Dörr Motorsport krönt Saison mit Junior-Titel im AKM

7. Oktober 2026, 15:24
Autor: Fast Media | Björn Niemann | Bilderquelle: Fast Media | Björn Niemann - Melanie Och - Max Dienert
Dörr Motorsport krönt Saison mit Junior-Titel im AKM
  • Henri Möhring sichert sich OK-N Junior-Titel im ADAC Kart Masters  
  • Stavros Tsotsos Francia und Maximilian Engelstädter holen Pokale 
  • Simon Rechenmacher mischt trotz später Anreise in der KZ2-Spitzengruppe mit 

Mit einem Titelgewinn und mehreren starken Finalergebnissen beendete Dörr Motorsport am vergangenen Wochenende die Saison des ADAC Kart Masters. Beim großen Finale im 1,190 Kilometer langen Pro Kart Raceland in Wackersdorf schickte das Team aus Frankfurt neun Fahrer in den Klassen OK-N Junior, OK-N und KZ2 ins Rennen. Im Mittelpunkt stand Henri Möhring, der sich trotz eines technischen Defekts im Finale zum Champion der OK-N Junior krönte.

Der frischgebackene Deutsche Junioren-Kart-Meister gehörte bereits ab den Vorläufen zu den bestimmenden Fahrern seiner Klasse. Nach Platz sechs im Zeittraining fuhr Möhring im ersten Heat auf Rang fünf und gewann anschließend den zweiten Durchgang inklusive schnellster Rennrunde. Auch im Super Heat ließ sich der Motorsport-Team-Germany-Förderpilot nicht stoppen und übernahm mit einem weiteren Sieg die Führung der Zwischenwertung. Im Finale kämpfte er sich nach dem Start an die Spitze und lag auf Titelkurs, ehe ihn kurz vor Rennende ein technischer Defekt stoppte. Zu diesem Zeitpunkt war ihm die Meisterschaft allerdings bereits nicht mehr zu nehmen. Möhring holte den Gesamtsieg im ADAC Kart Masters und setzte damit einen weiteren Höhepunkt hinter sein erfolgreiches Kartsportjahr. 

„Im Finale hatte ich leider einen technischen Defekt, das gehört auch zum Motorsport dazu und hatte letztlich keine Auswirkungen auf meinen Titelgewinn. Nach der DKM auch im ADAC Kart Masters erfolgreich zu sein, rundet ein tolles Kartsportjahr in Deutschland ab“, sagte Möhring nach dem Finale. 

Für ein weiteres Ausrufezeichen bei den Junioren sorgte Stavros Tsotsos Francia. Nach einem schwierigen Zeittraining auf Rang 25 arbeitete er sich über das Wochenende kontinuierlich nach vorne. Im Super Heat fuhr er bereits auf Platz sieben und startete das Finale als Elfter. Dort machte Tsotsos Francia nochmals sieben Positionen gut und beendete das Rennen als starker Vierter. Nach seinem fünften Platz beim Saisonlauf in Ampfing stand er damit zum zweiten Mal im Jahresverlauf in den Top Fünf und unterstrich seine positive Entwicklung im Dörr-Team. 

Auch in der OK-N war Dörr Motorsport weit vorne vertreten. Maximilian Engelstädter ging als Achter in das Finale und setzte sich dort in einer großen Kampfgruppe um Platz fünf durch. Damit holte er sein bestes Saisonergebnis. Julius Berthold steigerte sich ebenfalls im entscheidenden Rennen. Von Position elf gestartet, arbeitete er sich um vier Plätze nach vorne und überquerte die Ziellinie als Siebter. 

Ein gutes Finale zeigte auch Liam Flossbach in der OK-N Junior. Aus Startposition 16 machte er vier Plätze gut und wurde Zwölfter. Ben Schumacher ging nach einer Disqualifikation im Super Heat lediglich vom 20. Platz der Zwischenwertung ins Finale,kämpfte sich dort aber bis auf Rang 16 nach vorne. Maximilian Waitzinger startete als 15. in das Junioren-Finale, musste das Rennen jedoch bereits nach drei Runden vorzeitig beenden.  

Besondere Voraussetzungen hatte Simon Rechenmacher in der KZ2. Wegen vorausgegangener Formel 4-Testfahrten in Monza reiste er erst am Samstag nach Wackersdorf und musste ohne langen Vorlauf direkt in das Rennwochenende einsteigen. Davon ließ sich Rechenmacher jedoch wenig beeindrucken. Bereits im Zeittraining fuhr er auf Rang fünf, anschließend folgten die Plätze drei und vier in den Heats. Mit Rang drei im Super Heat mischte er weiterhin in der Spitzengruppe mit und ging als Fünfter der Zwischenwertung in das Finale. Auch dort behauptete er sich im Kampf um die Pokalplätze und kam zunächst in den Pokalrängen ins Ziel. Eine nachträgliche Fünf-Sekunden-Strafe warf ihn jedoch auf Rang sechs zurück. 

Marcel Ernst komplettierte das Dörr-Aufgebot in der KZ2. Nach Platz 20 im Zeittraining arbeitete er sich über die Vorläufe bis auf Rang 13 der Heatwertung nach vorne. Am Sonntag mischte er ebenfalls im Bereich der Top-Ten mit, verlor am Ende aber durch zwei Zeitstrafen etwas an Boden.  

Teamchef Christian Möhring zog nach dem Saisonabschluss ein positives Fazit: „Das war ein sehr guter Abschluss für uns. Henri hat mit dem Titel ein außergewöhnlich starkes Jahr gekrönt und auch Stavros und Maximilian haben mit ihren Top-Fünf-Ergebnissen gezeigt, welches Potenzial in unserer Mannschaft steckt. Simon ist erst am Samstag aus Monza angereist und war trotzdem sofort vorne dabei, auch wenn ihn die Strafe am Ende den Pokal gekostet hat. Insgesamt war Wackersdorf unser stärkstes Wochenende der Saison und ein schöner Abschluss des ADAC Kart Masters.“