28. Juli 2016, 18:39 | Autor: Axel Speck

Im Rahmen eines Gaststarts beim WAKC-Lauf in Hagen konnte der Maschinenbaustudent vom Mettmanner Automobilclub, Lucas Speck (22), mit seinem Modena befeuertem LS-Kart nicht nur das Zeittraining und die beiden Rennen für sich entscheiden, sondern verbesserte auch den Bahnrekord auf der traditionsreichen Strecke, auf der unter anderem 1976 die Weltmeisterschaft ausgetragen wurde, um fast 0,4 Sekunden auf 36,406 Sekunden..

Ca. 20 Jahre hielt der Betreiber Joachim Beule selber den Bahnrekord mit einer Zeit von 36.97 Sekunden bevor 2014 und 2015 Carsten Wiedenhöfer zuschlug und die Marke ebenfalls im Rahmen des WAKC’s auf 36,789 Sekunden runter setzte.

Als Vorbereitung unter Rennbedingungen für den nächsten ADAC Kart Masters Lauf in Oschersleben hat das LS-Racingteam den WAKC-Lauf kurzfristig in den Terminplan aufgenommen um einen weiteren Abgleich in der Abstimmung des Chassis zwischen 3D-Computersimmulation und Realität zu bekommen.

Ingenieur Axel Speck: „Einige Kehren in der „Grünen Hölle von Hagen“ wie die Strecke auch genannt wird, sind vergleichbar mit den Kehren von Oschersleben, somit bot sich der Einsatz für uns an. Zudem ist es schön viele alte Bekannte von früher in der Regionalserie wieder zu treffen. Lucas war von 2002 bis 2006 in der Bambiniklasse im WAKC am Start. Für 2017 denken wir  über den Einsatz des Teams mit Nachwuchsfahrern in der Serie nach.“

Auch wenn es nach einem einfachen Durchmarsch für Lucas aussah, ist auch die Leistung von Sandro Faist (Sodi/TM) an dem Wochenende zu erwähnen. Auch Sandro hätte mit seiner schnellsten Zeit auf seiner Heimstrecke am Wochenende den Bahnrekord verbessert. Im ersten Rennen war Sandro noch durch einen Plattfuß gehindert, im zweiten Lauf konnte er Lucas bis zur Halbzeit des Rennens folgen, bevor Lucas sowohl sein Material als auch seine ganze Routine spielen ließ.

Die nächsten Tage bedeuten für Lucas Speck etwas Stress. In der nächsten Woche soll er das Formula Student Fahrzeug der RWTH Aachen in Spielberg (A) fahren, von dort zum ADAC Kartlauf in Oschersleben und dann direkt nach Hockenheim erneut mit dem Formelauto antreten.