15. Mai 2019, 17:46 | Autor: Fast Media - Linda Sebode

Nicht nur das Wetter auch das Ergebnis von Niels Tröger zeigte sich am Wochenende sehr gegensätzlich. Das zweite Rennen der Deutschen Kart-Meisterschaft in Wackersdorf fand unter wechselhaften und teils schwierigen Wetterbedingungen statt.

Am Samstag hatten die 185 Teilnehmer aus über 25 Nationen noch mit Sonne, Wolken und Regen zu kämpfen, was die Wahl der richtigen Reifen deutlich erschwerte. Am Sonntag ging es dann bergauf und die Bedingungen waren wesentlich entspannter. Konträr dazu verlief das Wochenende für den 16-jährigen Niels Tröger. Auf dem 1.190 Meter langen Kurs sah es zunächst sehr gut für ihn aus.

Am Samstag fuhr der Vogtländer im Zeittraining auf einen starken zweiten Platz und verpasste die Pole Position nur knapp um 0,001 Sekunden. In den Vorläufen gewann er einen Durchgang und wurde einmal Fünfter. Dadurch gelang es ihm Startplatz zwei im Verlauf des Samstags zu verteidigen und das unter den schwierigen Wetterbedingungen.

„Das Zeittraining und die Heats liefen richtig gut für mich. In diesem Feld morgen aus der ersten Reihe zu starten, ist auf jeden Fall sehr motivierend“, so Niels vor den Wertungsläufen am Sonntag.

Leider stellte sich der Sonntag dann anders dar als erwartet. Motorenprobleme begleiteten den Fahrer des CRG Keijzer Racing Teams den ganzen Tag. So fiel er im ersten Rennen bis auf Platz 15 zurück. Im zweiten Lauf gelang es Niels dann aber, sich bis auf den zehnten Rang vorzukämpfen. Obwohl ich in beiden Läufen punkten konnte, war ich mit dem Sonntag alles andere als zufrieden. Leider kommt das Glück nur langsam zurück, zeigt sich Niels sichtlich enttäuscht.

Nach so einem vielversprechenden Samstag absolut nachvollziehbar, aber am Ende lief es für den 15-Jährigen leider nicht wie erwartet. Dennoch konnte Niels seine Möglichkeiten zeigen und unterstreichen. Ohne die Probleme am Sonntag wäre das Podium ein realistisches Ziel gewesen. In der Meisterschaft steht er nach zwei von fünf Läufen auf Platz 13 von 48 internationalen Fahrern.

Weiter geht es für ihn Mitte Juni mit der WSK Euro Series in Italien. Anfang Juli startet er dann in Oschersleben beim Halbzeitrennen des ADAC Kart Masters. In der Meisterschaft gehört er zu den Favoriten und will sich weiter im Spitzenfeld etablieren.