Edin Keserovic fährt nach nur zwei Jahren Kartsport in die deutsche Spitze
Starke Entwicklung in der zweiten Saisonhälfte mit vier Podiumsplätzen
Eine steile Lernkurve und eine beeindruckende Entwicklung prägen die bisherige Motorsportkarriere von Edin Keserovic. Erst vor zwei Jahren stieg der heute Elfjährige in den Kartsport ein. Nach einer Saison in der Mini-Klasse wagte er 2026 bereits den Aufstieg zu den OK-N Junioren und etablierte sich dort auf Anhieb unter den besten Nachwuchsfahrern Deutschlands. Mit dem vierten Gesamtrang in der Deutschen Kart-Meisterschaft (DJKM) und Platz drei im ADAC Kart Masters blickt der Youngster auf eine erfolgreiche Saison zurück, in der er besonders in der zweiten Jahreshälfte seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellte.
Bereits in seinem ersten Kartsportjahr 2025 setzte Keserovic mit der Vizemeisterschaft im Süddeutschen ADAC Kart Cup sowie Platz zwei beim ADAC Kart Bundesendlauf erste Ausrufezeichen. Zur Saison 2026 folgte dann der Wechsel in die leistungsstärkere OK-N Junior-Kategorie. Mit dem Lanari Racing Team stellte er sich einer Konkurrenz, die teilweise bereits über deutlich mehr Rennerfahrung verfügte.
Dass Keserovic über die notwendige Geschwindigkeit verfügt, zeigte sich früh. Mehrfach setzte er mit Topzeiten im Qualifying, schnellen Rennrunden und starken Vorläufen Akzente. Beim ADAC Kart Masters in Ampfing sicherte er sich die Pole-Position, gewann einen Heat und gehörte auch im Finale zur Spitzengruppe.
Kerpen als Wendepunkt der Saison
Mit dem DKM-Wochenende in Kerpen begann für den Nachwuchspiloten eine besonders erfolgreiche Phase. Keserovic präsentierte sich zunehmend konstant, behauptete sich in den direkten Zweikämpfen gegen die etablierten Spitzenfahrer und belohnte sich mit Platz zwei im Finale.
Auch beim anschließenden DKM-Saisonfinale in Wackersdorf knüpfte er an diese Leistung an. In einem turbulenten Rennen behielt der Elfjährige den Überblick und kämpfte sich auf den dritten Platz. Damit beendete er seine erste Juniorensaison in der Deutschen Kart-Meisterschaft auf einem starken vierten Gesamtrang.
Nur eine Woche später folgte beim Finale des ADAC Kart Masters am gleichen Ort der nächste beeindruckende Auftritt. Keserovic setzte im Qualifying die Bestzeit und machte damit erneut seinen Speed deutlich. Im Finale gehörte er zu den schnellsten Fahrern des Feldes, fuhr die schnellste Rennrunde und wurde Dritter. Auf gleicher Position schloss er auch die Gesamtwertung ab.
Große Fortschritte trotz kurzer Rennerfahrung
Die Ergebnisse erhalten angesichts seiner kurzen Kartsportlaufbahn eine besondere Bedeutung. Während viele seiner Konkurrenten bereits seit mehreren Jahren Rennerfahrung sammeln, absolvierte Keserovic erst seine zweite vollständige Saison. Innerhalb dieser kurzen Zeit entwickelte er sich vom Mini-Nachwuchsfahrer zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten an der Spitze der deutschen Junioren.
„Wenn ich auf die Saison zurückblicke, bin ich besonders mit der Entwicklung in den letzten Rennen zufrieden. Wir hatten zwischendurch einige schwierige Wochenenden, aber ich habe nie aufgegeben und immer versucht, das Beste daraus zu machen. Seit Kerpen hat vieles besser funktioniert und die Podiumsplätze waren eine tolle Belohnung. Ich möchte mich weiter verbessern und im kommenden Jahr noch stärker zurückkommen“, lautet sein vorläufiges Saisonfazit.
In die Winterpause geht der Youngster aber noch nicht. Im November warten gleich noch drei Megaevents in Italien auf ihn. Dort startet Edin bei der Tropheo Industrie in Lonato und bei den zwei ausstehenden Rennen des WSK Final Cup ebenfalls in Lonato und Viterbo.






