WAKC kehrt zu zweitem Lauf nach Schaafheim zurück

12. Juni 2026, 12:48
Autor: WAKC Presse | Bilderquelle: Redaktion Autosnonstop
WAKC kehrt zu zweitem Lauf nach Schaafheim zurück

Auf dem traditionsreichen Odenwaldring im hessischen Schaafheim gastierte der Westdeutsche ADAC KartCup am vergangenen Wochenende zu seinem zweiten Saisonlauf 2026. Mehr als 80 Fahrerinnen und Fahrergingen auf der anspruchsvollen und kurvenreichen Rennstrecke an den Start und sorgten in den verschiedenenKlassen für spannenden Kartsport.

Entgegen der zunächst wechselhaften Wetterprognosen präsentierten sich die Bedingungen während dergesamten Veranstaltung von ihrer besten Seite. Während der Samstag von einem Mix aus Wolken und sonnigenAbschnitten geprägt war, sorgten am Sonntag strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen fürideale Rahmenbedingungen. Dank der durchgehend trockenen Strecke konnten alle Trainings-und Rennläufeplanmäßig durchgeführt werden.

Die Organisation und Durchführung der Veranstaltung lag in den Händen des MSC Brücken, der den zweiten Laufdes Westdeutschen ADAC Kart Cup in enger Zusammenarbeit mit dem ADAC Pfalz ausrichtete.

Mini: Bastian Kleiner setzt Siegesserie fort 

In der Klasse Mini führte beim zweiten Saisonlauf auf dem Odenwaldring erneut kein Weg an Bastian Kleinervorbei. Das Zeittraining sorgte jedoch zunächst für GesprächsstoY: Vincent Bert hatte mit einer Runde von54,578 Sekunden eigentlich die Bestzeit erzielt, wurde jedoch aufgrund eines technischen Verstoßes aus derWertung genommen. Dadurch rückte Kleiner mit einer Zeit von 54,624 Sekunden auf die Pole-Position vor TolgaHristov und Ben Ehle auf.

Im ersten Rennen ließ Kleiner anschließend keine Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. Mit einemVorsprung von über sieben Sekunden sicherte er sich souverän den Laufsieg vor Vincent Bert und Max Jr. Hoch.Mehrere Zeitstrafen sorgten dabei für Verschiebungen im Klassement hinter dem Führenden.

Auch im zweiten Rennen präsentierte sich der Pilot von Ebert Motorsport in bester Form und feierte seinenzweiten Tagessieg mit einem weiteren souveränen Erfolg. Hinter Kleiner komplettierten Max Jr. Hoch und BenEhle die Top Drei. Vincent Bert, der im ersten Lauf noch als Zweiter ins Ziel gekommen war, wurde nachRennende disqualifiziert und blieb dadurch ohne weitere Punkteausbeute.

Mit der maximalen Ausbeute von 50 Punkten sicherte sich Bastian Kleiner damit erneut den Tagessieg. Auf denweiteren Podestplätzen folgten Max Jr. Hoch und Ben Ehle, während Tolga Hristov als Vierter nur knapp amGesamtpodium vorbeifuhr.

Tageswertung Mini:

  1. Bastian Kleiner | 50 Punkte
  2. Max Hoch | 36 Punkte
  3. Ben Ehle | 29 Punkte
  4. Tolga Hristov | 24 Punkte
  5. Vincent Bert | 20 Punkte

Rotax Mini: Livia Ploch gewinnt vor Mats Stein

In der Klasse Rotax Mini zeichnete sich bereits im Zeittraining ein enger Kampf um die Spitzenpositionen ab.Lenni Haselwander sicherte sich mit einer Bestzeit von 53,471 Sekunden die Pole-Position denkbar knapp vorFlorian Wocker, der lediglich eine Hundertstelsekunde langsamer war. Auch Jenna Hansen und Louis Grunertlagen nur wenige Zehntelsekunden zurück, sodass die ersten sechs Fahrer innerhalb von weniger als einer Sekunde klassifiziert wurden.

