160 Fahrer trotzen der Hitze bei BNL Round 3 in Genk
Für die dritte Runde der BNL Karting Series ging es am vergangenen Wochenende nach Genk. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 35 Grad erwarteten die Fahrer anspruchsvolle Bedingungen auf und neben der Strecke. Mit Warm Up, Qualifying, Heats und den Finals an beiden Renntagen standen zudem lange und intensive Renntage auf dem Programm.
Die Veranstaltung diente gleichzeitig für viele Fahrer als wichtige Vorbereitung auf die Euro Trophy, die bereits am kommenden Wochenende in Genk gastiert. Entsprechend groß war das Interesse der Teams und Fahrer. Insgesamt gingen 160 Teilnehmer an den Start und sorgten für gut gefüllte Starterfelder in allen Klassen.
Mini Max & Mini Max Rookie
Mit insgesamt 31 Startern in den Klassen Mini Max und Mini Max Rookie zeigte sich bereits am Samstag ein stark besetztes Feld. Im Finale setzte sich der Brite Charlie Page durch und verwies seinen Landsmann Sebastian Bearman sowie Austin Oman auf die weiteren Podestplätze. Besonders erfolgreich verlief der Tag für Sam Pollitt Racing, die mit Bearman und Oman gleich zwei Fahrer auf dem Podium platzieren konnten.
Aus deutscher Sicht gingen Tim Hansler und Ben Falke für Kraft Motorsport an den Start. Hansler belegte nach Rang elf im Qualifying Platz 15 im Finale. Falke beendete das Rennen zunächst auf Position 21, fiel nach einer Zeitstrafe jedoch auf Rang 26 zurück.
In der Rookie-Wertung sicherte sich Arthur Bowers den Sieg vor Lenny Barton und Jayan Prakash.
Am Sonntag drehte Austin Oman den Spieß um und holte sich den Finalsieg vor Sebastian Bearman und dem Vortagessieger Charlie Page. Damit standen erneut dieselben drei Fahrer auf dem Podium, allerdings in veränderter Reihenfolge.
Für Tim Hansler begann der Sonntag mit einem starken neunten Platz im Qualifying. Im Finale musste er sich jedoch mit Rang 19 zufriedengeben. Teamkollege Ben Falke kam auf Platz 23 ins Ziel.
Bei den Mini Max Rookies setzte sich diesmal Jayan Prakash durch. Lenny Barton und Arthur Bowers komplettierten das Podium.
Junior Max
Mit 47 Startern stellte die Junior-Max-Klasse das zweitgrößte Feld des Wochenendes. Entsprechend eng ging es bereits am Samstag zur Sache. Im Finale setzte sich Kian Burnard durch, der sich trotz eines neunten Platzes im Qualifying kontinuierlich nach vorne arbeitete. Hinter ihm komplettierten Zdenek Babicek und Finlay Lines das Podium.
Aus deutscher Sicht waren gleich mehrere Fahrer vertreten. Julian Dümmer erwischte mit Platz 35 im Qualifying zunächst keinen optimalen Start ins Wochenende, arbeitete sich jedoch über die Heats kontinuierlich nach vorne und belegte im Finale noch 20. Platz. Emir Siadkowska von 3G Racing zeigte ebenfalls eine starke Leistung. Von Startplatz 33 ins Finale gegangen, machte er insgesamt elf Positionen gut und kam als 22. über die Ziellinie. Philipp Hansler zeigte ebenfalls eine starke Aufholjagd. Nach Platz 45 im Qualifying kämpfte sich der Kraft-Motorsport-Pilot über die Heats bis ins Finale vor und belegte dort Platz 31.
Auch Kimi Mey zeigte über den gesamten Samstag hinweg eine solide Leistung und qualifizierte sich für das Finale. Sein Rennergebnis wurde jedoch im Nachgang der Veranstaltung aberkannt.
Für Dimitar Lazarov, Lennart Köster und Tim Feldmann war bereits nach den Heats Schluss, denn sie verpassten die Qualifikation für das Finale der besten 36 Fahrer.
Auch am Sonntag war Kian Burnard nicht zu schlagen und feierte seinen zweiten Finalsieg des Wochenendes. Hinter ihm reihten sich Luca Holmes-Balac und Harry Taylor auf den weiteren Podiumsplätzen ein.
Bei den deutschen Fahrern erzielte Kimi Mey mit Rang 23 das beste Ergebnis, während Philipp Hansler nach einer starken Aufholjagd von Platz 37 im Qualifying noch auf Position 24 im Finale nach vorne fuhr. Ebenfalls überzeugen konnte Lennart Köster, der sich nach Rang 42 im Qualifying über die Heats für das Finale qualifizierte und dort von Startplatz 36 bis auf Rang 25 nach vorne kam. Damit belegten gleich drei Fahrer aus deutscher Sicht die Plätze 23 bis 25.
