Deutsche Fahrer überzeugen beim ROK Cup Superfinal in Lonato

Maxim Becker und Marcel Nowak mit Top-Ten-Ergebnissen

18. Oktober 2026, 9:53
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: Rok Cup
Deutsche Fahrer überzeugen beim ROK Cup Superfinal in Lonato

Mit spannenden Rennen und zahlreichen Positionskämpfen ging am vergangenen Wochenende das ROK Cup Superfinal 2026 auf dem South Garda Karting Circuit in Lonato zu Ende. Über 300 Fahrerinnen und Fahrer aus aller Welt kämpften in zehn Klassen um die prestigeträchtigen Siege. Auch die deutschen Teilnehmer stellten sich der internationalen Konkurrenz und sorgten für einige starke Ergebnisse.

Besonders erfolgreich verlief das Wochenende für Maxim Becker (C4 Racing) in der Senior ROK. Der amtierende ROK-Cup-Germany-Champion kämpfte sich im Finale von Startplatz 29 um beeindruckende 19 Positionen auf Rang zehn nach vorne. Den Sieg sicherte sich Alan Isambard vor Andrea Barbieri und Riccardo Salemi. Ebenfalls im Finale vertreten war Pascal Knipp (C4 Racing), der Position 26 belegte.

In der Expert ROK überzeugte Marcel Nowak mit Platz sieben. Trotz einer Drei-Sekunden-Strafe behauptete sich der Deutsche im vorderen Feld. Christian Dischner, ebenfalls Meister des ROK Cup Germany, verpasste als Elfter die Top Ten nur knapp. Den Sieg feierte Marco Massironi vor Ondrej Kocka und Jiri Nemecek.

Bei den Junior ROK setzte sich der Schweizer Iven Ammann vor David Moscardi und Marco Pozzoni durch. Aus deutscher Sicht erreichte Leonard Utsch (KSL Racing Team) das Finale und verbesserte sich von Startplatz 30 auf Rang 25. Ben Elias Reimer (C4 Racing) verpasste dagegen als 42. den Finaleinzug.

In der Mini ROK entwickelte sich ein besonders enger Kampf um den Sieg. Filippo Frigerio setzte sich mit lediglich 0,104 Sekunden Vorsprung gegen Mathias Drexler durch. Mattia Pellin komplettierte das Podium. Der Deutsche Noah Elyas Kim zeigte im Prefinale eine solide Vorstellung, verpasste jedoch als 38. der Qualifikationswertung knapp das Finale. Bei den jüngsten Piloten der Mini ROK U10 gewann Bret Westbrook nach einer Aufholjagd um zehn Positionen vor Zev Godschalk und Leandro Ramirez.

In den weiteren Klassen gingen die Siege an Tino Donadei (Expert ROK Plus), Giuseppe Gaglianò (Super ROK), Marco Chiarello (Shifter ROK), Daniel Miron (VLR Junior ROK) und Diego Ardiles (VLR ROK). In der VLR Junior ROK erreichte zudem Tiberius Müller Rang zehn.