30. September 2014, 11:16 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Nahtlos knüpfte das CV Racing Team beim Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf an seine zuletzt starken Erfolge an und kämpfte gleich mit zwei Fahrern bei den X30 Junioren um die Siege. Am Ende standen jeweils Vivien Dingert und Luis Glania auf dem Siegerpodium der Nachwuchsklasse.

192 Fahrerinnen und Fahrer traten beim Finale der stärksten Kartrennserie Deutschlands auf dem 1.222 Meter langen Kurs gegeneinander an. Das CV Racing Team startete mit Jonas Wagner bei den Bambini und schickte Luis Glania und Vivien Dingert bei den X30 Junioren ins Rennen. Die Bedingungen hätten in der Oberpfalz nicht besser sein können. Ein goldener Herbst brachte an beiden Tagen sommerliche Temperaturen.

Bei den Bambini stellte sich Jonas Wagner der starken Konkurrenz und schaffte im Zeittraining als 15. einen guten Auftakt. Noch einen Schritt weiter nach vorne ging es für ihn im ersten Vorlauf. Als Neunter landete er in den Top-Ten. Auch im zweiten Lauf holte er einige Positionen auf, bis es kurz vor Rennende zu einer leichten Kollision kam und Jonas nur als 22. ins Ziel kam. Dadurch rutschte er im Klassement auf Rang 21 ab. Doch schon im ersten Finale startete er wieder eine tolle Aufholjagd und lag als 15. in den Punkterängen. Leider kostete ein erneuter Unfall im zweiten Rennen zahlreiche Positionen, im Ziel war Jonas nur 29. „Abgesehen von den kleineren Zwischenfällen, dürfen wir sehr zufrieden sein. Seine Zeiten haben gepasst und der Abstand zu den Führenden war erneut deutlich geringer“, lobte Christian Voß seinen Nachwuchspiloten.

Ganz vorne mischten die beiden X30 Junioren-Piloten Luis Glania und Vivien Dingert mit. Nach seinem Sieg in Oschersleben gehörte Luis Glania auch in Wackersdorf zu den Siegesanwärtern. Als Zweiter nach dem Zeittraining hatte er eine gute Ausgangsposition und holte sich in beiden Vorläufen den Sieg. Aus der Pole-Position lieferte sich Luis im ersten Finale einen packenden Fight um den Sieg. Nach mehreren Führungswechseln fiel die Entscheidung erst auf der Ziel-Geraden. Hauchdünn verpasste der Kosmic Kart-Fahrer den Laufsieg, eine spätere Zehnsekundenstrafe warf ihn jedoch noch auf Platz vier zurück. Im zweiten Rennen ließ er dann nichts mehr anbrennen. Mit einem perfekten Start kämpfte sich Luis zurück an die Spitze des 34-Mann starken Feldes und holte sich den Sieg. In der Gesamtwertung verbesserte er sich nach dem Finalwochenende noch auf Rang vier.

Neu im Team war die Saarländerin Vivien Dingert. Bei ihrem ersten Einsatz mit einem Kosmic-Kart kam sie auf Anhieb bestens zurecht und beendete ihre Heats als Zweite und Dritte. In der Startaufstellung für das erste Finale war sie Vierte und legte noch einmal nach. Beim Fallen der Zielflagge war Vivien tolle Dritte und rutschte durch Luis Zeitstrafe auf den zweiten Platz nach vorne. Aus der ersten Startreihe etablierte sie sich auch im zweiten Durchgang im Spitzenpulk und landete als Vierte erneut in den Pokalränge. Mit zwei Top-Fünf-Ergebnis erreichte sie ihr bestes Saisonergebnis und rückte in der Meisterschaft noch auf Position sieben nach vorne.

Für Teamchef Christian Voß hätten die Rennen nicht besser verlaufen können: „Luis hat bestätigt, dass seine Resultate aus Oschersleben keine Eintagsfliege waren. Ohne Strafe hätte er zweimal auf dem Podium gestanden. Ebenso gut war die Vorstellung von Vivien, sie hat unterstrichen wie gut unser Rennmaterial ist und ein tolles Debüt gefeiert.“

In zwei Wochen reist das Team zum nächsten Rennen. In Templin findet der ADAC Bundesendlauf statt, dort treffen die besten Fahrerinnen und Fahrer der vier ADAC Regionalserien aufeinander.