Technische Probleme bremsen Emilio Bernd in Ampfing aus
Nach seinem Sieg beim ADAC Kart Masters in Ampfing reiste Emilio Bernd am vergangenen Wochenende mit viel Selbstvertrauen zum 3. Lauf der Deutschen Kartmeisterschaft (DKM). In der stark besetzten Klasse OKN zählte der Nachwuchspilot zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf Spitzenplätze – und bestätigte diese Rolle zunächst eindrucksvoll.
Bereits im Qualifying setzte Emilio ein erstes Ausrufezeichen und fuhr auf den hervorragenden zweiten Platz. Damit verschaffte er sich eine optimale Ausgangslage für die anstehenden Heats und unterstrich seine Ambitionen auf den Sieg.
Im ersten Vorlauf ließ der schnelle Pilot anschließend nichts anbrennen und sicherte sich mit einer starken Vorstellung den Laufsieg. Auch wenn der zweite Heat nicht ganz nach Wunsch verlief und Emilio nach einem unglücklichen Rennverlauf auf Rang sieben zurückfiel, blieb die Stimmung im Team positiv. Die gefahrenen Rundenzeiten waren weiterhin absolut konkurrenzfähig und mit Startplatz drei für den Super Heat am Sonntag schien weiterhin alles möglich.
Doch der Sonntag begann unerwartet schwierig. Bereits im Warm-up klagte Emilio über fehlende Motorleistung und kam nicht über Rang neun hinaus. Um das Problem zu beheben, entschied sich das Team gemeinsam mit Mechaniker Estefan kurzfristig zu einem Motorwechsel vor dem Super Heat.
Die erhoffte Verbesserung blieb jedoch aus. Auch im Super Heat fehlte der Anschluss an die Spitzengruppe und Emilio musste sich erneut mit Platz neun zufriedengeben. Die Ursache der fehlenden Performance konnte zunächst nicht gefunden werden und stellte das Team vor ein Rätsel.
Im abschließenden Finale kämpfte Emilio trotz der technischen Probleme um jede Position, konnte jedoch nicht sein gewohntes Potenzial abrufen und überquerte die Ziellinie auf Rang elf. Erst nach Rennende gelang es den Technikern, die Ursache der Probleme eindeutig zu identifizieren.
Trotz des enttäuschenden Ergebnisses zeigte sich Emilio kämpferisch: „So ist der Motorsport manchmal. Es läuft nicht immer alles perfekt. Ich mache das schon lange genug, um zu wissen, dass solche Wochenenden dazugehören. Natürlich bin ich mit Platz elf nicht zufrieden, aber wir wissen jetzt, woran es gelegen hat. Beim nächsten Rennen wollen wir wieder ganz vorne angreifen.“


