Dörr Motorsport setzt starke Akzente beim DKM-Wochenende in Kerpen

17. August 2026, 14:23
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: Fast-Media | Björn Niemann - Max Dienert
Dörr Motorsport setzt starke Akzente beim DKM-Wochenende in Kerpen
  • Henri Möhring baut seine OK-N Junior Meisterschaftsführung aus 
  • Nikita Gense überzeugt bei seinem Kart-Comeback nach zwei Jahren Pause 
  • Lias Erbersdobler auf Top-Drei-Kurs im Finale 

Kerpen. Dörr Motorsport hat auch beim vierten Saisonlauf der Deutschen Kart-Meisterschaft auf dem Erftlandring in Kerpen eine starke Vorstellung gezeigt. Bei sommerlich warmen Bedingungen und hohem Gripniveau trat die Mannschaft mit neun Fahrern in vier Klassen an. Erneut ungeschlagen blieb Henri Möhring: Der Youngster gewann die OK-N Junior und baute damit seine Führung in der Meisterschaft weiter aus. Auch Maximilian Engelstädter und Rückkehrer Nikita Gense sorgten mit Top-Ten-Ergebnissen in der OK-N für positive Akzente. 

Henri Möhring knüpfte in Kerpen nahtlos an seine bisherigen Leistungen an. Bereits im Zeittraining sicherte er sich die Pole-Position und verteidigte seine Position auch über intensive Heats. Nach Platz zwei im Super Heat ging Möhring aus der ersten Startposition in das Finale. Dort kontrollierte er das Geschehen und setzte sich mit zunehmender Renndauer von seinen Verfolgern ab. Mit einem souveränen Sieg sowie der schnellsten Rennrunde machte er ein weiteres starkes Wochenende perfekt. In der Meisterschaft reist Möhring mit einem Vorsprung von 95 Zählern zum Saisonfinale nach Wackersdorf und hat dort die besten Chancen auf den Titel.  

In der OK-N zeigte Dörr Motorsport ebenfalls eine starke Mannschaftsleistung. Maximilian Engelstädter begann das Wochenende mit Rang acht im Zeittraining. Ein Rückschlag inklusive Strafe im ersten Heat warf ihn zunächst zurück, doch bereits im zweiten Vorlauf arbeitete er sich wieder auf Rang acht nach vorne. Nach Platz zwölf im Super Heat startete er als 13. in das Finale und zeigte dort eine starke Aufholjagd. Mit sieben gewonnenen Positionen fuhr Engelstädter bis auf Platz sechs nach vorne. 

Nikita Gense zeigte ein starkes Comeback. Nach rund zwei Jahren Pause fuhr er in Kerpen sein erstes OK-N Rennen und fand schnell seinen Rhythmus. Schon im Zeittraining fuhr er auf Rang elf. In den Heats folgten die Plätze acht und neun, bevor er sich im Super Heat bis auf Position sechs nach vorne arbeitete. Aus Startplatz sieben ging es anschließend ins Finale, welches Gense auf einem starken neunten Rang beendete. Damit gelang ihm bei seinem Comeback auf Anhieb der Sprung in die Top-Ten. 

Lias Erbersdobler gehörte ebenfalls zu den schnellsten Fahrern der OK-N. Mit Platz vier im Zeittraining legte er einen starken Start hin. Nach den Heats lag er auf Rang fünf und bestätigte diese Position auch im Super Heat. Im Finale kämpfte Erbersdobler im Bereich der Top-Drei und hatte damit ein Podium fest im Blick. Jedoch zwang ihn ein verlorener Seitenkasten zur vorzeitigen Aufgabe. Damit blieb ein mögliches Spitzenergebnis unbelohnt. In der Meisterschaft liegt Erbersdobler vor dem Finale auf Rang vier. 

Julius Berthold schloss das OK-N-Quartett ab und begann mit Platz 13 im Zeittraining ebenfalls solide. Nach einem wechselhaften Verlauf in den Heats und Super Heat startete er als 21. in das Finale. Dort war sein Rennen allerdings bereits nach acht Runden beendet. 

Bei den OK-N Junioren trat neben Möhring auch Ben Schumacher für Dörr Motorsport an. Nach Platz neun im Zeittraining geriet er durch eine Strafe und weitere Rückschläge in den Vorläufen zunächst weit nach hinten. Schumacher ging lediglich von Startplatz 28 ins Finale ging. Dort zeigte er jedoch eine der stärksten Aufholjagden des gesamten Teams und kämpfte sich um 16 Positionen bis auf Rang zwölf nach vorne. 

Für Stavros Tsotsos Francia verlief das Wochenende schwieriger. Mehrere Frontspoilerstrafen verhinderten bereits in den Heats ein besseres Zwischenergebnis. Im Finale arbeitete er sich zunächst weiter nach vorne, musste das Rennen nach neun von 19 Runden jedoch vorzeitig beenden.  

In der KZ2 vertrat Arthur Lehouck die Farben von Dörr Motorsport. Nach Rang acht im Zeittraining behauptete sich der Franzose mit den Plätzen sieben und neun in den Heats im vorderen Mittelfeld. Im Super Heat folgte ein starker sechster Platz, womit er aus Startposition sieben ins Finale ging. Dort konnte er seine gute Ausgangslage durch einen Ausfall nicht nutzen. 

Marcel Ernst stellte sich im KZ2 Cup dem mit 47 Fahrern größten Feld des Wochenendes. Nach seiner starken Vorstellung beim ADAC Kart Masters reiste er hochmotiviert nach Kerpen. Mit Platz 31 lag er im Qualifying jedoch hinter seinen Erwartungen. In den Heats steigerte er sich dann deutlich und erreichte unter anderem die Plätze zehn und acht. Nach einem schwierigeren Super Heat qualifizierte er sich für das Finale. Dort machte Ernst weitere Positionen gut, wurde nach einer Zeitstrafe schließlich auf Rang 28 gewertet. 

Henri hat einmal mehr gezeigt, wie konstant und abgeklärt er in dieser Saison unterwegs ist. Der nächste Sieg und jetzt 95 Punkte Vorsprung sind eine hervorragende Ausgangslage für Wackersdorf. Gleichzeitig hatten wir auch in der OK-N richtig viel Speed. Lias war auf Podiumskurs, bevor er sich durch einen Flap sehr unglücklich seinen Seitenkasten abgerissen hat, und Maximilian ist mit einer starken Aufholjagd bis auf Platz sechs gefahren. Besonders gefreut hat mich auch Nikitas Rückkehr. Nach zwei Jahren Pause direkt wieder so konkurrenzfähig zu sein und in die Top-Ten zu fahren, ist eine richtig starke Leistung. Bei den Schaltkarts konnten wir durch die Erfahrungen von Arthur profitieren und haben sehr viel getestet und intensiv gearbeitet. Insgesamt nehmen wir erneut viel Positives mit, fasst Teamchef Christian Möhring das Wochenende zusammen. 

r Dörr Motorsport richtet sich der Blick nun auf das Saisonfinale der Deutschen Kart-Meisterschaft in Wackersdorf. Dort fallen die letzten Entscheidungen des Jahres. Besonders in der OK-N Junior reist die Mannschaft mit Henri Möhring und einer komfortablen Meisterschaftsführung in die Oberpfalz.