Solgat Motorsport startet mit Trofeo Andrea Margutti ins Jahr

Quartett stellt sich internationaler Konkurrenz in Lonato

19. März 2026, 21:05
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: sportinphoto
Solgat Motorsport startet mit Trofeo Andrea Margutti ins Jahr

Am vergangenen Wochenende nahm Solgat Motorsport an der 37. Trofeo Andrea Margutti auf dem traditionsreichen South Garda Karting Circuit in Lonato teil. Insgesamt 273 Fahrer aus 37 Nationen stellten sich dem hochkarätigen Event, welches seit 1990 zum Gedenken an den jungen Kartfahrer Andrea Margutti ausgetragen wird. In der Klasse KZ2 gingen 64 Schaltkart-Piloten an den Start, darunter auch vier Fahrer des BirelART-Teams.

Nach intensiven Heats am Freitag und Samstag entschieden sich die Rennen am Sonntag in den Prefinals und Finals, die teilweise unter schwierigen Bedingungen stattfanden. Einsetzender Regen stellte Fahrer und Teams vor zusätzliche Herausforderungen.

Der Schwede Simon Billmann zeigte über weite Strecken des Wochenendes eine sehr gute Pace und gehörte im Feld der Schaltkarts zu den schnellen Piloten. Nach den Heats lag er aussichtsreich im Rennen um einen Platz im Finale und hatte gute Chancen auf den Einzug in die entscheidende Phase am Sonntag. Ein technischer Defekt im Hoffnungslauf – verursacht durch eine defekte Zündung – beendete jedoch seine Finalhoffnungen vorzeitig.

Für Dino Carlsson verlief das Wochenende zunächst ebenfalls vielversprechend. Der Schwede zeigte besonders in den Heats eine deutliche Leistungssteigerung und qualifizierte sich für das große Finale der besten Fahrer. Dort lag er zunächst gut im Rennen, musste das Finale jedoch leider vorzeitig beenden.

Der beste Solgat-Pilot am Wochenende war Emanuel Mai, der gleichzeitig sein Comeback in der BirelART-Mannschaft feierte. Nach guten Trainingsleistungen arbeitete er sich im Verlauf des Wochenendes konstant nach vorne und erreichte das Finale der KZ2-Klasse. Dort belegte er Platz 20 und war damit der zweitbeste deutsche Fahrer im Feld – eine gute Ausgangslage in Hinblick auf die deutsche Rennsaison.

Für Matyáš Pursl verlief das Wochenende hingegen unglücklich. Der Tscheche wurde im Verlauf der Rennen immer wieder von kleineren technischen Problemen und Zwischenfällen eingebremst. Im Hoffnungslauf beendete schließlich eine Kollision seine Chancen auf eine bessere Platzierung.

Teamchef Simon Solgat zog dennoch ein positives Fazit: „Die Trofeo Andrea Margutti gehört jedes Jahr zu den stärksten Rennen zum Saisonstart. Das Niveau ist extrem hoch und gibt eine gute Einschätzung. Emanuel hat bei seinem Comeback ein starkes Ergebnis erzielt, und auch Simon und Dino haben gezeigt, dass sie das Tempo im internationalen Feld mitgehen können. Darauf wollen wir in den kommenden Rennen weiter aufbauen.“