10. Juli 2019, 10:00 | Autor: Fast Media | Linda Sebode

Rookies konnten in Oschersleben nicht die volle Leistung abrufen

Am vergangenen Wochenende lud das ADAC Kart Masters nach Oschersleben in die Motorsport Arena. Auf der 1.018 Meter langen Hochgeschwindigkeitsstrecke ging es bei packenden Rennen drunter und drüber. Enge Zweikämpfe und spannende Windschattenduelle sorgten bei besten Fahrbedingungen für unterhaltsame Rennen. Die beiden Holzem-Zwillinge waren bereits eine Woche zuvor auf der Strecke zu Gast.

Beim ADAC Kart Cup lieferte Sandro eine fulminate Vorstellung ab und holte sich den Tagessieg. Juliano war auch gut unterwegs, konnte aber nicht sein gesamtes Potenzial ausschöpfen. Das wollte er beim ADAC Kart Masters am vergangenen Wochenende nachholen. Während Sandro an seinen Erfolg anknüpfen wollte, leider blieb beiden Rheinland-Pfälzern ihr Vorhaben verwehrt.

OK-Rookie Sandro beendete das Zeittraining mit Platz 15, konnte sich in den Heats aber nicht weiter steigern. In beiden Vorläufen bekam er eine Fünf-Sekunden-Strafe und belegte dadurch am Abend nur den 20. Rang im Zwischenranking.

Im ersten Rennen am Sonntag, schien es dann wieder besser zu laufen und er kämpfte sich einige Plätze nach vorne. Allerdings musste sich Sandro am Ende des Rennes mit dem 17. Platz aufgrund einer erneuten Zeitstrafe zufriedengeben. Leider sorgte dann ein Ausfall im zweiten Rennen für ein enttäuschendes Wochenende.

„Die vielen Strafen und der Ausfall im letzten Rennen waren natürlich niederschmetternd, ganz besonders nach dem großen Erfolg beim ADAC Kart Cup, aber ich blicke jetzt nach vorne und konzentriere mich voll auf das nächste Rennen“, gibt sich Sandro nach dem Wochenende kämpferisch.

Für Juliano sah es da schon besser aus. Der 14-Jährige steigerte seine Leistung in der OK-Klasse kontinuierlich. So stieg er ins Renngeschehen mit dem 17. Platz im Zeittraining ein. Die Heats absolvierte er bereits mit Platz elf und 13 im Bereich der Top-Ten und startete damit am Sonntag von Platz zwölf ins erste Finalrennen.

Bedauerlicherweise fiel er in diesem Rennen aus und musste für den zweiten Wertungslauf noch mal seinen gesamten Ehrgeiz zusammennehmen. Mit Erfolg, denn er fuhr als 13. über die Ziellinie und bewies so noch einmal Kampfgeist.

„Das war kein optimales Wochenende für uns, aber wir konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, die wir im nächsten Rennen umsetzen werden. Die Aufholjagd im zweiten Finale hat meine Möglichkeiten gezeigt. Die Top-Ten waren immer drin“, resümiert Juliano.

Für die Schützlinge des Lanari Racing Team ist es das erste Jahr im Kartrennsport. Ihr nächster Halt beim ADAC Kart Masters ist Mitte August in Kerpen. Schon am kommenden Wochenende sind sie aber im Erftland zu Gast. Dann startet dort die Deutsche Kart-Meisterschaft in Saisonlauf drei.