6. Oktober 2015, 13:44 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

DJKM-Saisonabschluss in Kerpen

Auf der Heimstrecke von Luca Lippkau fand am vergangenen Wochenende das Finale der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft statt. Nach einem durchwachsenen Samstag, zeigte der junge Rekener in den Finalrennen eine starke Aufholjagd und landete zwei Mal in den Punkterängen.

Nach dem Finale des ADAC Kart Masters vor zwei Wochen, wartete nun der letzte Saisonlauf der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft auf Luca Lippkau. Auf dem Erftlandring in Kerpen wollte der Youngster noch einmal für Furore sorgen und legte mit Rang sieben im Zeittraining einen guten Start hin. „Ich möchte mich noch einmal in den Top-Fünf etablieren“, hatte der Nachwuchspilot ein klares Ziel vor Augen.

Im ersten Heat lief auch alles glatt, Luca hielt den Anschluss zu den Führenden und kam als Siebter ins Ziel. Leider warf ihn ein Ausfall im zweiten Durchgang nach hinten. Am Samstagabend war der 15-Jährige nur noch 17. und entsprechend enttäuscht: „Natürlich hatte ich mir deutlich mehr ausgerechnet. Nun muss ich mich morgen von hinten nach vorne kämpfen“, fasste der Förderpilot des ADAC Westfalen e.V. zusammen.

Bei bestem Herbstwetter und vor vollen Zuschauerrängen starteten die letzten Wertungsläufe des Jahres. Im ersten Finale zeigte Luca eine starke Aufholjagd und kreuzte als hervorragender Zehnter den Zielstrich. Für eine weitere Steigerung sorgte er im zweiten Lauf, diesmal wurde er Siebter und sammelte erneut Meisterschaftspunkte. „Nach dem Pech gestern, dürfen wir mit dem heutigen Tag zufrieden sein. Ich habe mich gut nach vorne gekämpft und versucht aus allen Rangeleien herauszuhalten. Das hat ganz gut funktioniert. Ein Dank geht an mein Team RMW Motorsport, unserem Motorenpartner KSM Racing, sowie meinem Mechaniker Christian Wangard und Dateningenieur Timo Bonk für die hervorragende Unterstützung im Jahresverlauf“, resümierte der Kosmic-Kart-Pilot seine Saison.

Als Siebter schloss Luca seine Premierensaison in der internationalen Deutschen Junioren Kart Meisterschaft ab und blickt nun gespannt der Zukunft entgegen: „Ich bin mit meinem Debüt zufrieden, wir haben viel gelernt und uns gegen starke internationale Gegner behauptet. Nun gilt es für 2016 ein gutes Paket zu schnüren. Ob ich weiter im internationalen Kartsport unterwegs bin oder vielleicht den Sprung in den Automobilrennsport schaffe ist aktuell noch nicht klar. Ich hatte einen ersten Formel 4 Simulatortest der sehr viel versprechend war.“