Kartshop Ampfing feiert dominanten KZ2-Heimsieg
Sechs Teamfahrer erreichen das Finale
Für den Kartshop Ampfing begann der Double Header auf der eigenen Rennstrecke mit einem großen Erfolg. Beim zweiten Saisonlauf des ADAC Kart Masters auf dem 1.063 Meter langen Schweppermannring setzte sich Daniel Stell in der mit 46 Fahrern stark besetzten KZ2 durch. Der Lokalmatador dominierte weite Teile des Wochenendes und krönte seine Vorstellung mit dem Finalsieg sowie der schnellsten Rennrunde. Auch in der Breite überzeugte die Mannschaft: Sechs der acht eingesetzten Fahrer qualifizierten sich für das Finale, Oskar Steinbach rundete das starke Teamergebnis als Siebter ab.
Bei hochsommerlichen Temperaturen legte Stell bereits im Zeittraining mit der Pole-Position den Grundstein für sein erfolgreiches Heimspiel. Auch in den Heats ließ er keinen Zweifel aufkommen und behielt zum Finale seinen Spitzenrang. Dort verlor er zu Beginn seine Führung, blieb aber in direkter Schlagdistanz und setzte früh das entscheidende Überholmanöver zurück an die Spitze. Anschließend baute er seinen Vorsprung kontinuierlich aus und machte mit der schnellsten Finalrunde den souveränen Heimsieg perfekt.
Hinter dem Sieger zeigte Oskar Steinbach ein durchweg konstantes Wochenende. Nach Platz 14 im Zeittraining fuhr er in beiden Heats jeweils auf Rang sieben und rangierte dadurch bereits nach den Vorläufen in den Top Ten. Platz sechs im Super Heat brachte ihm die zehnte Startposition für das Finale ein. Dort machte Steinbach drei weitere Plätze gut und wurde als starker Siebter abgewinkt. Mit 59 Punkten liegt er zur Saisonhalbzeit auf dem achten Meisterschaftsrang und ist damit der bestplatzierte gewertete Kartshop-Ampfing-Fahrer.
Auch Carl Luthardt gehörte über weite Strecken zur Spitzengruppe. Der KZ2-Pilot begann das Wochenende als Fünfter des Zeittrainings und bestätigte seine Pace mit Platz drei im ersten Heat. Eine Frontspoilerstrafe im zweiten Vorlauf warf ihn etwas zurück, dennoch blieb er als Neunter im Zwischenklassement aussichtsreich positioniert. Im Super Heat fuhr Luthardt als Vierter erneut ganz vorne mit. Zwei Fünf-Sekunden-Strafen wegen einer Kollision und des ausgelösten Frontspoilers kosteten ihn im Finale jedoch ein mögliches Spitzenergebnis. Statt im vorderen Feld wurde er auf Rang 16 gewertet.
Eine kontinuierliche Steigerung gelang Morgan Knudsen. Ausgehend von Position 28 im Qualifying arbeitete er sich durchweg nach vorne und erreichte im Finale als 17. sein bestes Ergebnis des Wochenendes. Neuzugang Julian Bub arbeitete sich nach Platz 21 im Zeittraining ebenfalls Schritt für Schritt nach vorne. Mit den Positionen 14 und zwölf in den Heats sowie Rang neun im Super Heat sicherte er sich deutlich das Finalticket. Leider gab es dann im Endlauf einen kleinen Rückschlag. Nico Lemberg überzeugte auf dem Weg ins Finale mit zwei Top-Ten-Ergebnissen und startete aus der achten Reihe in den Endlauf. Der endete jedoch nach 16 Runden vorzeitig.
Viggo Rasmussen machte nach Position 40 im Zeittraining zunächst deutlich Boden gut und lag nach den Heats auf Platz 31. Zwei Strafen im Super Heat warfen ihn jedoch zurück. Als 39. verpasste er den auf 36 Fahrer begrenzten Endlauf lediglich um drei Positionen. Mit Magnus Schindler startete ein zweiter Neuzugang. Doch nach ereignisreichen Rennen musste auch er vorzeitig aufhören.
„Ein Sieg auf unserer Hausstrecke ist immer etwas ganz Besonderes. Daniel hat das Wochenende nahezu perfekt umgesetzt und nach dem verlorenen Start im Finale genau die richtige Antwort gegeben. Auch Oskar war über alle Sessions sehr konstant, und Carl hat gezeigt, dass er die Pace für die Spitzengruppe besitzt. Sechs Finalisten in einem Feld mit 46 Fahrern unterstreichen unsere geschlossene Teamleistung. Jetzt freuen wir uns auf die DKM und möchten beim zweiten Teil unseres Heim-Double-Headers direkt an diese Vorstellung anknüpfen“, resümierte Teamchef Torsten Kostbade.






