14. Oktober 2020, 15:52 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Last-Minute-Umzug auf den Franciacorta Kart Track

Zwei Wochen vor dem Rok Cup Superfinal wurde es für die Verantwortlich noch einmal spannend. Durch den Verlust der Streckenlizenz in Lonato musste kurzfristig eine neue Strecke gefunden werden. Der Franciacorta Kart Track begrüßt nun das internationale Teilnehmerfeld des 18. Rok Cup Superfinal.

Obwohl Corona das Rok Cup Superfinal nicht stoppen konnte, stand das Weltfinale der Rok-Fahrer kurzzeitig vor dem Aus. Nach den Vorfällen während der Kart Weltmeisterschaft in Lonato verlor die Strecke ihre Zulassung und Vortex musste innerhalb von wenigen Tagen einen neuen Austragungsort finden.

Der Franciacorta Kart Track wurde im vergangenen Jahr erneuert und liegt nur 30 Minuten entfernt von Lonato. Mit einer Länge von 1.300 Metern, neun rechts und sieben links Kurven ist der Kurs auf einem international hohen Niveau. Interessant wird zusehen sein, wie sich die Kräfteverhältnisse aufteilen. Für alle Fahrer ist der Kurs neu und keiner kann seinen Trainingsvorteil aus Lonato ausspielen.

Bereits seit Montag sind die Fahrer und Teams Vorort und nutzen die freien Trainings zur Vorbereitung. Ernst wird es ab Donnerstag mit den Zeittrainings. Mit 13 Fahrern ist auch das Feld der deutschen Fahrer stark besetzt. Bei den MiniROK gehen Rocco Curcio, Luke Kornder, Vincent Von Malsch, Mathilda Paatz und Nicolas Loffler auf die Reise. Maximilian Schleimer, Paul Koch, Noah Engler und Kerim Apaydin vertreten die deutschen Farben bei den Junioren, währenddessen Nico Hantke, Can Sener, Maxi Tarillion und André Petropoulos bei den Senioren auf die Reise gehen. Als amtierender Champion ist auch Marcel Prokscha vertreten und tritt diesmal in der Klasse Expert ROK an.

Nach dem Qualifying am Donnerstag, folgen für die Fahrer zahlreiche Heats, woraus sich am Ende die Startaufstellungen für die Finals am Sonntag ergeben.