Adrian Röhr feiert Doppelsieg in Wittgenborn und ist WAKC-Halbzeitmeister
17-Jähriger gewinnt beide Rennen auf dem Vogelsbergring deutlich
Für Adrian Röhr ging es am vergangenen Wochenende zur dritten Station des Westdeutschen ADAC Kart Cup nach Wittgenborn. Auf dem 1.038 Meter langen Vogelsbergring kehrte der Kartrennfahrer aus Cölbe nach zuletzt erfolgreichen Auftritten in verschiedenen Sim-Racing-Meisterschaften zurück ins reale Renngeschehen und knüpfte dort nahtlos an seine starke Form an. In der Klasse Rotax Max Senior bestimmte der 17-Jährige die Wertungsläufe und feierte mit zwei souveränen Siegen den nächsten großen Erfolg seiner Saison.
Bereits im Zeittraining gehörte Adrian zu den schnellsten Fahrern im Feld. In seiner besten Runde wurde der Hesse jedoch von einem Mitstreiter aufgehalten und musste sich dadurch mit dem zweiten Startplatz zufriedengeben. Dennoch unterstrich der Nachwuchsrennfahrer seine Pace deutlich und trug zugleich zu einem starken Teamergebnis bei: Teamkollege Tim Steege sicherte sich die Pole-Position.
Von Startplatz zwei aus ging Adrian anschließend hochmotiviert in den ersten Wertungslauf. Dort ließ er keine Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen. Bereits in der Anfangsphase setzte er sich an die Spitze, kontrollierte das Rennen anschließend souverän und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nach einer fehlerfreien Vorstellung überquerte er die Ziellinie mit fast fünf Sekunden Vorsprung als Sieger.
Auch der zweite Durchgang entwickelte sich zu einer klaren Angelegenheit. Erneut erwischte Adrian einen starken Start, fand schnell seinen Rhythmus und gab das Tempo an der Spitze vor. Während hinter ihm um die weiteren Positionen gekämpft wurde, fuhr der Cölber ein kontrolliertes Rennen und setzte sich erneut deutlich ab. Mit einem weiteren Vorsprung von fast fünf Sekunden machte er den Doppelsieg auf dem Vogelsbergring perfekt.
Mit der maximalen Punktausbeute aus den Rennen sicherte sich Adrian nicht nur den Tagessieg, sondern darf sich zur Saisonhalbzeit auch über den Titel des Halbzeitmeisters im Westdeutschen ADAC Kart Cup freuen. Nach den Erfolgen in Oppenrod, Schaafheim und Wittgenborn reist er damit als Meisterschaftsführender in die zweite Saisonhälfte.
„Das war ein richtig starkes Wochenende für uns. Im Qualifying wäre vielleicht noch etwas mehr möglich gewesen, leider wurde ich in meiner schnellsten Runde aufgehalten. Trotzdem war Platz zwei eine gute Ausgangslage und ich habe mich sehr für Tim gefreut, dass er auf der Pole stand. In den Rennen lief es dann perfekt. Ein Dank geht auch an meinen Vater, der mich alle Rennen begleitet und mit wieder ein super vorbereitetes Kart hingestellt hat. Halbzeitmeister zu sein, fühlt sich natürlich sehr gut an und gibt noch einmal zusätzliche Motivation für die nächsten Rennen“, fasste Adrian sein Wochenende zusammen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem 17-Jährigen nicht. Vom 25. bis 26. Juli wartet in Kerpen bereits die nächste Station des Westdeutschen ADAC Kart Cup.


