Zu spät oder zu früh – für ABR gibt es noch jede Menge zu lernen

6. Juni 2017, 21:50 | Autor: Thomas Schmidt
Zu spät oder zu früh – für ABR gibt es noch jede Menge zu lernen

Nach dem Überraschungsmoment im Auftaktrennen in Oppenrod hieß es für die Jungs in Cheb an diese Leistung anzuknüpfen. Das Kart perfekt vorbereitet ging es ins Quali. Hier war schon schnell absehbar, das da etwas ging. Unter den Top 10 liegend wollte der Teamchef noch dem Startfahrer für den 2. Lauf ein paar Trainingsrunden geben und holte John Lörinci auf seiner gefühlten schnellsten Rennrunde viel zu früh in die Box. Da hatte er wohl zuviel Team statt Chef im Kopf . P28 war die „Strafe“ dafür.

Entsprechend leicht frustriert gingen die beiden Junioren John Lörenci und Lucas Schmidt in die erste 3 Stunden Wertung. Was die beiden da abbrannten lässt sich nur schwer beschreiben. Position um Position ging es nach vorn. Jeder Stop vom Feinsten und am Ende der verdiente Lohn – P9 gesamt und viel wichtiger – souverän P1 in der Juniorwertung erkämpft.

VIEL ZU FRÜH ist man auch am Freitag ins Bett gegangen, so dass die geänderte Startaufstellung für das folgende 6h Rennen nicht bekannt war. Strategie versaut und man musste aus den Gegebenheiten das Beste machen. Die Folge waren Positionskämpfe, die man eigentlich vermeiden wollte und man fand sich nach 2 Turns und einem Dreher auf P34 wieder. Jetzt übernahmen wieder die Junioren. Und dann passierte es wieder, das ZU FRÜH Mittlerweile unbemerkt auf P11 vorgefahren, absolvierte man den perfekten Stop, Volltanken und Fahrerwechsel und nicht einen Platz verloren. Die Rennleitung hatte es bemerkt, 2 Meter vor der Box den Gewichtskasten zu früh geöffnet…… Stop and Go auf P 16, ein versöhnliches Ergebnis.

Im finalen 3h Rennen war allen klar, dass die #51 nicht mit den Topteams mithalten kann. Das das aber so lief, …. ZU SPÄT gebremst an der Wage, drüber und wieder die Rennleitung 5 Minuten Strafe und eine intakte Bremse zwangsreparieren. 12 Runden Rückstand und keine Junioren da..
Aber alles in allem die nächste Rakete der #51. Gesamt P2 im Beba Cup.

Keiner wagt da sicherlich eine Prognose für das Rennen in Wackersdorf, wobei Insider schon von neuen Fahrern gehört haben wollen……

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