19. Dezember 2017, 23:26 | Autor: Björn Klüter

Rekordstarterfeld bei den Rennen zum Kart 2000-Wintercup in Kirchlengern

Für die Kartfahrer der Region gehört dieses hochklassige Motorsportevent zum Rennkalender wie der Weihnachtsschmuck an den Christbaum. Die Veranstalter freuten sich bei der bereits 15. Auflage des Kart 2000- Wintercups über ein großes, sportlich erlesenes Teilnehmerfeld: In den Einzel- und Teamwettbewerben gingen 35 Starter und 18 Mannschaften auf Bestzeitenjagd. Dabei machten zwei Rennfahrer die Siege in den Finalläufen unter sich aus.

Maik Wiesekopsieker und Marcel Hellberg sind die Gewinner des Wintercups 2017. Der 21-jährige Kartspezialist aus Lippe und der 24 Jahre alte Bergrenn- und Automobilslalomfahrer aus Löhne setzten sich sowohl in den Einzel- als auch in der Teamentscheidung durch. Björn Klüter, Betreiber der KART 2000-Kartbahn und Ausrichter des Motorsportevents, zeigte sich ob des großen Interesses an der Veranstaltung zum Saisonabschluss begeistert: „Im Jahr 2003 feierte der Wintercup seine Premiere. Die Rennen um den begehrten Wanderpokal sind im Laufe der Zeit immer populärer  geworden. Mit  den hochklassigen Einzel- und Teamwettbewerben geht unsere Saison traditionell auf die Zielgerade.“ Rennveranstaltungen für erfahrene Kartsportler werden auf der Outdoorkartbahn in Kirchlengern in zwei Gewichtsklassen ausgefahren: in den Divisionen bis 75 und 90 Kilogramm. Gewichtsvorteile werden im Sinne der Chancengleichheit mit Zusatzgewichten in den 9-PS-starken Rennkarts ausgeglichen.

Im Anschluss an die Kartauslosung und Fahrerbesprechung ging es für die Piloten auf die 610 Meter lange Piste. In den Vorläufen qualifizierten sich die vorderst platzierten Fahrer für die Finalwettbewerbe. In der Gruppe bis 75 Kilogramm gewann Maik Wiesekopsieker souverän vor Osmann Tüccaroglu und Leander Schneider. Den Zweit- und Drittplatzierten trennten nach einem rundenlang intensiv geführten Zweikampf eine halbe Sekunde. Im Rennen bis 90 Kilogramm sicherte sich Marcel Hellberg vor Seriensieger Frank Wallner und Philipp Kröker den obersten Platz auf dem Siegerpodest.

Das anschließende Teamrennen bezieht seinen Reiz aus dem besonderen Modus: Jede Kart-Mannschaft ist laut Reglement verpflichtet, einen Boxenstopp einzulegen. In einer vordefinierten Zeit wechselt das Team den Fahrer und das zu pilotierende Gefährt. In diesem Rennen, in dem der Sieg nur über einen taktisch klug gewählten Kart- und Fahrerwechsel geht, setzten sich erneut Marcel Hellberg und Maik Wiesekopsieker durch. Sie verwiesen Marvin Sundag und Felix Janning sowie Karl Otto Niebäumer und Marcel Bartling auf die Plätze zwei und drei.

Die Outdoor-Kartsaison in Kirchlengern geht in eine kurze Winterpause. Im neuen Jahr warten auf das Team rund um Björn Klüter neue Highlights: „Für die anstehende Sommersaison ab Ostern freuen wir uns auf unsere neue SODI-Rennkartflotte“, verrät Klüter. „Natürlich werden wir auch im kommenden Jahr unseren Sommercup ausfahren. Darüber hinaus sind weitere vier- und sechsstündige Teamrennen geplant“.