Julien Koch zeigt Kämpferherz in Kerpen

Youngster erlebt aufregende Rennen beim ADAC Kart Masters

19. Juli 2017, 16:47 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann
Julien Koch zeigt Kämpferherz in Kerpen

Die Bambini machten es am vergangenen Wochenende auf dem Erftlandring in Kerpen wieder spannend. Beim Halbzeitrennen des ADAC Kart Masters, Deutschlands größter nationalen Rennserie, lieferte sich der junge Hesse Julien Koch aufregende Positionskämpfe und mischte dabei immer auf den Top-Rängen mit.

Auf dem traditionsreichen Erftlandring in Kerpen begannen in der Vergangenheit schon mehrere erfolgreiche Motorsport-Karrieren. So drehte Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ebenso seine ersten Runden im Kart auf dem Kurs, wie auch der viermalige F1-Champion Sebastian Vettel. Bis dahin ist es für Julien Koch aus Wehrheim aber noch ein weiter Weg. Der Youngster startete am vergangenen Wochenende beim Halbzeitrennen des ADAC Kart Masters auf der 1.107 Meter langen Strecke.

Bei besten Witterungsbedingungen gingen 139 Teilnehmer an den Start. Die Bambini-Klasse gehörte dabei zu einer der stärksten Felder und ließ die Zuschauer auf den Rängen wieder Jubeln. Die Youngster kämpften teilweise zu zehnt um den Sieg und mittendrin war Julien Koch.

Der Förderpilot des ADAC Hessen-Thüringen e.V. legte als Siebter im Qualifying einen guten Start hin und schloss die späteren Heats als Neunter im Zwischenklassement ab. Damit hatte Julien eine gute Startposition für das erste Finale inne: „Aktuell bin ich durchaus zufrieden. Die heutigen Rennen verliefen gut, morgen geht es dann um die hohen Meisterschaftspunkte.“

In beiden Rennen etablierte sich Julien im Spitzenpulk und lag teilweise sogar auf Podestkurs. Durch die harten Fights an der Spitze des Bambini-Feldes wechselten die Ränge im Rundentakt. Letztlich sah Julien das Ziel im ersten Finale als Elfter. Im zweiten Durchgang lag er bis zur letzten Kurve auf einem starken vierten Rang, wurde dann aber noch ins Aus gedrängt und nur als 16. gewertet. „Natürlich bin ich enttäuscht. Der zweite Lauf war richtig gut und nun stehe ich mit leeren Händen da. Trotzdem hat die Performance gepasst, darauf bauen wir nun auf“, sagte der Zehnjährige abschließend.

Weiter geht es für Julien in zwei Wochen beim Westdeutschen ADAC Kart Cup in Harsewinkel, dort will er dann erneut voll attackieren.

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