Nächster OK-N Junior-Sieg für Dörr Motorsport in Cheb

Henri Möhring baut Führung aus – starke Pace auch in der OK-N und KZ2 Cup

2. Juni 2026, 16:00
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: Fast-Media | Björn Niemann | Max Dienert
Nächster OK-N Junior-Sieg für Dörr Motorsport in Cheb

Beim zweiten Lauf der Deutschen Kart-Meisterschaft erlebte Dörr Motorsport ein erfolgreiches Wochenende. Erstmals gastierte die DKM auf der 1,202 Kilometer langen Strecke in Tschechien und feierte dort eine gelungene Premiere. 145 Fahrerinnen und Fahrer sorgten in fünf Klassen für starke Felder, enge Rennen und spannende Duelle. Bei überwiegend sonnigen, warmen und weitgehend trockenen Bedingungen setzte vor allem Henri Möhring in der OK-N Junior ein deutliches Ausrufezeichen. 

Der Dörr-Pilot war in Cheb der bestimmende Fahrer seiner Klasse. Schon im Zeittraining setzte Möhring mit der Bestzeit den ersten Maßstab und bestätigte seine Form anschließend eindrucksvoll. Beide Heats entschied er für sich, führte damit das Ranking nach den Vorläufen an und ließ auch im Super Heat keinen Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen. Mit einem weiteren Sieg und der schnellsten Rennrunde sicherte er sich die Pole-Position für das Finale. 

Auch dort blieb Möhring ruhig, obwohl er zwischenzeitlich in einen engen Positionskampf verwickelt war, kontrollierte er in der zweiten Hälfte das Rennen bis ins Ziel und machte mit dem Finalsieg inklusive schnellster Rennrunde sein perfektes Wochenende komplett. Gleichzeitig baute er seine Führung in der Meisterschaft weiter aus und reist als Spitzenreiter zum nächsten Lauf. 

In der OK-N Junior war auch Diego Battaglia für Dörr Motorsport unterwegs. Für ihn verlief das Wochenende deutlich schwieriger. Nach Rang 27 im Zeittraining kämpfte er sich durch ein stark besetztes Feld und erreichte über die Heats sowie den Super Heat den Einzug in das Finale. Dort sah Battaglia als 22. die Zielflagge, erhielt jedoch eine Fünf-Sekunden-Strafe. Dennoch sammelte er wichtige Rennkilometer und weitere Erfahrung in der umkämpften Junior-Kategorie. 

Auch in der OK-N zeigte Dörr Motorsport eine starke Performance. Lias Erbersdobler war bereits im Zeittraining als Fünfter vorne dabei und bestätigte seine Pace in den Rennen. Nach den Plätzen sechs und sieben in den Heats lag er weiterhin in Reichweite der Spitze. Im Super Heat fuhr er auf Rang fünf und markierte dabei die schnellste Rennrunde, ein klares Zeichen für das vorhandene Potenzial. Im Finale blieb der verdiente Lohn jedoch aus. Erbersdobler wurde nach einer Fünf-Sekunden-Strafe auf Rang 14 gewertet, behauptet sich in der Meisterschaft aber weiter auf Platz fünf. 

Tom Wickop begann das Wochenende mit einer guten Qualifying-Leistung und fuhr auf Rang sieben. In den Heats wurde es für den amtierenden X30-Senior-Champion jedoch komplizierter. Nach Platz elf im ersten Lauf folgte eine Disqualifikation im zweiten Heat, wodurch er weit zurückfiel. Im Finale kämpfte sich Wickop noch bis auf Rang 15 nach vorne, wurde aber ebenfalls mit einer Fünf-Sekunden-Strafe belegt. Maximilian Engelstädter zeigte in den Trainings eine gute Vorstellung und ging zuversichtlich ins Renngeschehen. Leider fehlte dort aber das letzte Quäntchen wodurch er nicht den Ausbruch aus dem Mittelfeld schaffte und das Finale als 17. beendete. Julius Berthold zeigte besonders in den Heats eine solide Leistung, konnte seine Ausgangsposition im Finale jedoch nicht vollständig umsetzen und wurde 19. 

Im KZ2 Cup stellte sich Dörr Motorsport dem größten Feld des Wochenendes. Marcel Ernst zeigte nach Platz 27 im Zeittraining eine gute Entwicklung und arbeitete sich in den Vorläufen deutlich nach vorne. Nach den Heats lag er bereits auf Rang zwölf, im Super Heat folgte ein weiterer solider Auftritt mit Platz acht. Damit qualifizierte er sich sicher für das Finale. Doch während des Starts rutschte er bis ans Ende ab und kämpfte sich im Anschluss mit einer starken Vorstellung auf Platz 20 zurück.  

Für Julian Bub verlief das Wochenende deutlich schwieriger. Nach Rang 30 im Zeittraining und einem Rückfall in den Heats konnte er sich im Super Heat nicht weit genug nach vorne arbeiten und verpasste schließlich die Finalqualifikation.  

Henri hat erneut einen perfekten Job abgeliefert und ist dafür mit dem Sieg belohnt worden. Auch unsere anderen Fahrer haben sehr hart gearbeitet, wurden aber leider noch nicht mit dem entsprechenden Rennergebnis belohnt. In der OK-N waren wir mit unserer Pace als Team konstant in den Top-Fünf unterwegs. Marcel hat sich als Routinier bei den Schaltkarts durchgesetzt und wäre ohne das Problem beim Finalstart ein Kandidat für die Top-10 gewesen”, resümierte Teamchef Christian Möhring 

Weiter geht es bereits am kommenden Wochenende. Dann startet das Kart Republic Team mit der Champions of the Future und FIA Kart Europameisterschaft in einem Doubleheader in der Arena E in Mülsen.