16. September 2015, 9:14 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Nur eine Woche nach seinem Auftritt in der Deutschen Kart Meisterschaft, saß Jonathan Judek aus Hohenhameln wieder hinter dem Lenkrad seines Rennkarts. In Wackersdorf startete er bei der ACV German Vega Trophy und holte seine erste Pole-Position in der Senioren-Klasse.

Jonathan Judek wird immer schneller, als einer der jüngsten Fahrer stieg der Niedersachse zu Jahresbeginn in die Senioren-Klasse auf und zeigte seit dem eine starke Entwicklung. Nach Podestplätzen in der stärksten Kartrennserie Deutschlands, ließ der Youngster am vergangenen Wochenende seine erste Pole-Position folgen.

Die ACV German Vega Trophy war im 1.222 Meter langen Prokart Raceland zu Gast. Jonathan nutzte den Start um weitere Rennkilometer zu sammeln und präsentierte sich in bester Verfassung. Im Qualifying lief alles perfekt für den Fahrer des KSM Racing Team, mit der Bestzeit verwies Jonathan seine Kontrahenten auf die weiteren Ränge und zeigte sich im Ziel sehr zufrieden: „So darf es weiter gehen. Wir haben ein gutes Setup gefunden und alles passte perfekt.“

Bei bestem Wetter startete der 16-Jährige Nachwuchsrennfahrer in das erste Finale. Doch in der ersten Runde büßte er gleich vier Positionen ein. Anstatt zu resignieren, startete Jonathan eine starke Aufholjagd und lag zwischenzeitlich wieder in Führung. Doch in der letzten Runde wurde es noch einmal eng, während packender Positionskämpfe geriet er kurzzeitig auf die Außenbahn und kam letztlich als Vierter in das Ziel. „Die 15 Runden waren an Spannung kaum zu überbieten. Leider hatte ich am Ende etwas Pech, im zweiten Rennen werden die Karten aber neu gemischt“, sagte Jonathan im Ziel.

Leider riss die Pechsträhne aber nicht ab. Auf den ersten Metern des zweiten Laufes, musste Jonathan mit einem platten Reifen die Box ansteuern. Dabei hatte er aber Glück im Unglück: Das Rennen wurde nach einem Unfall unterbrochen und Jonathan durfte seinen Reifen reparieren. Aus der letzten Startreihe zeigte er nach dem Neustart eine starke Aufholjagd und sah als hervorragender Sechster die Zielflagge. „Wir haben das Rennen als Test für das kommende Finale des ADAC Kart Masters genutzt und sind bestens gerüstet. Das Setup passte perfekt und ich fiebere nun dem Rennen entgegen“, schielt der Tony Kart-Fahrer auf das Finale der stärksten Kartrennserie Deutschlands.

Am kommenden Wochenende ist die Meisterschaft des zweitgrößten Automobilclubs der Welt ebenfalls im Prokart Raceland Wackersdorf zu Gast.