In den Rennen übernahm jedoch Kilian Kommer das Kommando. Nach Rang sechs im Qualifying arbeitete sichder Pilot von RMW Motorsport bereits im ersten Wertungslauf an die Spitze vor und gewann knapp vorHaselwander und Wocker. Auch im zweiten Rennen ließ Kommer nichts anbrennen und feierte seinen zweitenLaufsieg des Tages, während Wocker und Haselwander die weiteren Podiumsplätze belegten.

Mit der maximalen Punkteausbeute von 50 Zählern sicherte sich Kommer damit souverän den Tagessieg.Dahinter trennten Lenni Haselwander und Florian Wocker lediglich die besseren Einzelergebnisse, wodurchHaselwander Rang zwei vor Wocker belegte.

Tageswertung Rotax Mini: 

  1. Kilian Kommer | 50 Punkte
  2. Lenni Haselwander | 36 Punkte
  3. Florian Wocker | 36 Punkte
  4. Louis Grunert | 26 Punkte
  5. Jenna Hansen | 21 Punkte

X30 Junior: Nieradzik setzt sich in spannendem Schlagabtausch durch 

In der Klasse X30 Junioren lagen die Spitzenzeiten bereits im Qualifying eng beieinander. Louis Nieradzik sichertesich mit einer Bestzeit von 49,386 Sekunden knapp die Pole-Position vor Lukas Krawiecki und Julius Masser.Die ersten vier Fahrer trennten weniger als anderthalb Zehntelsekunden, was spannende Rennen erwartenließ.

Noch vor dem Start des ersten Rennens kam es jedoch zu einem unglücklichen Zwischenfall: In derEinführungsrunde wurde Angus Bird in eine Kollision verwickelt. Die Beschädigungen an seinem Kart waren soerheblich, dass er das erste Rennen nicht aufnehmen konnte und aufgrund der notwendigen Reparaturen auchfür den zweiten Wertungslauf ausfiel. Damit war sein Rennwochenende bereits vor dem eigentlichen Startbeendet.

An der Spitze entwickelte sich anschließend ein hochklassiger Wettbewerb. Im ersten Rennen setzte sichNieradzik mit lediglich 0,303 Sekunden Vorsprung gegen Julius Masser durch, während Andrew Frank Rang dreibelegte. Im zweiten Wertungslauf schlug Frank zurück und gewann vor Masser und Nieradzik, wodurch dieTageswertung bis zum Schluss oYen blieb. Mit jeweils 41 Punkten lagen Nieradzik und Frank am Ende punktgleichan der Spitze. Dank seines besseren Ergebnis im Zeittraining sicherte sich Nieradzik jedoch den Tagessieg vorFrank, während Masser nach zwei konstant starken Rennen Rang drei belegte.

Tageswertung X30 Junior:

  1. Louis Nieradzik | 41 Punkte
  2. Andrew Frank | 41 Punkte
  3. Julius Masser | 40 Punkte
  4. Max Ongsiek | 24 Punkte
  5. Lukas Krawiecki | 20 Punkte

Rotax Junior: Liam Petriglieri triumphiert nach konstant starkem Wochenende

In der Klasse Rotax Junioren präsentierte sich das Feld bereits im Zeittraining äußerst ausgeglichen. Oliver Boorsicherte sich mit einer Bestzeit von 50,917 Sekunden die Pole-Position vor Finn Dombrofski und Oskar Kutsch.Die ersten acht Fahrer lagen innerhalb von lediglich 0,55 Sekunden.

Im ersten Wertungslauf setzte sich Liam Petriglieri in einem engen Rennen durch und feierte seinen erstenLaufsieg vor Dombrofski und Polesetter Boor. Hinter den Podestplätzen sorgten mehrere Zeitstrafen fürVeränderungen im Klassement, während Lina Greif mit der schnellsten Rennrunde zusätzlich auf sichaufmerksam machte.

