Arena E Sachsenring Junior Team feiert ersten Saisonsieg in Ampfing
Lion Osaj triumphiert in der Mini A – starke Junior-Pace bleibt teilweise unbelohnt
Das Arena E Sachsenring Junior Team durfte beim zweiten Saisonlauf des ADAC Kart Masters auf dem Schweppermannring über den ersten Sieg des Jahres jubeln. Lion Osaj setzte sich im Finale der Mini durch und sorgte damit für das Highlight eines Wochenendes, an dem die Mannschaft mit neun Fahrerinnen und Fahrern in vier Klassen antrat. Gleichzeitig war Ampfing der erste Renneinsatz, bei dem die neue Zusammenarbeit mit dem Haupt Racing Team auch im gemeinsamen Branding sichtbar wurde.
Bereits im Zeittraining unterstrich Osaj mit Platz zwei seine Ambitionen. Ein Ausfall im ersten Heat warf den Nachwuchspiloten zunächst zurück, doch davon ließ er sich nicht beirren. Im zweiten Vorlauf schlug er mit dem Sieg und der schnellsten Rennrunde eindrucksvoll zurück. Als Dritter im Super Heat erarbeitete sich Osaj wieder einen Platz in der zweiten Startreihe für das Finale. Dort zeigte er seine beste Leistung des Wochenendes, übernahm die Spitze und fuhr neben dem Sieg erneut die schnellste Runde. Mit seinem ersten Saisonerfolg verkürzte er auch den Rückstand in der Gesamtwertung und liegt aktuell als Zweiter in Schlagdistanz.
Auch Milly Schulze setzte ihre erfolgreiche Saison in der Mini B fort. Die Youngsterin mischt das gesamte Wochenende im Mittelfeld der Mini mit und schloss das Finale als Zweite der Mini B-Wertung ab. Damit führt sie nach zwei Veranstaltungen die Gesamtwertung mit einem deutlichen Vorsprung an.
Viel Geschwindigkeit zeigte das Arena E Sachsenring Junior Team auch in der stark besetzten OK-N Junior. Bruno Alexander Greiling gehörte von Beginn an zu den schnellsten Fahrern im Feld und qualifizierte sich auf einem starken fünften Platz. Nach einem schwierigen ersten Heat meldete er sich mit Rang vier im zweiten Vorlauf zurück und lag sowohl nach den Heats als auch nach dem Super Heat auf Platz acht. Im Finale war Greiling erneut auf Kurs zu einem Top-Fünf-Ergebnis, ehe eine Kollision sein Rennen nach elf Runden vorzeitig beendete. In der Meisterschaft bleibt er dennoch Vierter.
Das beste Finalergebnis der Arena-E-Junioren erzielte Emilia Urlaß. Von Platz 16 im Zeittraining arbeitete sie sich mit den Rängen acht und neun in den Heats bis auf Position neun der Zwischenwertung nach vorne. Nach einem nicht einfachen Super Heat startete sie als Zehnte in das Finale und kam dort auf Rang elf ins Ziel. Damit verpasste sie die Top-Ten nur knapp und bestätigte gleichzeitig ihre positive Entwicklung.
Sebastian Brand zeigte ebenfalls mehrfach, dass die Pace für die vorderen Positionen vorhanden war. Im ersten Heat fuhr er von Startplatz zwölf bis auf Rang sechs nach vorne. Ein schwieriger zweiter Vorlauf warf ihn zurück, doch mit Platz zehn im Super Heat kämpfte er sich erneut in Reichweite der Spitzengruppe. Im Finale mischte Brand lange im vorderen Feld mit. Beim Überqueren der Start-Ziel-Linie kam es jedoch noch zu einer Kollision, für die er eine Fünf-Sekunden-Strafe erhielt. Dadurch wurde er letztlich nur auf Rang 14 gewertet.
Amelie Heuwers machte besonders im ersten Heat auf sich aufmerksam. Ausgehend von Platz 24 im Zeittraining fuhr sie bis auf Rang 14 nach vorne und gewann damit zehn Positionen. Nach einem Rückschlag im Super Heat schloss sie das Finale als 19. ab. Diego Schulze steigerte sich ebenfalls kontinuierlich. Nach einem schwierigen Start in das Wochenende arbeitete er sich über den Super Heat weiter nach vorne und erreichte im Finale mit Platz 17 sein bestes Ergebnis des Wochenendes. Für Patrick Ray Reinert verliefen die Heats durch zwei Zeitstrafen zunächst nicht nach Wunsch. Im zweiten Teil des Wochenendes zeigte er jedoch eine kämpferische Reaktion. Von Platz 25 aus machte er im Finale fünf Positionen gut und wurde als 20. abgewinkt.
In der OK-N lieferte Ben Fritz ein konstantes Wochenende ab. Nach Platz 16 im Zeittraining verbesserte er sich mit den Rängen elf und zehn in den Heats bis auf Position neun der Zwischenwertung. Im Super Heat kam er dann als Zwölfter ins Ziel und bestätigte die Position auch im Finale. Damit blieb er konstant im Bereich der Top-Ten und schaffte eine gute Basis für die kommenden Rennen.
Teammanager Niels Tröger zeigte sich nach dem Wochenende entsprechend zufrieden: „Wir sind super happy mit dem Sieg von Lion und insgesamt mit dem gesamten Auftritt des Teams. Alle Fahrerinnen und Fahrer haben sich stark entwickelt und gezeigt, dass wir in mehreren Klassen konkurrenzfähig sind. Das gibt uns viel Rückenwind und macht die Vorfreude auf das DKM-Wochenende hier in Ampfing natürlich noch größer.“










