12. April 2018, 19:06 | Autor: RL-Competition

Die ADAC Kart Masters Serie ist am vergangenen Wochenende in die Saison 2018 gestartet und das RL-Competition Team, das mit neun Piloten vor Ort war, konnte mit einem Sieg in der X30 Senior Klasse gleich erfolgreich in die Saison starten.

Timo Hochwind und Stefan Hofbauer waren die Piloten die in der X30 Klasse überraschten. Timo der eigentlich in der historischen Tourenwagen Masters antritt absolvierte eben wie sein Teamkollege Stefan Hofbauer einen Gaststart in Ampfing. Stefan ist nach 6 Jahren Pause zum ersten Mal wieder in einem Kart gesessen. Beide präsentierten sich und das CRG Material allerdings von der besten Seite. Mit den Positionen eins und vier im ersten Lauf und den Platzierungen sechs und sieben im zweiten Rennen demonstrierten beide die Konkurrenzfähigkeit des X30 Materials.

Die X30 Junioren Lauren Schur, Stanley Conrad und Sam Bollacke taten sich um einiges schwerer. Stanley und Lauren sind absolute Rookies in der Klasse und mussten in Ampfing einen steinigen Weg des Lernens gehen, der am Ende zumindest für Lauren mit Platz 9 mit einem Top 10 Ergebnisse belohnt wurde. Sam erreichte im Finale einen ganz versöhnlichen fünften Platz. Stanley wurde im zweiten Lauf, wie schon des ganze Wochenende, vom Ausfallpech verfolgt.

Die OK Junioren des Teams Egor Litvinenko und Pablo Kramer erwischte es ähnlich hart wie die X30 Junioren. Egor war das ganze Wochenende über sehr dominant und machte sich auch im ersten Rennen auf den Lauf zu gewinnen, ehe ihn gegen Halbzeit des Rennens ein übermotivierter Gaststarter von der Bahn räumte. Der zweite Lauf begann für Egor dann ebenfalls mit einer Kollision direkt am Start, die jegliche Hoffnung auf ein Top Resultat zunichtemachte. Pablo, der im ersten Lauf noch mit Platz neun aufhorchen lies, wurde dann im zweiten Lauf unverschuldet Opfer einer Kollision.

Bei den Bambinis hielt Luca Inderfurth die Fahne hoch und reihte sich mit einem Podestplatz im zweiten Lauf direkt in die Reihe der super erfolgreichen Bambini Piloten der letzten Jahre ein. Im ersten Lauf fiel Luca noch im Kampf um Platz eins in den letzten Runden auf Platz 5 zurück. Mit der schnellsten Rennrunde und der dritten Position zeigte Luca dann im Finale jedoch wieder was er zu leisten im Stande ist.

Robin Landgraf: „ Das Wochenende war grundsätzlich sehr erfolgreich, jedoch blieb uns der ganz große Wurf verwehrt. Speziell die OK Junioren hätte ich gerne beide auf dem Podium gesehen, was auch leicht möglich gewesen wäre, wo wir jedoch von unverschuldeten Kollisionen ausgebremst wurden. Bei den X30 Junioren haben wir noch viel Arbeit vor uns. Wenn ich aber berücksichtige, dass Lauren Schur z.B. erst 7 Tage mit uns trainiert hat und dann unter die ersten 10 fährt ist das noch immer sehr gut.“