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 Auch beim Trips Memorial riss die anhaltende Pechsträhne des Birel Piloten nicht ab und er konnte die erstklassige Leistung im Finale, nicht in eine Topplatzierung ummünzen.
Schon seit einigen Rennen sitzt sprichwörtlich der Wurm drin. Pünktlich zum prestigeträchtigen Trips Memorial erhielt Nico die Möglichkeit das neue Birel-Chassis zu testen und zeigte sich schon nach den Trainingssitzungen hellauf begeistert.
Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl bei den Junioren entschied der Kart Club Kerpen Manheim sich, die wilden Jungs in zwei Gruppen aufzuteilen. Schon im Zeittraining bewies Nico, dass er sich auf sein neues Arbeitsgerät eingeschossen hatte und beendete dieses in seiner Gruppe als hervorragender Vierter. Im Vorlauf, welcher über die Startaufstellung für den Sprint am Sonntag entschied, rangierte Nico sicher auf Position vier, bis er bei einem Überrundungsmanöver aufgehalten wurde und dabei auf Rang fünf zurück fiel, was für Sonntag, Startplatz neun bedeutete.
Im Sprint kämpfte der Siemens Motorsport Pilot mit der Performance seines Materials. Am Start konnte er sich noch auf Neun festsetzen, verlor aber im Rennverlauf immer mehr an Boden und wurde zu Rennmitte noch in einen Rennunfall verwickelt, welcher ihn schlussendlich bis auf Rang sechzehn zurück warf. „Der Sprint ist alles andere als gut gelaufen. Ich konnte die Pace einfach nicht mitgehen und dann kollidierte ich noch mit meinem Teamkollegen Ferdinand Gabor. Ich hoffe wir können im Finale noch einige Plätze gut machen!“, der Birel-Pilot enttäuscht.
Nach dem durchwachsenden Sprint, brannte Nico im Finale ein regelrechtes Feuerwerk ab. Der dreizehnjährige Elsdorfer kämpfte sich Runde für Runde nach vorne und belegte nach erst sechs Rennrunden den siebten Platz. Doch der Aufwärtstrend, wurde durch eine Kollision mit einem Konkurrenten und dem dabei auf der Strecke gebliebenem Frontspoiler plötzlich gebremst. Nico holte sich zwar in der Box einen neuen Spoiler ab, wurde aber nach fünfzehn Rennrunden als enttäuschender achtundzwanzigster gewertet.
„Ich bin schon sehr enttäuscht. Das Kart lief im Finale so perfekt, ohne den Verlust des Spoilers, wäre noch einiges drin gewesen. Ungeachtet dessen möchte ich mich zu Saisonende bei meinen Eltern, Andreas Siemens, meinem Mechaniker Björn Niemann und allen Personen die mir dieses Jahr ermöglicht haben, für die außergewöhnliche und einmalige Unterstützung bedanken!“, Nico abschließend.
Als nächster Einsatz steht der Winterpokal Anfang Dezember auf dem Plan, bevor Nico dann zu den ersten Tests mit den neuen Longlife Motoren startet. 
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