21. November 2017, 22:58 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Erneuter Sieg in Las Vegas

Der Italiener Paolo De Conto räumt weiter ab. Nach der EM und WM, sowie dem Gewinn beim Race of Stars in Australien, verteidigte der CRG-Pilot nun auch seinen Titel bei den SKUSA Super Nationals in Las Vegas. Maximilian Paul aus Deutschland schied leider im Finale vorzeitig aus.

In den vergangenen Tagen bestimmte der Kartsport wieder das Bild in Las Vegas. Zum 21. Mal fanden die SKUSA Super Nationals statt. Das Team präparierte auf dem Parkplatz des Messecentrums eine anspruchsvolle Rennstrecke und erlebte packenden Kartsport. Die besten Hersteller und Teams der Welt schickten ihre Akteure in die Rennen.

Ein Highlight war die Schaltkart-Klasse KZ. Mit Vorjahressieger Paolo De Conto (CRG), Anthony Abbasse (Sodi Kart), Bas Lammers (Sodi Kart), Gary Carlton (FormulaK), Jeremy Iglesias (FormulaK), Alex Irlando (Sodi Kart), Marijn Kremers (BirelART), Ariel Levi (Sodi Kart) sowie dem neuen Indy Car- und ehemaligen DTM-Piloten Robert Wickens (BirelART) war das Feld hochkarätig besetzt.

Im Zeittraining und auch den Heats bestimmte der Deutsche Vizemeister Jeremy Iglesias die Geschehnisse. Der Franzose gewann zwei der drei Vorläufe und stand somit im großen Finale auf der Pole-Position. Doch am Super Sunday war Weltmeister Paolo De Conto nicht zu stoppen und steuerte zu einem erneuten Sieg in den USA. Neben einem Preisgeld von 10.000 Dollar erlebte De Conto auch den Abschluss einer einzigartigen Saison. Der CRG-Werksfahrer triumphierte bei der Europa- und Weltmeisterschaft, dem Race of Stars in Australien und nun auch den SKUSA Super Nationals in Las Vegas – damit ist er der erfolgreichste Kartfahrer des Jahres.

Hinter De Conto komplettierten Jeremy Iglesias und Anthony Abbasse die Top-Drei. Der einzige Deutsche im Feld, Maximilian Paul, hatte leider nicht das Glück auf seiner Seite. Ohne Zeit im Qualifying musste er die Rennen jeweils vom Ende des Feldes in Angriff nehmen und lernte die Tücken des Stadtkurses kennen. Im Finale schied er dann leider vorzeitig aus.

Einen Einstand nach Maß erlebte hingegen das neue Chassis von Dino Chiesa. Lorenzo Travisanutto führte mit dem Kart Republic das Feld der X30 Senior an. Nur eine Zeitstrafe im Finale verhinderte seinen Sieg. Dieser ging letztlich an den Australier Joshua Car (CompKart) vor Ben Barnicoat (Fullerton) und Callum Bradshaw (CRG) – Travisanutto wurde Vierter.