13. Oktober 2020, 15:30 | Autor: Fast Media | Luca Köster

Wetterkapriolen auf dem Schweppermannring

Für sieben Solgat Motorsport-Schützlinge wurde es am vergangenen Wochenende ernst. Zum dritten Rennen des ADAC Kart Masters reiste die Mannschaft aus Birkenfeld zusammen mit ihren Akteuren zum Schweppermannring nach Ampfing. In den Wertungsläufen fünf und sechs der überregionalen Rennserie lieferten die schnellen Roten eine gute Vorstellung ab und fuhren mit Horst-Felix Felbermayr bei den OK bis in die Pokalränge nach vorne.

Der Start in die zweite Saisonhälfte des ADAC Kart Masters hatte es am zurückliegenden Wochenende in sich. Auf dem bayerischen Schweppermannring südöstlich von München hatte Petrus die Geschehnisse fest im Griff. Reifenpoker in den Zeittrainings der einzelnen Klassements, verregnete Vorläufe sowie Rennen auf durchweg trockener Strecke am Sonntag sorgten für die Extraportion Spannung und erforderten besonders viel Geschick von den 135 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Großevents.

Bei den OK Junioren mischten Emma Felbermayr und Lenny Ried auf den Positionen elf respektive 13 im Zeittraining im vorderen Mittelfeld mit. Ausfälle in den Heats warfen die beiden Solgat-Schützlinge jedoch zurück. Lenny ließ als 14. im ersten Wertungslauf noch einmal aufhorchen, fiel im zweiten Rennen jedoch leider aus. Auf den Positionen 22 und 23 hing Emma letztlich auch hinter ihren Erwartungen zurück.

Erfreulich verlief es hingegen für Horst-Felix Felbermayr bei den OK. Als Elfter nach den Heats schrammte der Youngster noch knapp an den Top-Ten vorbei, legte anschließend in den Rennen aber noch einmal deutlich nach. Im ersten Rennen bereits Sechster, fuhr Horst-Felix im finalen Durchgang als toller Fünfter bis in die Pokalränge nach vorne und feierte dabei sein bis dato erfolgreichstes Rennen im Rahmen des ADAC Kart Masters.

Jonas Ried erwischte als Sechster des Zeittrainings der Schaltkarts einen guten Start in das Renngeschehen. In den Rennen büßte der KZ2-Rookie jedoch etwas Speed ein, sammelte auf den Positionen zehn und zwölf aber dennoch wichtige Meisterschaftspunkte. Lauren-Alexander Clevert positionierte sich als Siebter zu Beginn des Wochenendes direkt hinter seinem Teamkollegen. In den Rennen kämpfte der Gräfelfinger um Platzierungen innerhalb der Top-Ten. Im Ziel warfen Zeitstrafen den BirelART-Fahrer jedoch zurück und resultierten in der jeweils 16. Position.

Linus Lagerström stellte sich den Herausforderungen auf dem regennassen Asphalt des 1.063 Meter langen Kurses am Samstag mit Bravour und mischte als 14. im Zwischenranking gut mit. Kurz vor dem Fallen der Zielflagge musste der Schwede sein Kart allerdings vorzeitig im Aus abstellen. Vom Ende des Feldes kam Linus am Ende leider nicht mehr über Rang 22 hinaus. Auch Patric Kühn verpasste mit einem Ausfall im ersten Rennen die Chance auf eine Platzierung in den Punkterängen. Als 20. im Finale kam der Karlsruher nach 18 Rennrunden am Ende noch vor Lagerström in das Ziel.

„Die Bedingungen an diesem Wochenende haben alle gefordert. Den Reifenpoker in den Qualifyings haben wir durchweg gut gemeistert. Am Ende war es Horst-Felix, der auch im Anschluss das entsprechende Ergebnis in den Rennen für uns herausfuhr. Bei den KZ2 liegen wir zwei Wochen vor dem Finale des ADAC Kart Masters auf den Plätzen neun und zehn und haben noch alle Chancen auf ein Top-Fünf-Ergebnis zum Saisonende“, kommentierte Teamchef Simon Solgat die Vorstellung seiner Pilotinnen und Piloten in Ampfing.

Zum Finale des ADAC Kart Masters geht es für Solgat Motorsport in knapp zwei Wochen in das Prokart Raceland nach Wackersdorf. Am 24 und 25. Oktober fallen dann die Entscheidungen in Deutschlands größter Kartrennserie.