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 Mit mehr als 130 Teilnehmern in fünf Klassen präsentierte sich das Graf Berghe von Trips Memorial auch in diesem Jahr in Bestform und zählte zu den Höhepunkten der diesjährigen Saison.
Bei wechselhaften Bedingungen am Samstag, hatte der Wettergott am Sonntag ein einsehen und bescherte Fahrern, sowie zahlreichen Zuschauern einen sonnigen Saisonabschluss.
Bambini A Siebzehn Teilnehmer der Klasse Bambini A fanden den Weg nach Kerpen. Bei feuchten Streckenbedingungen war es KSN Pilot Niklas Reinhardt der das Zeittraining für sich entscheiden konnte. Auch im Vorlauf behielt Reinhardt die Führungsposition inne und sicherte sich die Pole Position für den Sprint am Sonntag. Auf Platz zwei und drei kamen Jason Kremer und Luca Stolz ins Ziel. Im Sprint am Sonntag ging es an der Spitze heiß her. Reinhardt fuhr zwar seinem zweiten Sieg am Wochenende entgegen, aber die drei Erstplatzierten mit Stolz und Kremer trennten nur einen Wimpernschlag im Ziel. Auf Position vier und fünf behaupteten sich Alex Sushko und Tom Lorkowski. Das Finale wurde wieder einmal durch den Dreikampf zwischen Reinhardt, Kremer und Stolz geprägt. Die Drei zeigten im Rennverlauf einen spannenden Kampf um die Spitze, in dem Reinhardt aber die Oberhand behielt und sich vor Kremer und Stolz einen weiteren Sieg sicherte. Die Top-Fünf komplettierten Sushko und Marcel Schnuch.
Bambini B Die jüngsten im Feld waren mit dreizehn Startern leider etwas schwach besetzt. Das Zeittraining wurde durch Marek Böckmann dominiert. Der Tony Kart Pilot konnte sich auf regennasser Fahrbahn mit mehr als 1,7 Sekunden an die Spitze setzten. Im Vorlauf war es aber Marvin Dienst, der sich nach seinem zweiten Platz im Zeittraining an Böckmann vorbei schieben konnte und sich die Pole für den Sonntag sicherte. Böckmann kam auf Zwei, vor Lambertz und Kim-Luis Schramm ins Ziel. Den Sprint am Sonntag konnte der Tecno Pilot Alex Lambertz als Sieger beenden. Der junge Heinsberger, präsentierte sich schon in den letzten Rennen in Höchstform und setzte sich nach neun packenden Rennrunden vor Marek Böckmann, Kim-Luis Schramm, Marvin Dienst und Yannik Witte durch. Das Finale wurde zu einem Meisterstück von Alex Lambertz, der Tecno Pilot behauptete von Begin an die Führungsposition und baute im Rennverlauf seinen Vorsprung auf beeindruckende fünf Sekunden aus. Platz zwei ging an Böckmann, der sich in einem erstklassigen Kampf gegen Schramm durchsetzten konnte. Auf die weiteren Plätze kamen Dienst, Krebs, Krizmanic, Witte und der junge Australier Marke Erlemeyer auf Rang acht.
IcA Junioren Mit siebenunddreißig Junioren, war das Feld gut gefüllt und man musste das Zeittraining und den Heat in zwei Gruppen einteilen. Mit am Start war auch DJKM Champion Jack te Braak und ADAC Meister Julian Eisenreich. Das Zeittraining der ersten Gruppe wurde durch Jack te Braak bestimmt. Der Niederländer brannte eine beeindruckende Zeit und in den Asphalt und sicherte sich mit 1,2 Sekunden Vorsprung den ersten Startplatz für den Heat. In diesem konnte der Keijzer Racing Pilot sich vom Start weg an die Spitze setzten und fuhr einem sicheren Start-Ziel Sieg entgegen. Dahinter folgten Santamaria und Marc Ehret auf Zwei und Drei. Im Zeittraining der zweiten Gruppe ging des dagegen enger zur Sache. Team DMV Pilot Riccardo Brutschin konnte sich durchsetzen und ging somit von der Pole aus in den Heat Dieser war bestimmt durch einen Dreikampf zwischen Florian Faas, Riccardo Brutschin und Julian Eisenreich. Zu Beginn konnte sich Faas gefolgt von Brutschin und Eisenreich an die Spitze setzten. Die beiden setzten Faas über weite Teile des Rennens unter Druck, bis Brutschin und Eisenreich sich kurz vor Rennende an dem Maranello Pilot vorbei schieben konnten. Auf Rang vier kam Fabio Unverdruss, vor Junioren Neueinsteiger Kevin Wolters ins Ziel. Im Sprint konnte sich Eisenreich nach dem Start in die Führungsposition schieben, musste diese aber schnell an te Braak abgeben. Dieser setzte sich mit Fabio Unverdruss im Schlepptau vom Feld ab. Unverdruss zeigte nach einer durchwachsenden Saison eine beeindruckende Performance und schob sich in der vorletzten Runde an te Braak vorbei. Auf den Plätzen drei bis sechs folgte ein vierer Pulk bestehend aus Eisenreich, Brutschin, Faas und Yannick Fübrich. Im Startgerangel des Finales, mussten te Braak und Bruthschin Federn lassen. Die Beiden kamen von der Strecke ab und reihten sich im hinteren Mittelfeld wieder ein. Ungeachtet dessen übernahm Fabio Unverdruss vor Eisenreich und Marco Santamaria die Führung. Unverdruss und Eisenreich konnte sich ein wenig vom Hauptfeld absetzten, in dem ein Feuer entfacht war. Santamaria, Fübrich, Müller, Tekaat, Gehrke, Wallraf und Paul-Tobias Winkler kämpften in einem sehenswerten Kampf, um die letzte Podiumsposition. Unbeeindruckt von den Geschehnissen kämpfte sich Jack te Braak bis auf Position vier durch das hochkarätige Feld nach vorne. An der Spitze schob sich Eisenreich zu Rennmitte an Unverdruss vorbei und fuhr mit einem respektablen Abstand einem weiteren Sieg in dieser Saison entgegen. Unverdruss wurde hervorragender Zweiter,vor Santamaria, te Braak, Thomas Tekaat und Sven Müller auf Sechs.
