25. Mai 2016, 9:58 | Autor: E. D'Angelo

Endlich ist der Knoten geplatzt, so könnte man meinen. Drei Läufe braucht der junge Rheinländer, um wieder in seinen Rhythmus des erfolgreichen letzten Jahres zu kommen. Dabei spielten unterschiedliche Gründe eine Rolle für die bisher durchwachsene Saison des Mach1 Piloten Mark Wolff, der für das rheinische DS Kartsport Team in der X30 Senior Klasse startet. Doch hier im oberbayerischen Ampfing sollte alles besser werden. Mark: „Wir haben an allen Komponenten gearbeitet, Setup, Motoreinstellung und nicht zuletzt auch am Fahrer. Wir haben uns bewusst in diesem Jahr für den qualitativ stark besetzten SAKC entschieden, wussten dass wir in diesem guten Feld nur bestehen können, wenn wir an uns arbeiten und im Qualifying weiter nach vorne kommen.

Nach guten Trainingsläufen war dann auch alles auf den Punkt, wie erwartet starteten die deutschlandweit besten X30 Piloten, da in der nächsten Woche hier auch die ADAC Kart Masters Serie stattfindet. Trotzdem platzierte sich Wolff für das erste Rennen in der sechsten Startreihe. Mark: „Ein Zehntel hat gefehlt um unter die ersten Fünf zu fahren, das müssen wir noch weiter verbessern.“ Im Rennen startete der Rheinländer dann sehr gut und verbesserte seinen Platz Runde um Runde. Schließlich beendete er den ersten Lauf als Fünfter. Auch im zweiten Rennen startete er sehr gut, lag zeitweise auf Platz drei, musste aber schließlich drei Konkurrenten passieren lassen und beendete den zweiten Lauf als Sechster. Dies bedeutete einen hervorragenden Gesamtrang vier im ADAC Kart Cup, schon im letzten Jahr wurde Mark Wolff Dritter in dieser Serie.

Mark: „Das war ein gutes Training für nächste Woche, dann werden wir in im ADAC Kart Masters in einem fast identischen Fahrerfeld starten, und ich hoffe dass ich meine Leistung dann wieder aufrufen kann. Jedenfalls hat sich gezeigt, dass sich unsere Analysen und die Umsetzung von Verbesserungen ausgezahlt haben, auch unser diesjähriges Mach1 Chassis ist wieder einmal sehr konkurrenzfähig. Vielen Dank an mein Team DS Kartsport, meinen Teamchef Detlef Schulz und meine Sponsoren, ohne die ich diesen Sport nicht betreiben könnte.“