Emanuel Mai fährt Solgat Motorsport in Ampfing auf das Podium

Simon Billman komplettiert starkes DKM-Wochenende mit Platz sechs

21. Juli 2026, 19:00
Autor: Björn Niemann | Bilderquelle: Fast-Media | Björn Niemann - Max Dienert
Emanuel Mai fährt Solgat Motorsport in Ampfing auf das Podium

Solgat Motorsport hat die Saisonhalbzeit der Deutschen Kart-Meisterschaft mit zwei Top-Ergebnissen abgeschlossen. Beim dritten von fünf Läufen fuhr Emanuel Mai im KZ2 Cup auf einen starken zweiten Platz, während Simon Billman das Finale der KZ2 als Sechster beendete. Auf dem 1,063 Kilometer langen Schweppermannring stellten sich 135 Fahrerinnen und Fahrer aus 20 Nationen den wechselhaften Bedingungen. 

Freitag und Samstag präsentierten sich noch sonnig und warm. Ein Gewitter brachte am Sonntagmorgen jedoch Regen nach Ampfing. Die Super Heats fanden dadurch auf nasser beziehungsweise abtrocknender Strecke statt, ehe die Finals wieder auf trockenem Asphalt ausgetragen wurden. Solgat Motorsport passte sich schnell an die wechselnden Verhältnisse an und setzte in beiden Schaltkartklassen deutliche Akzente. 

Im mit 45 Fahrern größten Feld des Wochenendes gehörte Emanuel Mai von Beginn an zu den Spitzenpiloten. Bereits im Zeittraining unterstrich er mit Platz drei seine Ambitionen. In den drei Heats bestätigte Mai diese Leistung und lag nach den Vorläufen weiterhin auf Rang drei. Auch am Sonntagmorgen stimmte der Speed. Im Super Heat fuhr Mai die schnellste Rennrunde, wurde durch eine Fünf-Sekunden-Frontspoilerstrafe jedoch auf Rang sechs zurückversetzt. Damit startete er auch aus der sechsten Position in das Finale. 

Dort arbeitete sich der Solgat-Pilot entschlossen in die Spitzengruppe vor und kämpfte sich bis auf Platz drei. Im Duell um den letzten Podestplatz setzte er die Konkurrenz weiter unter Druck, ehe eine rote Flagge das Rennen vorzeitig beendete. Nach einer nachträglichen Zeitstrafe gegen einen Konkurrenten rückte Mai schließlich auf Rang zwei vor. Mit dem Podium verbesserte er sich auf Platz fünf der Meisterschaft und liegt nun 16 Punkte hinter Rang vier. 

Auch Dino Carlsson machte im KZ2 Cup auf sich aufmerksam. Nach Platz 24 im Zeittraining arbeitete sich der Schwede über die Heats bis auf Rang 19 der Zwischenwertung nach vorne. Seine stärkste Vorstellung folgte im Super Heat: Auf der anspruchsvollen, abtrocknenden Strecke fuhr Carlsson auf einen hervorragenden zweiten Platz und verbesserte sich damit bis auf Startposition zehn für das Finale. Leider musste er denn Endlauf vorzeitig beenden und konnte so nicht sein volles Potential ausschöpfen. 

Luca Breemer begann den KZ2 Cup auf Platz 21 im Zeittraining zuversichtlich. Im Anschluss folgenden jedoch drei schwarze Heats. Der Niederländer schied jeweils aus. Damit war es schwer den Sprung in das Finale zu schaffen. Mit Platz 14 im Super Heat lieferte er eine starke Aufholjagd, die reichte aber letztlich nicht zum Finaleinzug. 

Für Maximilian Preradovic verlief das Wochenende ebenfalls schwierig. Nach Platz 25 im Qualifying verhinderten Strafen und eine Disqualifikation in den Heats eine bessere Ausgangslage. Im Super Heat reagierte er mit Platz 15 sportlich auf den schwierigen Samstag, für die Finalqualifikation reichte es jedoch nicht mehr. 

In der KZ2 überzeugte Simon Billman mit einem konstanten Wochenende. Der Schwede startete als Neunter des Zeittrainings und bestätigte diese Position auch nach den Vorläufen. Im Super Heat kam Billman als Achter ins Ziel. Eine Fünf-Sekunden-Strafe änderte nichts an seiner Ausgangsposition für das Finale. Aus Startplatz acht machte er dort zwei Positionen gut und beendete den Endlauf als starker Sechster. 

Teamchef Simon Solgat freute sich über die starke Ausbeute: „Emanuel war vom Zeittraining bis zum Finale richtig stark unterwegs. Er gehörte das gesamte Wochenende zur Spitze und hat sich das Podium absolut verdient. Auch Simon hat in der KZ2 sehr konstant gearbeitet und mit Platz sechs ein tolles Ergebnis eingefahren. Dino hat im Super Heat gezeigt, was möglich gewesen wäre. Natürlich verlief nicht bei allen Fahrern alles nach Plan, aber gerade bei diesen wechselhaften Bedingungen hat das Team sehr gut gearbeitet. Diesen Schwung wollen wir jetzt mit in die zweite Saisonhälfte nehmen.“ 

Das Birel ART-Team ist nun zwei Mal in Kerpen zu Gast. Den Anfang macht das ADAC Kart Masters am 8. und 9. August. Direkt im Anschluss folgt die DKM mit dem vierten Durchgang.