2. Juni 2015, 15:44 | Autor: Fast-Media - Melina Schnaudt

Am vergangenen Wochenende trafen die besten deutschen Kartfahrer in Ampfing zum ADAC Kart Masters aufeinander. Unter den 201 Teilnehmern war auch Nico Hantke aus Hürth, der an diesem Wochenende weitere Meisterschaftspunkte in der stärksten deutschen Kartserie sammeln wollte.

Bei milden Temperaturen und trockenen, teils sogar sonnigen Wetterbedingungen waren die Voraussetzungen für spannende Rennen optimal. Auf dem anspruchsvollen 1.063 Meter langen Schweppermannring zeigte der elfjährige Nico Hantke über 1.063 Meter sein ganzes Potential und gehörte zu den Siegesanwärtern.

Vor allem am Samstag drehte Nico zu Höchstleitungen auf. Mit einem fünften Platz im Zeittraining, sowie einem fünften und einem dritten Rang in den Heats setzte er ein klares Ausrufezeichen für die Rennen am Sonntag. Er hatte alles richtig gemacht und auch sein Tony-Kart funktionierte perfekt. Somit gehörte er ganz klar zu den Favoriten auf eine vordere Platzierung in den Rennen. „So darf es weiter gehen. Mein Kart läuft super, ich freue mich auf die Rennen“, zog der Hürther sein Zwischenfazit.

Doch der Sonntag begann mit einem herben Rückschlag für den ehrgeizigen Nachwuchsfahrer. Direkt nach dem Start wurde er in eine Kollision verwickelt und fiel im 34-Mann starken Feld weit zurück. Die Leistungsdichte der Bambini war erneut sehr hoch, sie fuhren Stoßstange an Stoßstange, im ersten Renndrittel hingen bis zu 20 Fahrer eng beisammen. So war es für Nico umso schwerer, sich wieder nach vorne zu kämpfen. Doch Nico fightete und gab nicht auf, sodass er sich während der 14 Rennrunden noch auf Rang 22 verbesserte.

Auch für das zweite Rennen galt: Kämpfen und Plätze gut machen. Und so ließ der junge Fahrer aus dem KSM Racing Team einen Kontrahenten nach dem anderen hinter sich. Am Ende sah er die Zielflagge als 17. „Der Sonntag war wirklich sehr enttäuschend. Zum Glück gibt es seit diesem Jahr auch nach den Heats Punkte, so hab ich mit dem vierten Platz wenigstens ein paar Meisterschaftspunkte gesammelt“, resümierte Nico am Sonntagabend. Doch nun gilt es, den Sonntag abzuhaken. „Samstag war klasse. Ich habe gezeigt, dass die Performance passt und ich den Speed habe. Beim nächsten Rennen werden die Karten neu gemischt“, zeigte der Bambini sich trotz allem ehrgeizig.

In der Meisterschaft belegt er derzeitig den neunten Rang. Bis es im ADAC Kart Masters weiter geht, reist Nico zunächst nach Uchtelfangen (Saarland), wo schon in wenigen Tagen der nächste Wertungslauf des Westdeutschen ADAC Kart Cup (6.-7.Juni) stattfindet.