Arena E Sachsenring Junior Team zeigt starke Pace beim DKM-Heimspiel

Top-Fünf für Sebastian Brand – Lion Osaj mit schnellster Rennrunde

6. Mai 2026, 13:00
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: Fast-Media | Björn Niemann - Max Dienert
Arena E Sachsenring Junior Team zeigt starke Pace beim DKM-Heimspiel

Der Saisonstart der Deutschen Kart-Meisterschaft führte das Arena E Sachsenring Junior Team direkt auf heimisches Terrain. Auf der 1.315 Meter langen Arena E in Mülsen trafen am vergangenen Wochenende 152 Fahrerinnen und Fahrer in fünf Klassen aufeinander. Bei besten äußeren Bedingungen und teilweise hochsommerlichen Temperaturen zeigte das Team in vier Kategorien eine starke Vorstellung, auch wenn das Glück nicht in allen Situationen auf Seiten der Nachwuchsmannschaft war. 

In der Mini-Klasse unterstrich Lion Osaj früh sein Potenzial. Nach Rang elf im Zeittraining steigerte er sich in den Heats deutlich und fuhr mit den Plätzen sechs und vier bis auf Rang vier im Zwischenklassement nach vorne. Der Super Heat warf ihn anschließend zurück, wodurch die Ausgangslage für das Finale schwieriger wurde. Dort zeigte Osaj aber seine beste Leistung des Wochenendes: Er kämpfte sich bis auf Platz sechs nach vorne und fuhr zusätzlich die schnellste Rennrunde der Mini-Klasse. Ein Ergebnis welches viel Selbstvertrauen gibt.  

Breit aufgestellt war das Arena E Sachsenring Junior Team in der OK-N Junior. Das beste Finalresultat lieferte Sebastian Brand, der bereits im Qualifying als Neunter gut startete und sich mit den Plätzen vier und zehn in den Heats im Vorderfeld behauptete. Als Siebter startete er letztlich ins Finale und schaffte dort den Sprung in die Top-Fünf. Damit setzte er eines der sportlichen Highlights für das Team. 

Auch Bruno Alexander Greiling war über das gesamte Wochenende schnell unterwegs. Nach Platz sieben im Zeittraining und einem vierten Rang im zweiten Heat gehörte er früh zur Spitzengruppe und bestätigte im Super Heat seine Pace mit Platz fünf und der schnellsten Rennrunde. Daran knüpfte er auch im Finale an und lieferte sich einen heißen Fight um das Podium. Mit dem Fallen der Zielflagge setzte er sich als Dritter durch, erhielt im Nachhinein aber eine Strafe und fiel noch auf Platz sechs ab.  

Eine starke Aufholjagd zeigte Emilia Urlaß. Nach einem schwierigen Qualifying auf Platz 30 arbeitete sie sich im weiteren Verlauf Schritt für Schritt nach vorne. Bereits in den Heats gelang ihr mit Rang neun ein starker Lauf, ehe sie nach einem nicht einfachen Super Heat von Platz 21 ins Finale ging. Dort zeigte Urlaß eine couragierte Vorstellung und fuhr bis auf Rang 13 nach vorne. Auch Amelie Heuwers sammelte in der stark besetzten OK-N Junior bei ihrem Debüt wichtige Rennkilometer und steigerte sich im Finale bis auf Platz 18. Patrick Ray Reinert musste das Wochenende leider mit einem Ausfall verzeichnen. 

In der OK-N legte Lionel Hünecke einen starken Auftakt hin. Mit Platz fünf im Zeittraining gehörte er zunächst zur Spitzengruppe und zeigte, dass die Pace vorhanden war. In den Heats lief jedoch nicht alles zusammen, wodurch er im Zwischenklassement zurückfiel. Nach Platz 14 im Super Heat, schied er leider im Finale früh aus. 

Im KZ2-Cup stellte sich Maurice Schenck dem mit 48 Fahrern größten Feld des Wochenendes. Nach Rang 20 im Qualifying behauptete er sich in den Heats mit den Plätzen sieben, acht und elf stark. Auch im Super Heat war Schenck als Achter gut unterwegs, wurde jedoch durch eine Zeitstrafe zurückgeworfen. Dennoch qualifizierte er sich als 13. souverän für das Finale. Leider ereilte ihn aber ein ähnliches Schicksal wie seinen Teamkollegen und er wurde zurückgeworfen. 

Trotz einiger Rückschläge nahm Teammanager Niels Tröger viele positive Erkenntnisse aus dem Heimrennen mit: “Auch wenn wir auf den ersten Blick etwas frustriert und enttäuscht sind, haben wir eine gute Vorstellung abgeliefert. In allen Klassen hat die Performance gepasst und es gab noch mal eine deutliche Steigerung zum vergangenen Wochenende beim ADAC Kart Masters. Das nehmen wir nun mit und greifen wieder voll an.” 

Ende Mai gibt es dazu die nächste Chance, dann gastiert die DKM erstmals im tschechischen Cheb, eine neue Herausforderung für Fahrer und Team.