28. Oktober 2020, 14:00 | Autor: RIMO Verlag GmbH

Für Valier Motorsport endete am vergangenen Wochenende (24./25. Oktober 2020) eine ereignisreiche Saison. Im Prokart Raceland Wackersdorf fanden die finalen Rennen des ADAC Kart Masters statt und die Mannschaft um Klaus Valier zählte bei den X30 Senioren zu den Favoriten. Am Ende freute man sich über Platz drei in der Endabrechnung.

Bereits vor einer Woche durfte Valier Motorsport in Wackersdorf jubeln. Felix Wischlitzki holte sich den Titel im Süddeutschen ADAC Kart Cup und wollte nun auch im bundesweiten ADAC Kart Masters daran anschließen. Insgesamt gingen drei Schützlinge unter der Bewerbung des Teams an den Start und trafen zum Finale mit 156 Teilnehmern noch einmal auf volle Felder.

Nach bisher erfolgreichen Rennen in Kerpen, Mülsen und Ampfing hatte Felix Wischlitzki beim Finale noch Titelchancen, die er nutzen wollte. Jedoch verlief der Start in das Wochenende nicht perfekt für den Rennfahrer aus Donauwörth. Mit Startplatz 18 wartete in den Vorläufen eine harte Aufgabe. Nach zwei guten Durchgängen verbesserte er sich bis auf Rang zwölf und stellte damit den Anschluss zu den Top-Ten her. In den Finals am Sonntag legte er dann nochmals nach und schloss das Finale mit den Plätzen acht und sechs ab. Damit schrammte er abschließend hauchdünn an den Pokalrängen vorbei und schloss die Saison als Dritter ab.

Ebenfalls weitere Rennluft schnupperte Leon Rau bei den X30 Senioren. Als 20. nach dem Zeittraining gelang dem Neuling ein starker Auftakt, woran er auch in den Heats festhielt. Im ersten Finale mischte er ebenfalls im Bereich der Top-20 mit und sah auf Platz 21 die Zielflagge. Leider musste er aber im zweiten Rennen auf einen Start verzichten. Durch einen Unfall war sein Kart nicht mehr voll einsatzbereit.

Bei den Schaltkarts beendete Simon Connor Primm seine Premierensaison bei den Schaltkarts. Von Beginn an gehörte er zu den schnellsten Rookie und unterstrich das auch mit seinem fünften Platz im DMSB Schalt-Kart-Cup. In Wackersdorf schaffte er es diesmal nicht, an seine gewohnte Performance anzuschließen. Mit den Plätzen 16 und 13 in den Wertungsläufen landete er hinter seinen Erwartungen. Trotzdem schloss er das Jahr als Neunter im Gesamtklassement ab.

Auch wenn das Finale nicht perfekt verlief, war Teamchef Klaus Valier am Abend zufrieden: „Wir blicken auf ereignisreiche und teils auch anstrengende zwölf Wochen zurück. Das ganze Team hat einen super Job gemacht und wir haben gleich mehrere Erfolge gefeiert. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle unseren Partnern Ravenol, Kart Republic, FAE Engines und Dörr Motorsport für deren Unterstützung.“

In den kommenden Wochen beginnen für das Team schon die Vorbereitungen für die Saison 2021. Interessierte Fahrer aus den Klassen Mini, X30 Junior, X30 Senior, OK Junior, OK und KZ2 sind herzlich eingeladen sich bei Testfahrten von dem Potential des Rennmaterials zu überzeugen.