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Samstag, den 18. November 2006 um 18:36 Uhr |
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 Beim Rotax Max Grand Finals in Portugal, zeigten die Deutschen Piloten bei schwierigen Witterungsbedingungen erstklassige Leistungen und sorgen für strahlende Mienen im deutschen Lager.
Nachdem es seit Mittwoch im portugiesischen Viana do Castelo ununterbrochen geregnet hat, hatte der Wettergott am Finaltag kein Einsehen mit den Teilnehmern.
Als Erster der drei Deutschen ging Christian Schweiger in der Junior Max Klasse ins Pre-Finale. Schweiger konnte sich nach einem enttäuschenden Zeittraining, in den drei Heats am Donnerstag und am Freitag bis auf die sechsundzwanzigste Position nach vorne arbeiten. Schon vor dem Start zum Pre-Finale stand die große Frage ins Haus, auf welchen Reifen man dieses in Angriff nehmen sollte. Die Strecke war zwar trocken, aber der Himmel versprach nichts Gutes. Christian vertraute wie die Mehrzahl des Feldes auf profillose Slicks. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass diese Entscheidung die falsche war. Denn pünktlich zum Start zog ein heftiger Regenschauer über den 1.117 Meter langen Kurs und setzte diesen unter Wasser. Christian fiel, wie vieler seiner Konkurrenten schon im Startgerangel den Bedingungen zum Opfer und konnte nach einer Rallyecrosseinlage das Rennen erst wieder mit einer halben Runde Rückstand aufnehmen. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch kämpfte er sich vom Ende des Feldes bis auf den einundzwanzigsten Rang nach vorne. Zum alles entscheidendem Finale, waren die Bedingungen klar. Die Strecke war feucht und das Feld der vierunddreißig Junioren stand geschlossen mit Regenreifen am Start. Christian konnte sich in den ersten sechs Runden bis auf Position elf nach vorne arbeiten. Im weiteren Verlauf musste Schweiger einen Platz abgeben und wurde schlussendlich als hervorragender Zwölfter abgewinkt.
Max-Pilot Andreas Matis, spielte bei den miesen Witterungsbedingungen sein ganzes Können aus und war im Pre-Finale eindeutige der schnellste Mann im Feld. Der Pilot des aus Kleve stammendem Team Banaszak kämpfte sich von der zwanzigsten Position bis auf Sechs nach vorne und sicherte sich somit eine perfekte Ausgangslage für das Finale. In diesem konnte Matis sich bei abtrocknender Strecke unter den ersten Fünf etablieren und fuhr nach harten fünfundzwanzig Rennrunden als herausragender Vierter über die Ziellinie.
Carsten Müller sicherte sich nach den Heats den elften Startplatz in der DD2 Klasse und hatte vor dem Finaltag noch alle Chancen auf den Sieg im Weltfinale. Wie auch schon bei den Junioren, kannte Petrus auch bei den DD2 Fahrern keine Gnade. Bei strömenden Regen wurde das Fahren auf der Strecke mehr zu einem Schwimmwettbewerb und die Rennleitung entschied sich nach fünf Runden das Rennen zu unterbrechen. Müller lag zu diesem Zeitpunkt auf dem fünften Rang. Nach dem Neustart setzte sich Müller auf Sechs fest, musste aber zwei Runden vor Schluss sein Kart auf Grund eines technischen Defekts abstellen. Somit waren die Chancen auf einen Sieg im Finale verschwindend gering. Bei strahlendem Sonnenschein und weiter abtrocknender Strecke kämpfte Müller sich im Finale in einem Husarenritt durch das Feld und wurde nach spannenden fünfundzwanzig Runden als hervorragender Achter abgewinkt. Leider wurde das erstklassige Rennen von Müller durch eine fünfzehn Sekunden Strafe, auf Grund eines Frühstarts getrübt und der M-Tec Pilot fiel bis auf Position siebzehn zurück. |