TB Racing Team baut KZ2-Meisterschaftsführung in Ampfing aus
Alle fünf KZ2-Piloten erreichen das Finale – drei Neuzugänge überzeugen
Mit einem breit aufgestellten und schnellen Fahreraufgebot ist das TB Racing Team beim zweiten Saisonlauf des ADAC Kart Masters angetreten. Auf dem 1.063 Meter langen Schweppermannring gingen bei hochsommerlichen Temperaturen und viel Sonnenschein insgesamt 130 Fahrerinnen und Fahrer an den Start. Das Team war mit elf Piloten in fünf Klassen vertreten und verbuchte fünf Top-Ten-Ergebnisse. Für das sportliche Highlight sorgte Marek Skrivan mit Platz zwei in der KZ2. Damit baute er seine Führung in der Meisterschaft weiter aus.
Verstärkung erhielt das Team in Ampfing gleich in mehreren Klassen. Mit Aurelio Longhitano und Kilian Wurm gingen zwei Neuzugänge in der OK-N Junior an den Start. In der Mini erweiterte Benedikt Wetzel das Aufgebot und überzeugte bei seinem ersten Wochenende für das Team direkt mit einem konstanten Top-Ten-Auftritt.
Im mit 46 Teilnehmern größten Feld des Wochenendes präsentierte sich das TB Racing Team geschlossen stark. Alle fünf eingesetzten KZ2-Piloten qualifizierten sich für das auf 36 Fahrer begrenzte Finale. Marek Skrivan gehörte von Beginn an zur Spitzengruppe. Nach Platz sieben im Zeittraining fuhr der Tscheche in beiden Qualifying Heats sowie im Super Heat auf Rang zwei. Aus der zweiten Startreihe setzte sich der Tscheche dann auch im Finale durch und überquerte die Ziellinie nach einem intensiven Rennen als Zweiter.
Die weiteren vier Schaltkartfahrer wussten ebenfalls zu überzeugen. Kevin Wagner zeigte mit Platz neun im Zeittraining und Rang fünf im Super Heat eine starke Pace. Nach einer diskutablen Strafe im Finale verpasste er als Elfter die Top-Ten nur knapp. Pavel Vimmer arbeitete sich mit zwei starken Heats und Rang drei im Super Heat bis auf Startplatz sieben vor, schied im Finale jedoch bereits nach drei Runden aus. Teamkollege Tim Schott steigerte sich vom 18. Platz im Zeittraining bis auf Startposition zwölf für das Finale und wurde in diesem nach einer Frontspoilerstrafe als 15. gewertet. Adrian Martinz erreichte trotz mehrerer Rückschläge noch das Finale, musste dort aber vorzeitig aufgeben.
In der Mini lieferte Roman Meister erneut ein starkes Wochenende ab. Nach Rang sechs im Zeittraining fuhr er in den beiden Heats auf die Plätze zwei und drei. Damit übernahm er Rang zwei der Zwischenwertung und bestätigte diese Position auch im Super Heat. Aus der ersten Startreihe gehörte Meister im abwechslungsreichen Finale zu den Kandidaten auf einen Podestplatz. Nach mehreren Positionswechseln beendete er das Rennen als Fünfter.
Direkt bei seinem ersten Einsatz für das TB Racing Team überzeugte auch Benedikt Wetzel. Der Mini-Pilot mit der Startnummer 389 bewegte sich vom Zeittraining bis zum Finale durchgehend zwischen den Positionen sieben und acht. Im Endlauf bestätigte er seine Startposition und überquerte die Ziellinie als Siebter. Damit schloss Wetzel ein fehlerfreies und konstantes Debütwochenende in den Top-Ten ab.
Auch in der OK-N Junior stellte sich das Team mit zwei neuen Fahrern breiter auf. Aurelio Longhitano erwischte mit Platz sieben im Zeittraining einen gelungenen Einstand. In den Heats rückte er bis auf Rang vier der Zwischenwertung vor und mischte auch am Sonntag im Spitzenfeld mit. Am Ende sicherte er sich als Achter auf Anhieb ein Top-Ten-Ergebnis.
Ein wechselhaftes Wochenende erlebte Kilian Wurm. Nach einem vielversprechenden elften Platz im Zeittraining wurde er in beiden Heats durch Unfälle bis auf Rang 27 der Zwischenwertung zurückgeworfen. Davon ließ sich der Neuzugang jedoch nicht entmutigen. Im Super Heat verbesserte er sich auf Platz 14 und machte anschließend auch im Finale weitere Positionen gut. Rang 16 war nach der schwierigen Ausgangslage ein versöhnlicher Abschluss und unterstrich seine starke Aufholjagd.
Constantin Papst gehörte in der OK-N zunächst zu den schnellsten Fahrern des Feldes. Bereits im Zeittraining fuhr er auf Platz drei. Mit den Rängen vier und sieben in den Heats behauptete er sich in der Spitzengruppe und lag nach den Vorläufen auf Position vier. Darauf folgte jedoch mit Ausfällen in beiden Rennen ein schwarzer Sonntag.
Bei den KZ2 Masters begann Andreas Dresen mit Platz drei im Zeittraining und Rang drei im ersten Heat vielversprechend. Das Finale beendete Dresen als Fünfter und sammelte damit weitere wichtige Meisterschaftspunkte. Zur Saisonhalbzeit liegt er mit 135 Zählern auf Rang drei der Gesamtwertung und bleibt damit im Rennen um die vorderen Positionen.
Teamchef Thomas Braumüller zog nach dem Wochenende eine positive Bilanz: „Wir können mit unserer Leistung zufrieden sein. Marek hat im größten Feld des Wochenendes erneut seine Stärke gezeigt und die Meisterschaftsführung weiter ausgebaut. Besonders freut mich, dass alle fünf KZ2-Fahrer das Finale erreicht haben. Auch unsere Neuzugänge haben sich sehr gut in das Team eingefügt und direkt starke Ergebnisse erzielt. Natürlich gab es bei einigen Fahrern auch Rückschläge, insgesamt haben wir aber in allen Klassen viel Speed gezeigt. Darauf möchten wir nun bei der DKM aufbauen. Ein großer Dank geht auch an unsere Motorenpartner Haak Motorsport und KVS Engines für deren Support.“








