16. November 2020, 9:20 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Gesamtsieg im ROK Cup und Vizetitel im ADAC Kart Masters

2020 wartete auf Maximilian Schleimer aus Obertiefenbach eine neue Herausforderung. Der Nachwuchsrennfahrer stieg zu den Junioren auf und mischte direkt auf den Spitzenrängen mit. Das Jahr schloss er als Meister im ROK Cup ab und beendete die stärkste deutsche Kartrennserie als Vizechampion.

Bereits in der Bambini-Klasse zeigte Maximilian Schleimer in den vergangenen Jahren sein Talent und knüpfte daran nun auch bei den Junioren an. Im vergangenen Winter startete er seine Vorbereitungsphase und war zum eigentlichen Saisonstart im März in bester Verfassung. Doch die Corona-Pandemie stoppte auch den Kartsport.

Erst Mitte Juli startete das erste Rennen und Maxi holte sich im oberpfälzischen Wackersdorf auf Anhieb einen Doppelsieg im ROK Cup Germany. Auch im weiteren Jahresverlauf war der Rookie nicht zu stoppen. Am Ende gewann er neun von zehn Rennen und war damit der klare Meister. Gleichzeitig qualifizierte er sich für das große ROK Weltfinale in Italien. Dort traf er auf Fahrer aus mehr als 50 Nationen und beendete das Saisonhighlight als sensationeller 13.

„Das war ein tolles Erlebnis. Nach dem ich den ROK Cup in Deutschland so deutlich gewonnen habe, wollte ich auch gegen die besten Fahrer der Welt überzeugen. Ich war zum ersten Mal auf der Rennstrecke in Franciacorta und habe mich direkt wohl gefühlt. Im Verlauf der Rennwoche habe ich sehr viel gelernt“, blickt der Zwölfjährige gerne zurück.

Einen knappen Kampf um die Meisterschaft erlebte der Junior aus dem Giti Tires Kart Team im ADAC Kart Masters. Die stärkste Kartrennserie Deutschlands gilt als Gradmesser im nationalen Kartsport. Schon Formel-E-Pilot Pascal Wehrlein war während seiner Anfänge in der Rennserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt erfolgreich.

Maximilian startete direkt mit einem Sieg beim Saisonauftakt in Kerpen in den Titelkampf und behauptete sich in diesem auch bis zum Saisonfinale in Wackersdorf. Zwischendurch feierte er noch Siege und Podestplätze bei den Rennen in Mülsen (Sachsen) und Ampfing (Bayern). Als einer von zwei Titelfavoriten startete er in das Finale und hielt sich seine Chance bis zum Ende offen. Letztlich holte er die Vizemeisterschaft und wurde bester Rookie des Jahres.

„Ich habe im ADAC Kart Masters zwei Rennen gewonnen und die anderen sechs Läufe als jeweils Zweiter beendet. Das ist für meine erste Saison bei den Junioren eine sehr gute Ausbeute. Ein großer Dank an meinen Mechaniker Alex Thurn, mein Team AT Motorsport sowie meinen Partnern und meiner Familie für die tolle Unterstützung im Jahresverlauf“, fuhr der Schützling des ADAC Mittelrhein e.V. fort.

Nach dem erfolgreichen Jahr sind auch für 2021 bereits die Weichen gestellt. Maximilian steigt zu den internationalen Junioren der Kategorie OK auf und betritt damit wieder Neuland. An den Start geht er im ADAC Kart Masters und in der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft. Begleitet wird er dabei auch wieder durch Reifenhersteller Giti Tire.