1. Dezember 2018, 8:22 | Autor: ADAC Motorsport

Die Kart-Sportler stellen das größte Fahrerfeld

Die ADAC Stiftung Sport präsentierte ihren Förderkader auf der Essen Motor Show. Als prominenter Gast schaute FIA Präsident Jean Todt vorbei und sprach mit einigen der Stiftungsfahrer. In der Saison 2019 gehören 36 Motorsporttalente zum Kreis der Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport. Neu hinzu gekommen sind 16 Piloten aus verschiedenen Motorsportserien, 20 Fahrer aus der vergangenen Saison bleiben weiterhin im Förderprogramm. Am Freitag wurden die Talente aus den neun geförderten Disziplinen Motorrad-Rundstrecke, Motocross, Kart, GT-Sport, Formelsport, Tourenwagen, Rallye, Trial und Speedway im Rahmen der Essen Motor Show vorgestellt.

„Als ADAC Stiftung Sport wollen wir die deutschen Motorsporttalente der Zukunft zielgerichtet fördern und auf eine spätere Profikarriere vorbereiten“, sagte Wolfgang Dürheimer, der Vorsitzende des Vorstands der ADAC Stiftung Sport, bei der Präsentation des Förderkaders. In Abstimmung mit dem Stiftungsrat – bestehend aus ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, Industrieberater Dieter Seibert, der zweifachen Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied, DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck und dem ehemaligen Formel-1-Piloten Ralf Schumacher – ist die Wahl auf 36 junge Rennfahrer gefallen.

Die Motorsporttalente im Alter zwischen zwölf und 22 Jahren werden Anfang des kommenden Jahres als ADAC Stiftung Sport Förderpiloten in die Saison starten. Neu im Kreis der Förderpiloten ist der zwölfjährige Fabio Rauer. In der ADAC Kart Academy holte er 2018 den Titel. Neben ihm wurde auch Vincent Andronaco neu in den Kader aufgenommen. Der Schleswig-Holsteiner gewann in dieser Saison das ADAC Kart Masters in der Klasse X30 Junior. Die beiden Neulinge komplettieren das Feld der Fördertalente im Kartsport, das für das Jahr 2019 neun Piloten zählt. Weiterhin mit dabei sind Tim Tramnitz, Levi O´Dey, Jakob Bergmeister, Lilly Zug, Hugo Sasse, Pablo Kramer und Joel Mesch.

Die ADAC Stiftung Sport unterstützte in den vergangenen zwei Jahrzehnten Motorsportgrößen, wie den viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel oder den doppelten DTM-Champion Marco Wittmann auf ihren Wegen in den professionellen Motorsport. Die ehemaligen Förderpiloten René Rast und Marijan Griebel, der zum ADAC Motorsportler des Jahres 2018 gewählt wurde, reihten sich erneut in die Erfolgsbücher der Stiftung ein. Rallyepilot Griebel konnte erstmals die Deutsche Rallyemeisterschaft für sich entscheiden. Rast sicherte sich neben einer historischen Siegesserie in der DTM (sechs gewonnene Rennen in Folge) am Saisonende den Vizemeistertitel.