10. Oktober 2018, 20:39 | Autor: Claudia Henning

Am ersten Oktoberwochenende trafen sich 131 Fahrer aus den vier Regionalserien des ADAC am Vogelsbergring in Wittgenborn, um ihren Meister zu ermitteln.

Schon in den freien Trainings am Freitag lieferte Claudia Henning Topzeiten ab und es war nur wenig Detailarbeit an Chassis und Motor erforderlich. Am Samstag im Zeittraining belegte Claudia Platz zwei mit nur neun Tausendstelsekunden Rückstand zu ihrem Teamkollegen Tim Hartelt, der die Pole in der letzten Runde einfuhr.

In den darauffolgenden Vorläufen konnte Claudia im ersten Lauf Platz zwei einfahren und den zweiten Heat mit einem Sieg für sich entscheiden. Somit ging sie am Sonntag von Startplatz zwei ins Rennen. Von Platz zwei außen startend hatte Claudia es leider sehr schwer sich nach dem Start direkt hinter dem Führenden einzureihen oder diesen gar zu überholen und verlor jedes Mal wichtige Plätze. Sie kämpfte sich jedoch mit tollen Überholmanövern zurück, konnte aber den bereits enteilten Polesetter nicht mehr angreifen. Im ersten Rennen am Sonntag belegte sie wieder Platz zwei und im zweiten und letzten Rennen Platz drei, was letztendlich den Vizemeistertitel im Bundesendlauf bedeutete.

Der Kart Cup wurde über den Bundesendlauf ebenfalls entschieden. Hier belegte Claudia in der Gesamtwertung Platz zwei, wobei sie an der Rennveranstaltung in Kerpen nicht gestartet war. Auch hier ein hervorragendes Ergebnis.

„Es war eine tolle Saison. Ein besonderer Dank geht an das Team Dischner Racing mit Teamchef Christian sowie an meinen Vater, der bei allen Rennen mein Betreuer und Mechaniker war.“, resümierte Claudia, die zudem in der Süddeutschen Kart Cup Serie Vizemeisterin wurde, bei den Kart Masters den vierten Platz belegte und den Ladies Cup mit deutlichem Vorsprung gewann.