RS Motorsport überzeugt mit Podium und Top-Fünf 

Jan Schwarzer fährt bei den X30 Senioren auf Rang drei

20. Mai 2026, 9:58
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: Max Dienert
RS Motorsport überzeugt mit Podium und Top-Fünf 

Der Süddeutsche ADAC Kart Cup gastierte am vergangenen Wochenende zum zweiten Saisonlauf im Prokart Raceland Wackersdorf. Bei besten äußeren Bedingungen wartete auf dem 1.222 Meter langen Kurs ein stark besetztes Feld mit 149 Fahrerinnen und Fahrern. RS Motorsport gehörte mit einem großen Aufgebot zu den stärksten Teams im Fahrerlager und war in allen Klassen vertreten. Am Ende standen ein Podestplatz, mehrere Top-Ten-Ergebnisse und wichtige Rennkilometer für die Nachwuchsfahrer zu Buche.

Das sportliche Highlight setzte Jan Schwarzer bei den X30 Senioren. Bereits im Zeittraining legte er mit Platz sechs eine gute Basis. Im ersten Rennen steigerte sich der RS-Pilot weiter und fuhr als Dritter auf das Podium. Auch im zweiten Lauf bestätigte er seine starke Pace mit Rang fünf. In der Tageswertung wurde Schwarzer mit Platz drei belohnt. Damit sorgte er für das beste Ergebnis des Teams und einen Podestplatz am Rennsonntag.

Ebenfalls in der X30 Senior unterwegs waren Max Ackermann, Elin Ackermann und Mariella Poschinger. Max Ackermann fuhr zwei konstante Rennen im Mittelfeld und beendete das Wochenende auf Platz 18 der Tageswertung. Für Elin Ackermann und Mariella Poschinger verlief der Renntag schwieriger. Beide sammelten dennoch weitere wichtige Erfahrung in einem engen und stark besetzten Feld.

In der KZ2-Klasse, mit 34 Startern das größte Feld des Wochenendes, zeigte RS Motorsport ebenfalls eine starke Vorstellung. Felix Wischlitzki präsentierte sich über den gesamten Renntag konstant und fuhr sowohl im ersten als auch im zweiten Rennen auf Rang fünf. Damit sicherte er sich als Fünfter in der Tageswertung einen Pokal. Leonard Hocker knüpfte an seine gute Entwicklung im Schaltkart an und beendete das Wochenende nach den Plätzen sechs und neun als Siebter der Tageswertung. Josef Hundegger hatten im starken KZ2-Feld eine anspruchsvolle Aufgabe, sammelten aber weitere wertvolle Rennkilometer und verbesserten sich in den Rennen gegenüber dem Zeittraining.

In der Mini-Klasse gingen Cristian Nistor und Valerio Geiger für RS Motorsport an den Start. Nistor qualifizierte sich im 31 Fahrer starken Feld auf Rang 17 und bewegte sich auch in den Rennen im Mittelfeld. Nach Platz 19 im ersten Lauf wurde er im zweiten Rennen nach einer Zeitstrafe als 20. gewertet. Geiger steigerte sich im Verlauf des Tages deutlich. Nach Rang 21 im ersten Rennen kämpfte er sich im zweiten Durchgang bis auf Platz 17 nach vorne und setzte damit einen positiven Schlusspunkt.

Bei den X30 Junioren lieferte Stella Ritter das beste Einzelergebnis aus RS-Sicht. Nach Platz zwölf im Zeittraining fuhr sie im ersten Rennen stark auf Rang neun nach vorne. Ein Rückschlag im zweiten Lauf verhinderte zwar ein noch besseres Tagesergebnis, dennoch wurde sie als 13. beste RS-Fahrerin der Klasse. Nils Königsberger zeigte ebenfalls solide Ansätze und beendete das Wochenende trotz einer Zeitstrafe im zweiten Rennen auf Platz 17. Marco Poschinger wurde durch Strafen in beiden Läufen eingebremst und landete in der Tageswertung auf Rang 23.

Patrick Vogler vertrat RS Motorsport bei den KZ2 Gentlemen. In einem ebenfalls stark besetzten Feld fuhr er nach Platz 16 im Zeittraining auf die Ränge elf und 13 in den Rennen. Damit schloss er den Tag als Zwölfter der Tageswertung ab und schrammte knapp an den Top-Ten vorbei.

Teamchef Roland Schneider zog ein positives Fazit: „Wir waren mit einem großen Team in Wackersdorf vertreten und haben in mehreren Klassen gute Ergebnisse eingefahren. Jan hat mit dem Podium ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Auch Felix und Leonard haben in der KZ2 gezeigt, dass sie in einem sehr starken Feld vorne mitfahren können. Auch unsere weiteren Fahrerinnen und Fahrer haben ihr Bestes gegeben und weitere Erfahrungen gesammelt. 149 Teilnehmer haben in allen Klassen für eine starke Konkurrenz gesorgt, entsprechend lehrreich war der Rennsonntag auch für jeden Einzelnen.“

Nach dem intensiven Rennwochenende richtet sich der Blick von RS Motorsport nun auf die nächsten Aufgaben. Am 14. Juni geht es SAKC in Bopfingen in seine Saisonhalbzeit.