29. Juni 2015, 15:12 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Top-Ten Resultat beim ADAC Kart Masters in Oschersleben

Einen Einstand nach Maß feierte der Bücker Luca Köster am vergangenen Wochenende in Deutschlands stärkster Kartrennserie. Als Gastfahrer trat der 17-Jährige im ADAC Kart Masters an und beeindruckte in der etropolis Motorsportarena mit einer starken Performance und einem Top-Ten-Resultat.

Es ist erst das erste Jahr für Luca Köster in der Klasse X30 Senioren und der Nachwuchspilot aus Bücken weiß sich schon zu behaupten. Im Norddeutschen ADAC Kart Cup führt er zur Halbzeit das Championat an und gab nun ein Gastspiel im ADAC Kart Masters. Die überregionale Rennserie ist die stärkste Kart Meisterschaft in Deutschland und empfing am vergangenen Wochenende 187 Fahrerinnen und Fahrer in der etropolis Motorsportarena Oschersleben.

Die Klasse X30 Senioren war mit 43 Piloten stark besetzt und schon während der freien Trainings wurde deutlich, dass Luca sich keinesfalls verstecken braucht. Topzeiten ließen die Hoffnung auf erfolgreiche Rennen steigen. Doch nach dem Zeittraining war die Stimmung eher verhalten. „Da fehlte uns noch etwas Erfahrung mit den neuen Reifen im Regen“, erklärte Luca. Als 27. belegte der durch das Schmierstoffunternehmen CLASSIC geförderte Pilot trotzdem eine aussichtsreiche Position. Doch schon im ersten Heat folgte der nächste Rückschlag. Luca verpasste die Schließung des Vorstarts und wurde zum unfreiwilligen Zuschauer. „So etwas ist uns noch nie passiert“, erklärte Luca enttäuscht.

Nach dem verkorksten Samstag, zeigte der 17-Jährige Gymnasiast am Sonntag sein Talent. Bei strahlendem Sonnenschein kämpfte sich der BRM Kart-Pilot im zweiten Vorlauf durch das Feld und sah die Zielflagge als hervorragender Siebter. „Na endlich, nach dem gestrigen Tag waren wir alle sehr frustriert, aber nun geht es aufwärts“, freute sich Luca. Von Startposition 28 aus setzte er im ersten Finale seine Aufholjagd fort. Mit tollen Überholmanövern fuhr Luca an seiner Konkurrenz vorbei, wurde als 13. abgewinkt und fuhr zusätzlich die schnellste Rennrunde. „Das kann sich doch sehen lassen, es lief alles perfekt und ich bin glücklich über dieses Ergebnis. Damit haben wir nicht gerechnet“, freute sich der Niedersachse.

Doch damit nicht genug, im zweiten Finale legte Luca nochmals nach. In dem 19 Runden langen Rennen etablierte er sich im Spitzenpulk und hielt den Anschluss zu den Führenden. Als Zehnter wurde er abgewinkt und sorgte für Jubel bei den Zuschauern. „Das Feld hing so eng zusammen, wir waren mit zwölf Fahrern die um den Sieg kämpften. Bei meinem ersten Start in dieser hochkarätigen Serie direkt soweit vorne zu fahren, ist ein super Erfolg. Vielen Dank an mein Team und meine Förderer für die hervorragende Unterstützung“, fasste er zusammen.

Schon in drei Wochen sitzt Luca wieder in seinem Rennkart, dann geht es im Norddeutschen ADAC Kart Cup weiter. In Templin startet die Regionalserie in die zweite Jahreshälfte – als Gesamtführender möchte er dort seinen Spitzenplatz verteidigen.