13. Oktober 2020, 21:37 | Autor: RIMO Verlag GmbH

Drei Fahrer traten am Wochenende (10./11. Oktober 2020) beim ADAC Kart Masters in Ampfing unter der Bewerbung von Valier Motorsport an. In beiden Klassen mischte das Team auf den Top-Rängen mit und feierte mit Felix Wischlitzki einen Sieg bei den X30 Senioren.

Die verkürzte ADAC-Kart-Masters-Saison biegt bereits auf die Zielgerade ein. Auf dem Schweppermannring fanden nun die Wertungsläufe fünf und sechs statt. Dabei zeigte sich das Wetter von seiner launischen Seite. Besonders am Samstag forderte der Regen die volle Konzentration auf dem 1.063 Meter langem Kurs.

Bei den X30 Senioren gehörte Felix Wischlitzki wieder zu den Favoriten. Der Bayer kennt den Kurs in Ampfing bestens und landete direkt im Zeittraining auf Rang eins. Aus der Pole-Position erwischte er jedoch im ersten Vorlauf einen schlechten Start und war im Ziel nur Zwölfter. Ohne Probleme verlief dagegen der zweite Durchgang. Mit einem Start-Ziel-Sieg sicherte er sich Startplatz vier für das erste Finale und fuhr in diesem mit der schnellsten Rennrunden zum Sieg. Leider verhinderte eine Kollision beim Start zum zweiten Rennen einen verdienten Doppelsieg. Felix kämpfte sich im Rennverlauf aber wieder auf Rang acht nach vorne und markierte erneut die schnellste Rennrunde. Nach dieser starken Vorstellung belegt er Rang zwei im Gesamtklassement und kann beim Finale in Wackersdorf noch den Titel holen.

Erstmalig im ADAC Kart Masters unterwegs war Leon Rau aus Düsseldorf. Im hartumkämpfen Feld der X30 Senioren zeigte er einen guten Auftakt. Jedoch hatte er im zweiten Heat einen Unfall und musste auf einen weiteren Start verzichten.

Simon Connor Primm vertrat die Farben des KR-Teams wieder bei den Schaltkarts. Als Neunter im Qualifying fuhr er bereits eine gute Ausgangsposition heraus und verbesserte sich im Verlauf der Heats bis auf Rang fünf. Leider verlief der Sonntag nicht so gut: Im ersten Rennen mischte er weiter in den Top-Fünf mit, erhielt aber eine 10-Sekundenstrafe und war dadurch nur noch 18. Aus dem Verfolgerfeld fuhr er dann im zweiten Lauf noch auf Rang 13 nach vorne.

Angesichts der guten Performance war Teamchef Klaus Valier am Sonntagabend durchaus zufrieden: „Trotz der wirklich schwierigen Bedingungen haben wir als Team eine gute Leistung gezeigt. Felix war klar der schnellste Fahrer bei den X30 Senioren und hätte den Doppelsieg verdient gehabt. Wir konzentrieren uns nun voll auf Wackersdorf und möchten den Titel in unsere Reihen holen. Leider hatte Leon nicht die erhoffte Premiere, er hat sein Potential aber aufblitzen lassen und erhält schon bald die nächste Chance. Bei Simon soll es dieses Jahr irgendwie nicht sein. Er ist immer schnell, doch dann kommt etwas dazwischen. Die guten Ergebnisse erreichen wir aber auch nur dank der guten Unterstützung unserer Partner Ravenol, FAE Engines, Kart Republic und Dörr Motorsport.“

Schon kommendes Wochenende geht es mit einem Doppelschlag für das Team weiter. Fahrer von Valier Motorsport sind beim Finale der Deutschen Kart-Meisterschaft in Oscherlseben und dem Endlauf des Süddeutschen ADAC Kart Cup in Wackersdorf vertreten.