1. November 2017, 14:34 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Nach dem Gewinn des ADAC Kart Masters wartete auf Marc Schmitz am vergangenen Wochenende die Belohnung für seinen Erfolg in Deutschlands stärkster Kartrennserie. Der Youngster startete bei der Trofeo Delle Industrie in Italien und präsentierte sich in einem internationalen Teilnehmerfeld von seiner besten Seite, leider spielte am Ende die Gesundheit nicht mit.

Knapp 250 Fahrer aus 32 Nationen reisten zur 46. Auflage der Trofeo Delle Industrie auf den 1.200 Meter langen South Garda Circuit. Das Rennen findet seit den 70er-Jahren statt und gehört zu den traditionsreichsten der Welt. Bereits die Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso, Sebastian Vettel, Nico Rosberg und Lewis Hamilton verewigten sich in den Siegerlisten.

Marc Schmitz startete als einer von drei Deutschen Bambini und zeigte abermals sein Talent. Der ADAC Kart Masters-Champion erhielt offizielle Werksunterstützung der italienischen Kart-Manufaktur Top-Kart und bewies bereits in den freien Trainings, dass er mit der internationalen Konkurrenz mithalten kann. „Dieses Rennen ist nicht vergleichbar mit denen in Deutschland. Die Gegner sind sehr stark und die Motoren und Reifen anders als bei uns“, erklärte Marc vor dem Rennen.

Mit Rang sieben nach dem Zeittraining durfte der zehnjährige Youngster durchweg zufrieden sein. Trotzdem war die Stimmung etwas getrübt: „Ich bin seit Donnerstag gesundheitlich angeschlagen und fühle mich gar nicht gut. In den Rennen werde ich versuchen mein Bestes zugeben und hoffe es geht so weiter.“ Nach den ersten beiden Vorläufen sah es mit Rang sechs und sieben noch gut für den Förderpiloten des ADAC Mittelrhein e.V. aus. Doch im Anschluss verlor der Youngster seine Kräfte und musste das Wochenende vorzeitig beenden.

„Ich bin sehr traurig, dass war eine tolle Möglichkeit auf dieser internationalen Strecke und in diesem Teilnehmerfeld zu starten. Leider sollte es am Ende nicht sein – es ging einfach nicht mehr“, sagte Marc, bei dem nach einer ärztlichen Untersuchung in Deutschland ein aggressiver Virus diagnostiziert wurde. Trotz des Rückschlages blickte er schon wieder motiviert in die Zukunft: „Top-Kart hat meine starke Leistung gewürdigt und ich freue mich auf 2018. Nun muss ich wieder fit werden, damit wir voll in die Vorbereitungen einsteigen können.“

Das erste Rennen findet für den Youngster bereits im Februar statt, dann tritt er bei der WSK Super Masters Series in Italien an und möchte sich erneut gegen seine internationalen Gegner behaupten.