Das zweite Rennen entwickelte sich erneut zu einem packenden Duell an der Spitze. Diesmal behielt HenryWilholt die Oberhand und gewann mit nur 0,521 Sekunden Vorsprung vor Petriglieri. Oliver Boor komplettierteals Dritter erneut das Podium und unterstrich damit seine starke Konstanz über den gesamten Renntag hinweg.

In der Tageswertung setzte sich schließlich Liam Petriglieri durch. Mit einem Sieg und einem zweiten Platzsammelte er die meisten Punkte und sicherte sich den Tagessieg vor Henry Wilholt und Finn Dombrofski.Dahinter folgte Oliver Boor nur knapp außerhalb der Top Drei auf Rang vier.

Tageswertung Rotax Junior:

  1. Liam Petriglieri | 45 Punkte
  2. Henry Wilholt | 35 Punkte
  3. Finn Dombrofski | 33 Punkte
  4. Oliver Boor | 32 Punkte
  5. Finn Ade | 23 Punkte

X30 Senioren: Luka Koullen sichert sich Doppelsieg 

Mit 17 Teilnehmern stellte die Klasse X30 Senioren erneut eines der stärksten Felder des Wochenendes. Bereitsim Zeittraining setzte Luka Koullen ein Ausrufezeichen und sicherte sich mit einer Bestzeit von 48,574Sekunden die Pole-Position vor Linus Koch und Ole Glahn. Die ersten fünf Fahrer lagen innerhalb von wenigerals drei Zehntelsekunden, was spannende Rennen um den Sieg erwarten ließ.

Im ersten Wertungslauf ließ Koullen seinen Verfolgern hingegen keine Chance und kontrollierte das Rennen vonder Spitze aus. Mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung verwies er Ole Glahn und Jannick Krebs auf die weiterenPodiumsplätze. Dahinter entwickelte sich ein enger Kampf um die weiteren Top-Platzierungen, bei demzahlreiche Fahrer nur durch wenige Zehntelsekunden getrennt waren.

Für zusätzliche Spannung sorgte das zweite Rennen. Nach einem Unfall in Runde acht musste das Rennen mitder roten Flagge unterbrochen werden. Nach der Bergung und Streckenfreigabe erfolgte ein Restart für dieverbleibenden acht Runden, wodurch das Feld nochmals neu zusammengeführt wurde. Trotz derUnterbrechung behielt Luka Koullen von RMW Motorsport die Nerven und setzte sich auch im zweiten Laufsouverän durch. Hinter ihm komplettierten Max Bosse und Nikolas Buhl das Podium.

Mit zwei Laufsiegen und der maximalen Punkteausbeute von 50 Zählern feierte Koullen einen perfekten Renntagund sicherte sich souverän den Tagessieg. Hinter ihm belegten Ole Glahn und Max Bosse punktgleich Rang zweiund drei der Tageswertung.

Tageswertung X30 Senior:

  1. Luka Koullen | 50 Punkte
  2. Ole Glahn | 30 Punkte
  3. Max Bosse | 30 Punkte
  4. Jannick Krebs | 25 Punkte
  5. Nikolas Buhl | 24 Punkte

Rotax Senior: Adrian Röhr behauptet sich im größten Fahrerfeld des Wochenendes

Mit 21 Teilnehmern stellte die Klasse Rotax Senioren das größte Starterfeld des Wochenendes und bot denZuschauern auf dem Odenwaldring packenden Kartsport mit zahlreichen Positionskämpfen über das gesamteFeld hinweg. Bereits im Zeittraining deutete sich die enorme Leistungsdichte an: Sebastian Gohoreanu sichertesich die Pole-Position mit einer Bestzeit von 49,221 Sekunden, doch die ersten vier Fahrer trennten lediglich0,079 Sekunden. Selbst Rang zehn lag nur knapp sechs Zehntelsekunden hinter der Spitze zurück.

