MAD Performance beendet ADAC Kart Masters Saison mit drei Top-Ten-Ergebnissen

6. Oktober 2026, 10:15
Autor: Fast Media | Björn Niemann | Bilderquelle: Fast Media | Björn Niemann - Melanie Och - Max Dienert
MAD Performance beendet ADAC Kart Masters Saison mit drei Top-Ten-Ergebnissen
  • Andie und Johnston Stewart mischen in der OK-N Junior im Spitzenfeld mit 
  • CJ Bennett fährt bei seinem ersten Einsatz für MAD Performance auf Anhieb in die Top Ten 
  • Charlotte Tille und Vincent Stiffel zeigen zum Saisonabschluss weitere Fortschritte 

Wackersdorf. MAD Performance verabschiedete sich am vergangenen Wochenende mit einem starken Auftritt aus der ADAC Kart Masters Saison 2026. Beim Finale im Pro Kart Raceland Wackersdorf trafen 138 Fahrerinnen und Fahrer in sechs Rennklassen aufeinander. Zum Ende brachte das Team fünf Fahrer in der OK-N Junior und OK-N an den Start. Mit drei Top-Ten-Ergebnissen gelang ein starker deutscher Saisonabschluss. 

In der OK-N Junior gehörte Andie Stewart über weite Strecken des Wochenendes zu den schnellsten Fahrerinnen im Feld. Bereits mit Platz zehn im Zeittraining legte sie eine gute Grundlage. Einen Rückschlag gab es im ersten Heat, doch Andie ließ sich davon nicht beeindrucken. Mit Platz neun im zweiten Heat und einer starken Fahrt auf Rang sechs im Super Heat kämpfte sie sich wieder weit nach vorne. 

Im Finale zeigte Andie schließlich eine ihrer stärksten Vorstellungen des Wochenendes. Sie mischte bis zum Ende im Kampf um die Pokalränge mit und überquerte die Ziellinie als Vierte. Eine nachträgliche Fünf-Sekunden-Strafe warf sie jedoch aus den vorderen Positionen zurück und sie wurde letztlich auf Rang neun gewertet. Unabhängig vom Endresultat unterstrich ihre Performance einmal mehr den deutlichen Fortschritt im Saisonverlauf. 

Auch ihr Bruder Johnston Stewart überzeugte in der stark besetzten Junioren-Klasse. Als Achter des Zeittrainings startete er vielversprechend in das Wochenende, musste nach einer technischen Disqualifikation im ersten Heat ebenfalls einen Rückschlag verkraften. Im zweiten Vorlauf meldete sich Johnston mit Platz fünf eindrucksvoll zurück. Auch am Sonntag kämpfte er trotz einer weiteren Zeitstrafe weiter um den Anschluss an die Spitze und beendete das Finale schließlich als Zehnter. 

Einen gelungenen Einstand feierte CJ Bennett in der OK-N. Für ihn war nicht nur der Einsatz für MAD Performance neu, sondern auch das Pro Kart Raceland in Wackersdorf. Entsprechend stand zunächst das Kennenlernen der Strecke und des neuen Umfelds im Mittelpunkt. Von Session zu Session fand sich CJ besser zurecht und ging als 14. der Zwischenwertung in das Finale. Dort legte er noch einmal deutlich zu, machte fünf Positionen gut und belohnte sich bei seinem Teamdebüt direkt mit Platz neun. 

Für Charlotte Tille verlief das Wochenende dagegen zweigeteilt. In den Vorläufen und im Super Heat präsentierte sie sich ordentlich und schuf sich eine solide Ausgangsposition für das Finale. Dort wurde sie jedoch bereits in der Anfangsphase zurückgeworfen und musste dem Feld anschließend hinterherfahren. Charlotte kämpfte sich dennoch bis zum Ende durch und wurde als 14. gewertet.  

Auch Vincent Stiffel setzte seinen positiven Trend fort. Nach den schwierigen ersten Saisonrennen verkürzte der Kart-Neuling den Abstand zum Mittelfeld in Wackersdorf deutlich. Im Zeittraining und in den Heats sammelte er weitere wichtige Erfahrung und arbeitete kontinuierlich an seiner Performance. Im Finale machte Vincent nochmals Positionen gut und sah die Zielflagge auf Rang 17. 

Zusätzliche Unterstützung erhielt das Fahrerquintett an diesem Wochenende von Rick Nadin, der erstmals als Coach für MAD Performance vor Ort war. Mit seiner Erfahrung bereitete er die Fahrer auf die einzelnen Sessions vor und unterstützte sie mit Tipps und Hinweisen bei der Analyse und Weiterentwicklung. 

Max Hesse zog nach dem Finale ein positives Saisonfazit: „Das war ein richtig schöner Abschluss für uns. Andie war das gesamte Wochenende sehr schnell und ist im Finale sogar als Vierte über die Ziellinie gefahren. Natürlich ist die Strafe danach schade, aber die Leistung bleibt trotzdem bestehen. Johnston hat ebenfalls gezeigt, dass er vorne mitfahren kann, und CJ hat bei seinem ersten Wochenende mit uns und gleichzeitig seinem ersten Rennen in Wackersdorf direkt einen starken Eindruck hinterlassen. Auch bei Charlotte und Vincent sehen wir die Entwicklung, die wir uns wünschen. Ein großes Dankeschön geht außerdem an Rick für seine Unterstützung als Coach. Insgesamt haben wir in unserer ersten Saison sehr viel gelernt und können auf viele positive Dinge aufbauen.“ 

Zu Ende ist das Jahr aber noch nicht, im November geht es für das Team zur Tropheo Industriale nach Lonato (Italien).