Eifel-Erft Cup feiert erfolgreichen Saisonauftakt in Kerpen
Über 130 Fahrer sorgten für starkes Premierenfeld auf dem Erftlandring
Der Eifel-Erft Cup ist erfolgreich in seine Premierensaison gestartet. Im Rahmen des traditionellen Frühjahrs-Cups des Kart-Club Kerpen (21.–22. März 2026) gingen auf dem Erftlandring mehr als 130 Fahrerinnen und Fahrer an den Start und sorgten bei strahlendem Sonnenschein für einen gelungenen Auftakt der neuen Clubsport-Serie.
Nach den Trainings am Samstag wurden am Sonntag die entscheidenden Sessions ausgefahren. Bereits im Qualifying zeigte sich ein enges Feld, in dem kleine Abstände über die Ausgangspositionen entschieden. In den anschließenden Wertungsläufen setzte sich dieser Trend fort – zahlreiche Positionswechsel und enge Duelle prägten das Renngeschehen in allen Klassen.
Minis: Gajewski und Klok dominieren ihre Kategorien
Bei den Minis präsentierte sich Bruno Gajewski in bestechender Form. Der Hattinger sicherte sich die Bestzeit im Qualifying und ließ auch in den Rennen nichts anbrennen. Mit drei Laufsiegen und der maximalen Punktzahl von 60 Zählern gewann er souverän die Rotax-Mini-Wertung. Hinter ihm folgten Kilian Kommer und Lotta Wenning, die sich ein enges Duell um Rang zwei lieferten.
In der Mini-60-Klasse setzte sich Leo Klok mit einer makellosen Bilanz durch. Drei Siege bedeuteten ebenfalls die volle Punktzahl. Leandros Margaritis und Levi Geier komplettierten hier die Top-Drei.
Meisterschaft Mini:
1. Bruno Gajewski – 97,6 Punkte
2. Leo Klok – 91,2 Punkte
3. Leandros Margaritis – 76,3 Punkte
4. Kilian Kommer – 72,1 Punkte
5. Lotta Wenning – 69,1 Punkte
Junioren: Zubik und Pirecioglu setzen sich durch
In der Junioren-Gruppe bestimmten zwei Fahrer das Geschehen. Bei den Rotax Junioren zeigte Leon Zubik eine starke und konstante Leistung. Mit zwei Laufsiegen und einem zweiten Platz sicherte er sich den Tagessieg vor Mika Gentner und Bendix Schulte.
In der X30-Junior-Klasse war Ceyda-Linet Pirecioglu nicht zu schlagen. Mit zwei Siegen und einem zweiten Rang setzte sie sich gegen Max Ongsiek und David Bangert durch.
Meisterschaft Junioren:
1. Leon Zubik – 87,8 Punkte
2. Ceyda-Linet Pirecioglu – 84,0 Punkte
3. Max Ongsiek – 70,1 Punkte
4. Mika Gentner – 69,6 Punkte
5. David Bangert – 66,5 Punkte
Senioren: Neumann, Gense und Kozlovskiy überzeugen
Bei den Senioren zeigte Noah Neumann eine dominante Vorstellung in der DD2-Klasse. Mit drei Laufsiegen und 60 Punkten ließ er der Konkurrenz keine Chance. Hinter ihm reihten sich Nils Duckers und Louis Scharnhorst ein.
In der Rotax-Senior-Klasse war Nikita Gense das Maß der Dinge. Ebenfalls mit drei Siegen gewann er souverän vor Leon Egemann und Kimi Schleich. Bei den X30 Senioren setzte sich Denis Kozlovskiy durch, gefolgt von Linus Koch und Roman Krupiankou.
Die DD2-Heavy-Klasse gewann Norbert Laubinger ohne Konkurrenz, während Yannick Niessen bei den ROK Senioren als Solist ebenfalls die volle Punktzahl einfuhr.
Meisterschaft Senioren:
1. Nikita Gense – 92,2 Punkte
2. Denis Kozlovskiy – 89,1 Punkte
3. Noah Neumann – 88,6 Punkte
4. Linus Koch – 85,8 Punkte
5. Leon Egemann – 75,3 Punkte
Shifter 180 kg: Dicker entscheidet Duell für sich
Die Klasse der Shifter 180 kg lieferte eines der packendsten Duelle des gesamten Wochenendes. Im Qualifying brachte sich Karl Lukaschewsky mit der Bestzeit in eine gute Ausgangsposition für die Rennen. Im ersten Wertungslauf nutzte jedoch Max Ohsenbrink seine Chance und arbeitete sich nach vorne. In den folgenden Läufen kippte jedoch das Kräfteverhältnis. Dicker fand seinen Rhythmus, setzte sich an die Spitze und kontrollierte das Geschehen. Mit zwei Laufsiegen in Folge übernahm er die Gesamtführung und ließ sich diese nicht mehr nehmen. Ohsenbrink hielt mit konstanten Top-Platzierungen dagegen und holte sich Rang zwei in der Tageswertung, während Lukaschewsky mit einer stabilen Leistung das Podium komplettierte.
Meisterschaft Shifter 180 kg:
1. Samuel Dicker – 97,3 Punkte
2. Max Ohsenbrink – 88,7 Punkte
3. Karl Lukaschewsky – 76,5 Punkte
4. Sven Salzmann – 66,9 Punkte
5. Maurice Schenck – 60,6 Punkte
Shifter 190 kg: Wieneke setzt sich durch
Auch bei den Shiftern 190 kg bot sich ein spannender Rennverlauf mit wechselnden Kräfteverhältnissen. Maik Wieneke startete als einer der Favoriten ins Wochenende und bestätigte diese Rolle bereits im Zeittraining mit der Bestzeit. Lars Ossenbeck erwischte dagegen im ersten Durchgang den besten Start und siegte. In den folgenden beiden Läufen drehte sich das Bild. Wieneke agierte deutlich entschlossener und kontrollierte das Rennen aus der Führungsposition heraus. Mit zwei Siegen sicherte er sich schließlich den Tagessieg. Ossenbeck bestätigte mit konstant starken Ergebnissen seine Pace und belegte Rang zwei in der Gesamtwertung. Paul Zienicke hielt sich über alle Läufe hinweg im Spitzenfeld und wurde mit Platz drei belohnt.
Meisterschaft Shifter 190 kg:
1. Maik Wieneke – 97,4 Punkte
2. Lars Ossenbeck – 86,8 Punkte
3. Paul Zienicke – 72,9 Punkte
4. Sascha Steinhardt – 63,3 Punkte
5. Benjamin Ewert – 49,5 Punkte
Mit einem großen Starterfeld und spannenden Rennen feierte der Eifel-Erft Cup einen gelungenen Einstand. Nach dem Auftakt in Kerpen folgt nun eine längere Pause, bevor der Cup am 6. Juni 2026 in Dahlem in seine zweite Runde geht. Dort wird sich zeigen, ob die Favoriten aus Kerpen auch auf einer neuen Strecke überzeugen können.


