20. Mai 2014, 22:24 | Autor: Alexander Vollmann

Mit großen Erwartungen reiste der Würzburger Kristian Weber zum Auftakt des ADAC Kart Masters zum Hunsrückring nach Hahn um an die guten Platzierungen der Saison 2013 anzuknüpfen.

Bereits im freien Training kam der erste Rückschlag. Nach Motorproblemen und akribischer Fehlersuche half nur der Austausch des kompletten Aggregats samt Kabelbaum und Elektronik. Am Ende des Tages blieb nicht mehr als 1 Turn zur Verfügung um mit der Arbeit am Chassis-Setup zu beginnen.

Somit machte sich der Bewerber des ADAC Nordbayern am Samstagmorgen gemeinsam mit seinem Mechaniker an die Arbeit um das Chassis für die anstehende Qualifikation und Heats abzustimmen. Verbunden mit der fehlenden Trainingszeit am Freitag gelang dies leider nicht ideal und es stand am Ende der Qualifikation der 24. Startplatz auf dem Tableau.

Kristian steckte den Kopf nicht in den Sand und setzte die Hoffnung auf eine bessere Startplatzierung in die Heats am Samstagnachmittag und Sonntagmorgen. Doch es sollte für Ihn knüppeldick kommen. In beiden Heats in unverschuldete Unfälle verwickelt kam Kristian jeweils als 17. und 26. ins Ziel was sogar den Einzug in die Finalläufe gefährdete. Doch Kristian konnte aufatmen als der offizielle Aushang den Einzug mit Startplatz 31 bestätigte.

Mit großen Ehrgeiz und aggressiver Chassis-Abstimmung ging es nun in die Finalläufe. Leider zog sich der negative Trend wie ein roter Faden durchs gesamte Wochenende. Konnte Kristian im ersten Finallauf nach einer Kollision zweier Konkurrenten noch knapp ausweichen und das Rennen mit verbogener Spur auf dem 26. Platz beenden, so musste er im zweiten Lauf , bereits auf Position zwölf nach vorne gefahren, nach einem missglückten Überholmanöver eines Mitstreiters mit abgescherter Bremsscheibe aufgeben.

„Nach technischen Problemen und viel verlorener Zeit sah es im 2. Lauf danach aus als könnten wir wenigstens ein paar Punkte mit nach Ampfing nehmen……. aber es sollte wohl dieses mal nicht klappen“, so Kristian am Sonntag Abend. „Bedanken möchte ich mich gerne bei meinen Eltern, die mir das Alles hier ermöglicht haben und selbstverständlich bei meinem Mechaniker der mit mir Zusammen das ganze Wochenende Alles gegeben hat“

Mit viel Ehrgeiz im Gepäck reist der Würzburger nächsten Monat zum zweiten Lauf des ADAC Kart Masters und hofft auf ein versöhnlicheres Endergebnis als vergangenes Wochenende.