TB Racing Team fährt bei DKM auf OK-N Junior-Podium

22. Juli 2026, 11:00
Autor: Björn Niemann | Bilderquelle: Fast-Media | Björn Niemann - Max Dienert
TB Racing Team fährt bei DKM auf OK-N Junior-Podium
  • Aurelio Longhitano fährt in der OK-N Junior auf Rang drei 
  • Norton Andreasson kämpft sich im KZ2-Finale bis auf Platz fünf nach vorne 
  • Constantin Papst bleibt als Meisterschaftsdritter im Titelrennen 

Das TB Racing Team ist beim dritten Saisonlauf der Deutschen Kart-Meisterschaft mit neun Fahrern in allen fünf Kategorien angetreten. Auf dem 1.063 Meter langen Schweppermannring trafen 135 Fahrerinnen und Fahrer aus 20 Nationen auf wechselhafte Bedingungen. Nach sonnigem Wetter am Freitag und Samstag sorgten ein Gewitter und Regenschauer am Sonntagmorgen für nasse beziehungsweise abtrocknende Super Heats. Die Finals fanden anschließend wieder auf trockener Strecke statt. 

Das sportliche Highlight setzte Aurelio Longhitano in der OK-N Junior. Bei seinem erst zweiten Rennwochenende für das TB Racing Team präsentierte sich der Neuzugang bereits im Zeittraining mit Rang drei in starker Form. Im ersten Heat bestätigte er diese Position, ein Ausfall im zweiten Vorlauf warf ihn jedoch auf Platz zehn des Zwischenrankings zurück. 

Auf der schwierigen Strecke am Sonntagmorgen zeigte Longhitano eine beeindruckende Reaktion. Von Startposition zehn kämpfte er sich im Super Heat bis auf Rang drei nach vorne und fuhr zusätzlich die schnellste Rennrunde. Als Sechster startete er in das Finale, machte erneut drei Positionen gut und sicherte sich mit Platz drei sein erstes Podium für das TB Racing Team. 

In der KZ2 gehörte Marek Skrivan vom Beginn des Wochenendes an zu den Kandidaten auf einen Spitzenplatz. Nach Rang drei im Zeittraining beendete er auch beide Heats auf dem dritten Platz. Im Super Heat legte der Tscheche nochmal nach und sicherte sich damit einen Platz in der ersten Startreihe. Skrivan erwischte von dort aus einen starken Finalstart und übernahm zunächst die Führung. Im weiteren Rennverlauf kämpfte er weiter in der Spitzengruppe und lag auf Kurs zu einem Top-Drei-Ergebnis. Vier Runden vor Schluss kam es im Positionskampf jedoch zu einer Kollision, die sein Rennen vorzeitig beendete. Damit blieb der TB-Pilot trotz seiner starken Pace ohne den möglichen Lohn. Im engen Meisterschaftskampf liegt er weiterhin in Schlagdistanz. 

Ein starkes Comeback gelang Norton Andreasson. Nach Platz zehn im Qualifying steigerte er sich stetig. Musste zwar am Sonntagmorgen einen Rückschlag verkraften. Davon unbeeindruckt drehte er das Finale, kämpfte sich bis auf Rang fünf nach vorne und feierte sein bisher bestes Saisonergebnis.  

Constantin Papst absolvierte in der OK-N ein konstantes Wochenende. Von Platz zehn im Zeittraining verbesserte er sich in den Heats. Der Super Heat auf schwieriger Strecke brachte einen kleinen Rückschlag, wodurch Papst das Finale von Position zehn aufnahm. Dort machte er drei Plätze gut und erreichte als Siebter das Ziel. Zur Saisonhalbzeit behauptet er den dritten Meisterschaftsrang. 

Roman Meister gehörte in der Mini-Klasse besonders im Super Heat zu den schnellsten Fahrern. Nach Platz zehn im Zeittraining sowie den Heat-Rängen sieben und neun lag er auf Position acht der Zwischenwertung. Im Super Heat kämpfte sich Meister auf Rang fünf nach vorne und markierte die schnellste Rennrunde. Eine Frontspoilerstrafe verhinderte jedoch eine noch bessere Ausgangslage. Leider schaffte er es nicht an diese Leistung im Finale anzuschließen. Als 17. landete er hinter seinen Möglichkeiten.  

Der jüngste Fahrer des Wochenendes Benedikt Wetzel überzeugte am Samstag mit konstanten Ergebnissen. Nach Platz elf im Zeittraining erreichte er in den Heats die Positionen acht und elf und lag damit zwischenzeitlich in den Top-Ten. Der Sonntag verlief schwieriger, dennoch brachte Wetzel das Finale auf Rang 18 zu Ende. 

Pavel Vimmer zeigte im KZ2 Cup eine starke Vorarbeit. Von Platz 14 im Zeittraining kämpfte er sich in den Heats in die Top Ten nach vorne. Rang vier im Super Heat brachte ihm Startplatz acht für das Finale. Dort konnte Vimmer seine gute Ausgangslage jedoch nicht nutzen und fiel durch eine Kollision auf Position 19 zurück.  

Teamkollege Adrian Martinz überzeugte am Samstag mit den Heat-Ergebnissen fünf und drei, musste durch eine Strafe im zweiten Lauf jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Als Elfter des Zwischenrankings war er dennoch aussichtsreich positioniert. Doch der Sonntag hielt zwei Ausfälle bereit und sorgte keinen perfekten Ausgang zur Saisonhalbzeit. Abgerundet wurde das Trio durch Tim Schott, der aber leider den Finaleinzug verpasste. 

Teamchef Thomas Braumüller zog trotz der gemischten Finalbilanz ein positives Fazit: „Aurelio hat sich bei seinem zweiten Rennen für uns hervorragend präsentiert. Nach dem Rückschlag am Samstag zweimal bis auf Rang drei nach vorne zu fahren, zeigt seine Qualität. Auch Norton hat nach der Disqualifikation eine starke Reaktion gezeigt. Bei Marek war deutlich mehr möglich, er kämpfte um die Top-Drei, bevor die Kollision sein Rennen beendet hat. Insgesamt hatten wir in mehreren Klassen eine sehr gute Pace, auch wenn nicht alle Ergebnisse das widerspiegeln. Ein großer Dank gilt dem gesamten Team sowie unseren Motorenpartnern Haak Motorsport und KVS für die hervorragende Unterstützung.“ 

Nach der Saisonhalbzeit richtet sich der Blick bereits auf den nächsten Lauf. In Kerpen finden ab dem 8. August das ADAC Kart Masters und eine Woche später die Deutsche Kart-Meisterschaft statt.