Im ersten Wertungslauf übernahm Adrian Röhr die Kontrolle und setzte sich gegen die starke Konkurrenz durch.Hinter ihm komplettierten Sebastian Gohoreanu und Kirill Kratz das Podium, während sich im Verfolgerfeldzahlreiche spannende Zweikämpfe entwickelten. Mehrere Zeitstrafen sorgten dabei zusätzlich fürVerschiebungen im Klassement.

Auch im zweiten Rennen ließ Röhr nichts anbrennen und feierte seinen zweiten Sieg des Tages. Dahinter sichertesich Timo Wynen Rang zwei vor Nico Schiebel, während mehrere der zuvor stark platzierten Fahrer durchAusfälle oder technische Probleme wertvolle Punkte einbüßten. Mit zwei Laufsiegen und der maximalenPunkteausbeute von 50 Zählern sicherte sich Adrian Röhr souverän den Tagessieg. Die weiteren Podestplätzegingen an Timo Wynen und Lirim Sefedini, die sich in dem stark besetzten Feld erfolgreich behaupten konnten.

Tageswertung Rotax Senior:

  1. Adrian Röhr | 50 Punkte
  2. Timo Wynen | 30 Punkte
  3. Lirim Sefedini| 24 Punkte
  4. Nico Schiebel | 24 Punkte
  5. Phil Wiedersporn | 23 Punkte

KZ2 / KZ2 Gentlemen: Paul Doktor und Sebastian Schwarzkopf feiern Tagessieg

Die leistungsstarken Schaltkarts der Klassen KZ2 und KZ2 Gentlemen gingen erneut gemeinsam auf die Streckeund sorgten mit ihren hohen Kurvengeschwindigkeiten für einen beeindruckenden Auftritt auf demOdenwaldring. Im Zeittraining setzte Paul Doktor die Bestmarke und sicherte sich mit einer Zeit von 47,415Sekunden die Pole-Position vor Philip Knak und Maurice Schramm. In der KZ2-Gentlemen-Wertung war Christian Primke zunächst der schnellste Fahrer, wurde jedoch aufgrund eines technischen Verstoßes aus derWertung genommen.

Im ersten Rennen bestätigte Doktor seine starke Form und gewann vor Knak und Schramm. In der KZ2-Gentlemen-Kategorie setzte sich Christian Primke gegen Sebastian Schwarzkopf durch und sicherte sich denSieg in seiner Klasse. Das zweite Rennen verlief für Primke jedoch unglücklich: Bereits in der Einführungsrundezwangen ihn technische Probleme zur Aufgabe, sodass er den Lauf nicht aufnehmen konnte.

Schwarzkopf blieb damit als einziger verbliebener Fahrer der Gentlemen-Wertung im Rennen und sicherte sichden Klassensieg. In der KZ2 setzte Paul Doktor seine Dominanz fort und gewann auch den zweiten Lauf vorPhilip Knak und Maurice Schramm.

In der Tageswertung blieb Paul Doktor mit den maximalen Punkten von 50 Zählern ungeschlagen und sichertesich souverän den Tagessieg in der KZ2 vor Philip Knak und Maurice Schramm. In der KZ2-Gentlemen-Wertungsetzte sich Sebastian Schwarzkopf dank seiner konstanten Ergebnisse gegen Christian Primke durch unddurfte den Tagessieg feiern.

Tageswertung KZ2:

  1. Paul Doktor | 50 Punkte
  2. Philip Knak | 40 Punkte
  3. Maurice Schramm | 32 Punkte
  4. Timo Korell | 13 Punkte

Tageswertung KZ2-Gentlemen:

  1. Sebastian Schwarzkopf | 45 Punkte
  2. Christian Primke | 25 Punkte

Zum dritten Lauf der Saison reist der Westdeutsche ADAC Kart Cup bereits am 05.07.2026 zum Vogelsbergring inWittgenborn.