Formel A Dreiundvierzig Fahrerinnen und Fahrer, darunter auch der frischgebackene DKM Champion und Industriale Sieger Michael Christensen, kämpften um den begehrten Sieg im Trips Memorial. Im Zeittraining der ersten Gruppe konnte Super ROK Weltmeister Christian Wangard die Führungsposition behaupten. Doch im Vorlauf musste der Koblenzer einen Ausfall in Kauf nehmen. Als glücklicher Sieger ging Monza Kart Pilot Marcel Schwabe hervor. Der Solgat Pilot setzte sich gegen Lokalmatador Marcel Lipp und Dominik Brinkmann durch und sicherte sich die Pole für den Sonntag. Nach der schnellsten Zeit im Zeittraining sicherte sich der Däne Michael Christensen, vor Senioren Neueinsteiger André Hauke und Michael Sedlmeyr, auch im Vorlauf den Sieg. Im Sprint setzte Schwabe sich vor Lipp und Sedlmeyr an die Spitze des Feldes. Christensen fiel dagegen bis auf die vierte Position zurück und musste sich mit Händen und Füssen gegen Slomian und Hauke zur Wehr setzen. Schwabe konnte die Pace der Verfolger aber nicht mitgehen und fiel bis auf die achte Position zurück. KSN Pilot Marcel Lipp übernahm derweil die Führung und gab diese bis zum Fallen der Zielflagge nicht mehr ab. Christensen, schaffte es sich nach einer schwachen Anfangsphase, wieder auf Rang zwei nach vorne zu schieben. Dritter wurde Michael Sedlmeyr, vor Brinkmann und André Hauke. Das Finale wurde durch Michael Christensen dominiert. Der Däne setzte sich im Verlauf der ersten beiden Runden an die Spitze des Feldes und gab die Führung nicht mehr ab. Auf Platz zwei kam Marcel Lipp, der nachdem Start einige Position verlor, sich aber wieder nach vorne arbeiten konnte. Dritter wurde André Hauke, der CRG Holland Pilot bestritt in Kerpen erst sein zweites Senioren Rennen und beeindruckte mit einer starken Performance. Auf Platz vier und fünf kamen Marcel Schwabe und Markus Brandt, gefolgt Wangard und Knoblau, die sich beide aus dem hinteren Mittelfeld bis in die Top-Ten schieben konnten.
ICC Marcel Mahr-Graulich entschied das Zeittraining bei den Schaltern für sich. Dem Kartshop Ampfing Pilot gebührt eine besondere Aufmerksamkeit, denn er ist Schrauber und Fahrer in einer Person. Im Vorlauf war es Verdi Geurts der sich mit einem Sieg die Pole für den Sprint sicherte. Auf Patz zwei folgte Macel Jeleniowski, vor Robert Bruckmaier, Roland Ecker und Marcel Mahr-Graulich. Der Sprint, war geprägt durch einen spannenden Kampf zwischen Jeleniowski und Geurts, aus dem Jeleniowski schlussendlich als Sieger hervor ging. Auf Rang drei folgte Ecker, vor Leo Stein und einem entfesselt fahrendem Marvin Meindörfer, der sich von Position zweiundzwanzig bis auf Fünf nach vorne kämpfen konnte. Das Finale war eine klare Angelegenheit für Jeleniowski, der Tony-Kart Pilot wurde mit einem Vorsprung von mehr als sieben Sekunden als Sieger abgewinkt. Auf Zwei konnte sich Pascal Fritzsche, vor Meindörfer, Sigacev und Stein platzieren. Alle Ergebnisse im Überblick... |