10. April 2018, 22:03 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Röthenbacher schreibt Deutsche Kartsport-Geschichte

Bei Hannes Janker knallten am vergangenen Wochenende die Sektkorken. In einem hochspannenden Finale der WSK Super Masters Series sicherte sich der Deutsche den Meistertitel in der OK-Klasse – ein Erfolg welcher bis dato noch keinem Deutschen gelungen ist. Die Finalrennen im italienischen Sarno dominierte der Franke nach Belieben.

Mit einem Doppelsieg in Adira startete Hannes Janker in die neue Saison der WSK Super Masters Series und verteidigte auch beim zweiten Durchgang in La Conca seine Gesamtführung in der hochkarätigen Klasse. Die beiden finalen Wochenenden fanden nun im italienischen Sarno statt. Als Dritter beendete Janker den Auftakt und drückte nun beim Finale dem Championat seine Stempel auf.

Bereits in den freien Trainings deutete sich an, dass an diesem Wochenende kein Weg an Hannes Janker vorbei geht. Der Schützling aus dem TB Racing Team verpasste jedoch im Qualifying die Pole-Position denkbar knapp. In den Heats ging dann aber kein Weg an dem 20-jährigen Piloten vorbei. Hannes gewann alle vier Vorläufe und führte das fast 80-Mann starke Feld vor den Finals an. „Bis jetzt können wir uns nicht beschweren. Aktuell läuft alles nach Plan, wobei die morgigen Finals erst wirklich interessant für die Meisterschaft werden“, fasste der KR-Kart-Pilot zusammen.

Aber auch im Pre-Finale und dem späteren Finale gab es für Janker kein Halten. Beide Rennen dominierte der Deutsche und feierte seinen zweiten Doppelsieg in dem internationalen Championat. Doch damit nicht genug, im Ziel stand er als Meister der WSK Super Masters Series fest und schrieb damit Geschichte. Dieser Erfolg ist bis dato noch keinem Deutschen gelungen. „Ich danke meinem Mechaniker Tomaz, meinem Team TB Racing von Thomas Braumüller, meinem Motortuner KVS und Rainer Dörr für die tolle Zusammenarbeit und große Unterstützung“, jubelte Hannes im Siegerinterview.

Nach der beeindruckenden Vorstellung in der WSK gehört Hannes nun auch zu den großen Favoriten in der Europa- und Weltmeisterschaft. Der Startschuss fällt für ihn vom 19.-22. April wieder in Sarno.­­