Julian Dümmer kam auf Rang 29 ins Ziel. Für Emir Siadkowska sah es zwischenzeitlich nach einem guten Ergebnis aus. Nach einer Kollision musste der 3G-Racing-Pilot sein Kart jedoch vorzeitig abstellen und konnte das Finale nicht beenden. Lennart Köster schaffte nach Platz 42 im Qualifying den Sprung ins Finale und belegte dort Rang 25. Für Dimitar Lazarov und Tim Feldmann war das Wochenende erneut nach den Heats vorzeitig beendet.
Senior Max
Besonders stark besetzt präsentierte sich die Senior-Max-Klasse, in der 59 Fahrer um den Einzug ins Finale kämpften. Wie in den anderen Klassen qualifizierten sich nach den Heats nur die besten 36 Fahrer der Intermediate Classification für das Finale.
Am Samstag setzte sich Freddie Lloyd im Finale durch und sicherte sich den Sieg vor Macauley Bishop und Tereza Babickova.
Aus deutscher Sicht sorgte Sebastian Koch von Daems Racing für das beste Ergebnis. Nach Rang 35 im Qualifying arbeitete er sich über die Heats bis ins Finale vor und belegte dort einen starken 18. Platz. Auch Hannes Überfeld von Kraft Motorsport zeigte eine beachtliche Aufholjagd. Nach Platz 59 im Qualifying kämpfte er sich bis ins Finale und wurde 23.
Für Noah Janssen, Tom Reger und Louis Oliver Günther endete der Samstag hingegen bereits nach den Heats. In der Intermediate Classification verpassten sie den Sprung unter die besten 36 Fahrer und damit die Qualifikation für das Finale.
Am Sonntag war es dann Macauley Bishop, der sich den Finalsieg sicherte. Hinter ihm komplettierten Max Sadurski und Vince Vanderhallen das Podium.
Bei den deutschen Fahrern erreichte Sebastian Koch erneut das Finale und belegte Platz 32. Tom Reger schaffte nach einem schwierigen Samstag den Sprung in den Endlauf und kam auf Rang 29 ins Ziel. Direkt dahinter folgte Louis Oliver Günther auf Position 31.
Für Hannes Überfeld und Noah Janssen war das Wochenende dagegen nach den Heats beendet.
DD2 & DD2 Masters
In der gemeinsamen Veranstaltung der DD2- und DD2-Masters-Klasse gingen insgesamt 23 Fahrer an den Start.
Am Samstag setzte sich Mika van de Pavert im DD2-Finale durch. Lenn Nijs wurde Zweiter vor Bende Szabo.
Aus deutscher Sicht zeigte Jannik Jakobs von Kraft Motorsport eine starke Leistung. Nach Platz zwölf im Qualifying arbeitete er sich bis auf Startplatz sechs im Finale nach vorne und hielt diese Position bis ins Ziel. Ben Kaminski von 3G Racing kam nach Startplatz 15 auf einen starken neunten Platz. Für Theo Lang verlief das Finale dagegen unglücklich. Nach Rang 16 im Qualifying und Startplatz sieben für das Finale wurde er bereits in der ersten Kurve in eine Kollision verwickelt und schied vorzeitig aus.
In der DD2-Masters-Wertung setzte sich Steve Vermeulen vor Christophe Capitaine und Dominic Ummels durch.
Am Sonntag setzte sich Enzo Bol im Finale durch. Ralph van de Pavert wurde Zweiter vor Donica Patryk.
Jannik Jakobs belegte nach Platz elf im Qualifying Rang neun im Finale. Ben Kaminski konnte sein Rennen nach einem Ausfall in der Einführungsrunde nicht aufnehmen. Theo Lang zeigte dagegen eine starke Aufholjagd und verbesserte sich über den Renntag hinweg von Platz 17 im Qualifying auf Rang elf im Finale.
In der DD2-Masters-Wertung setzte sich Christophe Capitaine vor Jim Ringelberg und Steve Vermeulen durch.
Auch in der Meisterschaft konnten die deutschen Fahrer wichtige Punkte sammeln. Nach drei Rennwochenenden liegt Jannik Jakobs aktuell auf dem dritten Rang der Gesamtwertung, während Theo Lang Position sechs belegt.
Nach drei intensiven Rennwochenenden geht die BNL Karting Series nun in die wohlverdiente Sommerpause. Erst Anfang Oktober kehrt die Meisterschaft für das große Saisonfinale nach Genk zurück. Dann entscheidet sich auch, welche Fahrer sich für die RMC Grand Finals 2026 vom 07. bis 14. November qualifizieren.
















