RMC Winter Cup Kerpen: Gelungener Mini-Auftritt für RMW Motorsport

Anspruchsvolles Rennwochenende auf dem Erftlandring

3. März 2026, 9:44
Autor: Fast-Media I Luca Köster | Bilderquelle: Timo Deck
RMC Winter Cup Kerpen: Gelungener Mini-Auftritt für RMW Motorsport

Beim Rotax MAX Challenge Winter Cup auf dem 1.107 Meter langen Erftlandring in Kerpen stellte sich RMW Motorsport mit einem Quartett in der Mini-Klasse der Konkurrenz. Trotz Regen und schwieriger Verhältnisse, zeigte das Team aus Koblenz über das gesamte Wochenende hinweg eine positive Entwicklung und überzeigte im 25-köpfigen Klassement mit Top-Ten-Resultaten. Damit legte die Mannschaft eine gute Basis für den anvisierten Fokus auf die Rotax MAX Challenge Germany in der Saison 2026.

Nach der Winterpause meldete sich Kilian Kommer eindrucksvoll zurück. Bereits im Training zeigte er gute Fortschritte, knüpfte schnell an sein gewohntes Tempo an und belegte im Qualifying einen soliden siebten Platz. Im ersten Rennen schaffte er den Sprung in die Top-Fünf und bestätigte seine starke Performance. Im zweiten Lauf folgte jedoch ein Rückschlag: Ein Ausfall bereits in der Einführungsrunde beendete seine Hoffnungen frühzeitig. Dennoch unterstrich Kilian sein Potenzial für die kommenden Aufgaben.

Erst seit Ende 2025 im Kartrennsport aktiv, präsentierte sich Lenni Haselwander bärenstark. Mit Platz zehn im Qualifying setzte er ein Ausrufezeichen im starken Fahrerfeld. Im ersten Rennen musste er zwar einen Ausfall hinnehmen, bewies im zweiten Lauf jedoch Kampfgeist: Mit einer starken Aufholjagd fuhr Lenni noch auf Rang 14 nach vorne und verdeutlichte damit, dass in Zukunft mit ihm zu rechnen sein wird.

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Für Jenna Hansen war es das erste Rennwochenende nach ihrem Wechsel aus dem ADAC Kart Rookies Cup. Entsprechend stand zunächst das Eingewöhnen im Vordergrund. Von Session zu Session steigerte sich die Nachwuchspilotin und fand immer besser in das Geschehen der Mini-Klasse hinein. Mit Platz 17 im ersten Rennen erzielte sie ihr bestes Resultat des Wochenendes und feierte damit einen gelungenen Einstand.

Für Carl Ölschläger bedeutete der Winter Cup viel Neuland. Der Umstieg aus dem Slalomsport ins Rundstrecken-Racing stellt eine große Herausforderung dar. Doch der Youngster steigerte sich von Samstag auf Sonntag um beeindruckende fünf Sekunden und rückte damit deutlich näher an die Spitzengruppe heran. Die Lernkurve zeigte damit klar nach oben.

„Die Bedingungen waren alles andere als einfach, aber genau solche Wochenenden bringen unsere Fahrer weiter. Jenna hat einen guten Einstand gefeiert, Kilian war nach der Winterpause direkt wieder vorne dabei, Carl hat riesige Schritte gemacht und Lenni eine beeindruckende Leistung gezeigt. Wir sehen eine klare Entwicklung bei allen vier Minis. Darauf können wir aufbauen. Wir wollen uns in diesem Jahr mit unserem Engagement auf die RMC Germany konzentrieren – entsprechend positiv können wir unseren Einstand heute bewerten“, so Teamchef Christian Wangard.

Nach dem intensiven Auftakt auf heimischem Asphalt richtet RMW Motorsport den Blick nun auf das nächste Event: Ende März steht mit der RMC Open in Wackersdorf der nächste Härtetest auf dem Programm. Dort will das Team die positiven Ansätze aus Kerpen weiter ausbauen und den nächsten Schritt machen.