RMW Motorsport mit Top-Ten-Ambitionen beim SAKC in Wackersdorf
Enzo Hoch überzeugt bei den Mini 60
Beim zweiten Saisonrennen des Süddeutschen ADAC Kart Cup in Wackersdorf stellte sich RMW Motorsport mit zwei Fahrern der Konkurrenz. Auf der anspruchsvollen Strecke im Prokart Raceland standen vor allem Lernprozesse, Weiterentwicklung und wichtige Rennkilometer im Vordergrund, und das mit positiven Ansätzen in beiden Klassen.
In der stark besetzten Mini 60-Kategorie mit insgesamt 31 Fahrern ging Enzo Hoch an den Start. Für den Nachwuchspiloten war es erst eines der frühen Rennwochenenden seiner Karriere und gleichzeitig eine große Herausforderung, da ihm auf der Strecke noch viel Erfahrung fehlte. Das machte sich besonders in den ersten Trainings bemerkbar.
Gemeinsam mit dem Team arbeitete Enzo jedoch intensiv an den Grundlagen und steigerte sich über das gesamte Wochenende hinweg kontinuierlich. Im Qualifying belegte er Rang 15, ehe er sich in den Rennen zunehmend besser im Feld behauptete. Zwischenzeitlich fuhr Enzo bereits in Richtung Top-Ten, fiel im Rennverlauf jedoch wieder etwas zurück. Mit den Plätzen 15 und 14 sammelte er dennoch wichtige Erfahrungen und zeigte eine starke Lernkurve.
In der KZ2 Gentlemen-Klasse stellte sich Tobias Knauber einer besonders großen Aufgabe. Nach einer siebenwöchigen Pause aufgrund einer Rippenprellung kehrte er erstmals wieder ins Kart zurück, zudem ohne vorherige Erfahrung auf der Strecke in Wackersdorf.
Entsprechend schwierig gestaltete sich das Wochenende körperlich. Dennoch zeigte Tobias großen Einsatzwillen und kämpfte sich durch jede Session. Trotz der Schmerzen biss er sich durch das komplette Rennwochenende und ließ sich auch in den Finals nicht unterkriegen. Mit den Plätzen 21 und 25 stand am Ende zwar nicht das Resultat im Vordergrund, dafür aber eine beeindruckende kämpferische Leistung.
„Das Wochenende stand ganz klar im Zeichen der Entwicklung. Enzo hat trotz wenig Erfahrung große Fortschritte gemacht und sich konstant gesteigert. Bei Tobias muss man vor allem den Kampfgeist hervorheben. Nach so einer langen Pause und mit den körperlichen Einschränkungen überhaupt durchzufahren, verdient großen Respekt. Beide haben wichtige Erfahrungen gesammelt, auf denen wir jetzt aufbauen können.“
Für RMW Motorsport geht es bereits am ersten Juniwochenende beim Westdeutschen ADAC Kart Cup in Schaafheim weiter. Danach warten mit der Rotax Euro Trophy im belgischen Genk sowie der Rotax MAX Challenge Germany im sächsischen Mülsen die nächsten großen Herausforderungen auf das Team aus Koblenz.


