15. Oktober 2014, 19:23 | Autor: E. D'Angelo

Der DS Kartsport Pilot Mark Wolff reiste mit neuem Mach1 Material bereits frühzeitig zum Bundesendlauf in Templin an, um umfangreiche Testfahrten zu unternehmen. Es zeigte sich schnell, dass die Chance, einen der vorderen Plätze in der Klasse der X30 Senioren zu belegen, sehr groß war. Die Zeiten stimmten, das Mach1 Chassis lag immer gut auf der Piste und gab dem Piloten bei allen Wetterbedingungen ein zuverlässiges Feedback.

DS Kartsport Teamchef Detlef Schulz: „Wir haben uns gründlich auf die Strecke vorbereitet, hier sollte einiges drin sein.“ In den freien Trainings fuhr der von wolffracing gesponsorte Pilot im Trockenen und auch bei Regen Spitzenzeiten, so dass auch das Zeittraining bei Mischbedingungen kein Problem darstellte. Zwar mit dem neunten Startplatz unter Wert geschlagen, doch nur Hundertstel von der Spitze entfernt ging es am Rennsonntag in den ersten Lauf. Leider kam es dann doch anders. Von einer auf die andere Sekunde schien zunächst alles vorbei zu sein, denn nach einer unglücklichen Kollision musste Mark Wolff schon in der ersten Runde mit einem defekten Reifen und verbogener Radaufhängung das Rennen in der Box beenden. „Rennunfall, mehrere Fahrer kollidierten und ich war mitten dabei, konnte nicht verhindern, dass man mir über das Kart fuhr.“ so der Mach1 Pilot. Nun galt es, wenigstens im zweiten Rennen das Potenzial seines Mach1 Karts auszuspielen, und eine überzeugende Leistung im finalen Lauf zu zeigen. Vom Startplatz 21 fuhr er Runde um Runde weiter nach vorn, zeigte tolle Überholmanöver und verkürzte den Abstand zur Spitze. Er fuhr zeitweise schnellere Zeiten als das gesamte Feld und schließlich reichte es noch zu einem guten achten Platz. Mark Wolff: “ Schade, dass ich im ersten Rennen aufgeben musste, aber immerhin war es eine Demonstration dessen, was möglich gewesen wäre, so ist eben Racing.“ Nach seinem fünften Platz im WAKC und einer insgesamt über das Jahr gesehenen guten Performance liegt der Fokus des ADAC Masters Piloten in den nächsten Wochen und Monaten auf der Saisonvorbereitung für 2015. „Wir werden ausgiebig testen und wollen im nächsten Jahr mit einem siegfähigen Gesamtpaket antreten. Unser Ziel ist, in der kommenden Saison ganz vorne mitzufahren.“ sind sich Pilot, Mechaniker und Teamchef einig.