Doppelpodium und starke Meisterschaftsbilanz für TB Racing Team

29. September 2026, 13:15
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: Fast-Media | Björn Niemann - Max Dienert
Doppelpodium und starke Meisterschaftsbilanz für TB Racing Team

Wackersdorf. Mit einem KZ2-Doppelpodium und einer starken Meisterschaftsbilanz hat das TB Racing Team die Saison der Deutschen Kart-Meisterschaft beendet. Beim Finale im ProKart Raceland Wackersdorf sorgten Norton Andreasson und Marek Skrivan mit den Plätzen zwei und drei für ein Highlight. Constantin Papst schloss die OK-N-Saison als Vizemeister ab, Skrivan wurde Gesamtdritter in der KZ2. Zusätzlich sicherte sich das TB Racing Team Rang drei in der Teamwertung. 

Die größte Aufholjagd des Wochenendes gelang Norton Andreasson. Nach Platz 15 im Zeittraining musste sich der KZ2-Pilot zunächst aus dem hinteren Mittelfeld nach vorne arbeiten. Über die Heats und den Super Heat verbesserte er sich bis auf Startposition sieben für das Finale. Dort zeigte Andreasson seine beste Vorstellung der Saison, machte fünf Plätze gut und fuhr als Zweiter über die Ziellinie. Mit seinem ersten Podium des Jahres setzte er beim Saisonfinale ein deutliches Ausrufezeichen. 

Direkt hinter ihm komplettierte Marek Skrivan das starke Teamergebnis. Nach Rang vier im Qualifying warf ihn ein Defekt im ersten Heat zunächst zurück, mit dem Sieg im zweiten Vorlauf meldete er sich jedoch umgehend wieder in der Spitzengruppe zurück. Rang drei inklusive schnellster Runde im Super Heat brachte ihm die gleiche Startposition für das Finale ein. Diese behauptete Skrivan bis ins Ziel und beendete damit nicht nur das Wochenende auf dem Podium, sondern auch die Meisterschaft auf Gesamtrang drei. 

Einen soliden Auftritt zeigte Valentino Fritsch in der KZ2. Nach Rang sieben im Zeittraining und einem schwierigen ersten Heat fuhr er im zweiten Vorlauf auf Platz vier und markierte dabei die schnellste Rennrunde. Als Fünfter startete er in das Finale und wurde nach einer Zeitstrafe als Siebter gewertet. 

In der OK-N kämpfte Constantin Papst bis zum Schluss um ein weiteres Spitzenresultat. Nach Platz drei im Zeittraining und zwei dritten Rängen in den Heats übernahm er mit dem Sieg im Super Heat die Führung und startete von der Pole-Position in den entscheidenden Lauf. 

Papst führte das Finale lange an und bestimmte über weite Strecken das Geschehen an der Spitze. Erst in den letzten beiden Runden entwickelte sich ein enger Kampf, in dem er auf Platz vier zurück fiel Die Vizemeisterschaft in der OK-N-Klasse war ihm aber nicht mehr zunehmen.  

In der OK-N Junior sorgte Aurelio Longhitano bereits im Zeittraining für einen weiteren Höhepunkt des Teams. Im 36 Fahrer starken Feld fuhr er auf die Pole-Position. Die anschließenden Rennen verliefen wechselhafter und warfen ihn bis auf Startplatz 19 für das Finale zurück. Dort zeigte Longhitano noch einmal seine Qualitäten, machte zehn Positionen gut und beendete das Rennen als Neunter. 

Auch im mit 56 Fahrern stark besetzten KZ2 Cup mischte das TB Racing Team vorne mit. Pavel Vimmer qualifizierte sich als Dritter und überzeugte anschließend mit einem Heat-Sieg sowie zwei zweiten Plätzen. Nach Rang zwei im Super Heat ging er als Dritter in das Finale. Dort verlor Vimmer einige Positionen und wurde Siebter. In der Meisterschaft beendete er die Saison auf einem starken vierten Gesamtrang. 

Adrian Martinz arbeitete sich nach wechselhaften Vorläufen noch deutlich nach vorne. Vom 23. Startplatz machte er im Finale acht Positionen gut und überquerte die Ziellinie als 15. Kevin Wagner ging als 18. in den Endlauf und wurde nach einer Fünf-Sekunden-Strafe auf Rang 20 gewertet. 

Teamchef Thomas Braumüller zog nach dem Saisonabschluss ein positives Fazit: „Wir können mit dieser Saison wirklich zufrieden sein. Norton hat hier in Wackersdorf mit Platz zwei sein bestes Ergebnis des Jahres eingefahren. Außer Wackersdorf waren für ihn alle DKM Strecken Neuland. Gemeinsam mit Marek auf Rang drei war das natürlich ein richtig starkes Finale für uns. Dazu wird Constantin Vizemeister und Marek beendet die KZ2-Meisterschaft als Dritter. Wenn man am Ende in zwei Klassen einen Fahrer unter den Top-Drei der Gesamtwertung hat und zusätzlich Rang drei in der Teammeisterschaft holt, ist das eine super Ausbeute. Ein großes Dankeschön geht an die gesamte Mannschaft für ihren Einsatz über die Saison sowie an unsere Chassis-Partner Kart Republic und Sodi Kart und unsere Motorenpartner KVS Engines und Haak Motorsport für die hervorragende Zusammenarbeit.“ 

In wenigen Tagen kommt es in Wackersdorf zum nächsten Schlagabtausch. Dann wartet dort das Finale des ADAC Kart Masters, in dem steht Marek Skrivan bereits als Meister der Klasse KZ2 fest.